In einer Welt (scheinbar) voller schlechter Nachrichten versuche ich ein paar gute Nachrichten zu streuen.
Hier ist also meine Top 3 der letzten Woche (irgendwann komme ich hoffentlich dazu mal zu erklären, was ich damit eigentlich meine außer irgendwelche Empfehlungen).

Sleep Smarter von Shawn Stevenson
Ich habe schon einige Jahre Probleme mit meinem Schlaf und nachdem ich Stevensons unterhaltsamen Vortrag bei Google angeschaut hatte, war ich neugierig auf sein Buch. Darin sind viele Tipps und Erklärungen dazu, wie unser Schlaf funktioniert und wie wir ihn optimieren können. Ein Sachbuch, das ich verschlungen habe, was nicht all zu oft vorkommt. Jetzt probiere ich diese Dinge mal aus und hoffe, dass sie mir helfen.

Sherlock – Series 4, Episode 3 „The Final Problem“ von Benjamin Caron (Regie)
Sherlock war, glaube ich, noch nie emotionaler als in dieser Staffel und vor allem in dieser Folge. Sie war spannend bis zum Schluss (bzw. der Auflösung kurz vor Schluss) und hat jede Menge Spaß gemacht. Vor allem John (Martin Freeman) ist noch einmal um einiges besser geworden, was ich großartig finde.
Leute, die auf Spannung etwas empfindlich reagieren, sollten sie vllt. eher am Tag schauen, wenn es draußen hell ist.

City of Stairs (The Divine Cities #1) von Robert Jackson Bennett
Ich lese gerne Fantasy und habe auch nichts gegen Buchreihen. Dieser erste Teil einer Reihe hat mich gleich gepackt und ich bin gespannt auf die nächsten Bücher. Sehr spannend fand ich am Setting, dass hier von einer Welt ausgegangen wird, in der es einmal Götter gab, die auch Wunder vollbracht haben, diese Götter allerdings umgebracht wurden. Aus meiner Sicht sehr interessant war, wie die einzelnen Menschen damit umgingen, dass ihr Götter nicht mehr da waren und was das mit ihrem Glauben gemacht hat. Natürlich gehört auch ein bisschen politische Intrige und eine abgefahrene Mischung zwischen Mittelalter und Moderne mit dazu, was das Buch sehr empfehlenswert macht.
Auf Deutsch soll das Buch im Februar rauskommen.

Und wieder einmal meine unsortierten drei Top-Popkulturoderso-Dinge, die mir in der letzten Woche begegnet sind.

  • Star Wars Rebels – Season 2, Episode 20/21 „Twilight of the Apprentice“ von Dave Filoni (Regie)
    Super Abschluss zur zweiten Staffel der richtig guten computeranimierten Serie aus dem Star Wars-Universum. Spannend, witzig, anrührende Rückbezüge auf „Clone Wars“ (die nicht ganz so gute Serie, die man als Fan trotzdem gut anschauen kann) und natürlich Andeutungen auf die nächste Staffel.
    Da ich mir die DVDs immer zu Weihnachten wünsche, muss ich jetzt ein Jahr auf die Auflösung warten, aber das schadet ja auch nicht unbedingt. 😉
  • Stories of your life in „Stories of your life and others“ von Ted Chiang
    Tolle Kurzgeschichte, die sich auf Deutsch auch unter dem Namen „Geschichte deines Lebens“ in „Die Hölle ist die Abwesenheit Gottes“ nachlesen lässt.
    Aliens kommen auf die Erde, wollen aber nichts, außer beobachten und den Menschen anscheinend ihre Sprache beibringen. Klingt nicht halb so interessant, wie es dann wirklich ist (mit dem einen oder anderen Twist).
    Aktuell wurde die Kurzgeschichte mit Amy Adams (Lois Lane in den neuen Superman-Filmen) und Jeremy Renner (Hawkeye in Avengers) unter dem Namen „Arrival“ verfilmt. Der Film soll sehr gut sein, aber ich habe ihn noch nicht gesehen.
  • Rogue One: A Star Wars Story (Original Motion Picture Soundtrack) von Michael Giacchino
    Ich mag Film-Soundtracks (habe aufgehört zu zählen, wie viele ich habe), ich mag Michael Giacchino und ich mag Star Wars.
    Es war also fast garantiert, dass ich den Soundtrack zum neuen Star Wars-Film mögen würde und ich wurde auch nicht enttäuscht. Vor allem nach der ersten Analyse im Podcast „Star Wars Oxygen“ kann ich die einzelnen Titel und Themen noch mehr schätzen (und hoffe auf noch mehr Folgen mit mehr Analyse dazu).

Meine (unsortierten) Top 3 der vergangenen Woche (Bücher, Musik, Filme, TV, Spiele, …):

  • Rogue One: A Star Wars Story von Gareth Edwards (Regie)
    Endlich habe ich den neuen Star Wars („Episode 3,9“) gesehen und ich bin begeistert. Wie sich das für Star Wars gehört hatte er Humor, Spannung, Weltraum, usw. Und dazu auch noch gute Schauspieler (was leider nicht immer so der Fall war). Und die Bilder… Man könnte manche Szenen komplett ohne Ton schauen und es wäre trotzdem super!
  • Dankbarkeit von Oliver Sacks
    Durch das Jahr der Dankbarkeit und Bines Master-Arbeit  zum selben Themenkomplex sind wir auf dieses kleine Büchlein gestoßen. Oliver Sacks schreibt hier gegen Ende seines Lebens in ein paar Aufsätzchen seine Sicht auf die Dinge. Man kann hier viel Weisheit und eben Dankbarkeit finden.
  • Sherlock – Series 4, Episode 1 „The Six Thatchers“ von Rachel Talalay (Regie)
    Was für ein Auftakt für die neue Sherlock-Staffel! Gewohnt hohes Niveau bei Schauspielern, Schreibern und Regisseurin (ich mochte schon die Doctor Who-Folgen, bei denen sie Regie geführt hat)! Mehr kann ich fast nicht schreiben, ohne es zu spoilern.

Meine (unsortierten) Top 3 der vergangenen Woche (Bücher, Musik, Filme, TV, Spiele, …):

  • Stiletto von Daniel O’Malley
    Hervorragende und wieder mindestens ebenso unterhaltsame Fortsetzung seines ersten Bandes (The Rook) in der in London spielenden Urban-Fantasy-Reihe „The Checquy-Files“.
  • The Expanse von Mark Fergus und Hawk Ostby (Produzenten)
    Endlich kann man die Serie zur Sci-Fi-Roman-Reihe auch in Deutschland schauen. Und zwar bei Netflix.
    Tolle Bilder, gute Spannung und einfach eine interessante Welt. Und zwischendrin Chrisjen Avasarala, super gespielt von Shohreh Aghdashloo.
  • Brimnes-Bett von IKEA
    Schon länger wollten wir (ok, hauptsächlich ich) unser Ehebett von 140×200 auf 160×200 vergrößern, was Dank Weihnachtsgeschenke jetzt möglich war. Es ist groß, es ist schön und ich schlafe wunderbar darin.

So ungefähr einmal im Jahr versuchen Bine und ich unser Hab und Gut auszumisten. Angefangen hat es, dass uns bei unseren vielen Umzügen aufgefallen ist, dass wir eine Menge der Dinge nicht brauchen, die wir besitzen. Und bevor wir sie wieder ein paar Stockwerke hoch oder runter schleppen müssen, haben wir sie lieber aussortiert.
Irgendwann bin ich dann in den Weiten des Internets über eine „30 day challenge“ (30 Tage Herausforderung) gestolpert, die einen herausfordert, seine Wohnung aus-, bzw. aufzuräumen. Das Schöne daran war, dass es nicht um riesige Brocken ging, die einen Stundenlang aufhalten, sondern die Aktion in viele kleinere Teile aufgesplittet ist, die teilweise nur 5-10 Minuten brauchen. Also haben wir das direkt mal ausprobiert und fanden es so gut, dass wir es seitdem jedes Jahr versuchen.

Da ich hin und wieder danach gefragt wurde, dachte ich, dass ich sie hier einfach einmal wiedergebe. Wir haben sie uns als Evernote-Notiz angelegt, sodass wir schön abhaken können, was wir schon geschafft haben, aber das könnt ihr ja so machen, wie es für euch selbst passt. Irgendwann sind mir in den Überarbeitungen auch zwei Tage abhanden gekommen. Wahrscheinlich waren es Dinge, die uns überhaupt nicht betreffen, oder die „Challenge“ hatte von Anfang an nur 28 Tage, wer weiß. Der Rest der Liste ist einfach aus dem Englischen übersetzt, sodass sowohl die Überschriften, wie auch die Anweisungen dazu nicht von mir sind.

Wenn ihr also das Gefühl habt, dass bei euch etwas viel Zeug rumsteht, dann kann die Liste vielleicht helfen, wieder ein bisschen mehr Raum zum Atmen zu schaffen. Viel Spaß dabei!

1. Sortiere deine Kleidungsstücke aus
Wenn du es schon seit einem Jahr nicht mehr getragen hast, sortiere es aus (Es werden immer wieder Kleider für verschiedenste Wohltätige Zwecke gesammelt). Wenn du es nicht magst, sortiere es aus. Brauchst du wirklich so viele T-Shirts?

2. Sortiere deine „Papiere“ aus
Schnapp dir deine Ordner und geh an die Arbeit. Sortiere alles aus, was du nicht mehr brauchst. Wenn du es nur zur Erinnerung aufhebst, kann vielleicht ein schnell gemachtes Foto (oder über eine Scanner-App als PDF abspeichern?) ausreichen um es aufzuheben? Super Ziele: alte Zeitschriften, Anleitungen für Geräte (viele kann man mittlerweile als PDF beim Hersteller herunterladen), Prospekte, die du nie lesen wirst, …

3. Sortiere deinen Kühlschrank aus
Werfe alle abgelaufenen Lebensmittel weg (Achtung! Nur, weil das Mindesthaltbarkeitsdatum abgelaufen ist, heißt es noch nicht, dass es kaputt ist!). Achte auch vor allem auf die verschiedenen Gewürzpasten. Hast du sie nach diesem einen exotischen Essen vor zwei Jahren wirklich noch einmal verwendet?

4. Sortiere deine Handtücher und Bettwäsche aus
Alte Handtücher, die nicht zusammenpassen sind klassische Schrankplatzblocker. Sortiere sie mit all den verfärbten oder eingerissenen Bettüchern aus. Dasselbe gilt natürlich für die Dinge, die dir nicht gefallen. So schnell kommt man an freien Raum.

5. Sortiere dein Badezimmer aus
Brauchst du wirklich all diese Hotel-Shampoo-Flaschen? Wirf sie weg (vorher aufbrauchen)! Sortiere all die Produkte aus, die du nie verwendest. Genauso wie Kosmetika, die „abgelaufen“ sind und Pröbchen, die du vor Jahren aus Zeitschriften gesammelt hast. Behalte nur die Dinge, die du für dein tägliches Leben brauchst.

6. Sortiere dein Wohnzimmer aus
Nimm dir den Wohnzimmertisch (nicht das versteckte Fach darunter vergessen!), alle Sideboards, das Sofa (auch zwischen den Polstern nachschauen) und den Boden vor und entferne alle unnötigen Gegenstände.

7. Sortiere deinen Keller aus
Keller sind aus einem guten Grund gruselig, aber deiner muss es nicht sein! Nimm dir zehn Minuten um schnell Dinge zu schnappen, die du garantiert nicht mehr brauchst. Du wirst überrascht sein, wie viel du in dieser kurzen Zeit aussortieren kannst. Je größer die Gegenstände sind, desto besser! Zur Not kannst du immer noch den Sperrmüll bestellen.

8. Sortiere die Oberflächen in deinem Schlafzimmer aus
Nachtkästen, Regale, Fläche auf dem Kleiderschrank. Verkleinere den Stapel alter Zeitschriften, werfe Preisschilder und einzelne Socken, sowie alles andere weg, was hier herumlungert.

9. Sortiere dein Büro aus
Wir haben uns schon um den Papierkram gekümmert, aber jetzt geht es um die anderen Gegenstände. Gehe durch deine Büroklammern und Post-Its und sortiere alles aus, was du nicht benutzt. Leere deine Pinnwand und versuche die Anzahl der Gegenstände auf den Arbeitsflächen zu reduzieren. Vergiss nicht, durch die Schreibtischschubladen zu gehen!

10. Sortiere deine Regale aus
Gehe schnell durch alle Regale in deiner Wohnung durch und sammle alles ein, das du nicht mehr brauchst. Schau auch hinter die Bücher, du wirst überrascht sein, was sich da so versteckt. Und wenn du schon dabei bist, kannst du auch gleich schauen, welche Bücher du gar nicht mehr brauchst (oder nie dazu kommen wirst, sie zu lesen) und sie weitergeben/-verkaufen.

11. Sortiere deine Kleidungsstücke aus
Ja, noch einmal! Durch deinen Kleiderschrank kannst du ruhig noch ein zweites Mal gehen.

12. Sortiere deine Spielsachen, Spiele, Bücher aus
Wenn du Kinder hast, ist dein Auftrag klar. Aber selbst, wenn nicht, dann nimm trotzdem deine „Spiel und Spaß“-Ecken in Angriff. Vielleicht hast du zu viele Skat-Blätter oder deine Hobby-Ecke für Modellbau hat etwas überhand genommen. Was auch immer es ist, nimm dir zehn Minuten um das Chaos zu zähmen.

13. Sortiere deine Schuhe aus
Sprich mir nach: „Ich brauche nicht so viele Schuhe!“ Sortiere beschädigte oder unbequeme Schuhe aus. Und denke darüber nach, ob du wirklich alles doppelt brauchst (und damit ist nicht links und rechts gemeint).

14. Sortiere deine Oberbekleidung aus
Fang mit den Accessoires an: Schals, Handschuhe und Mützen sind die typischen Übeltäter. Behalte deine Lieblinge und sortiere den Rest aus (vor allem die einzelnen Handschuhe ohne ihren Partner). Sortiere Jacken aus, die du nie anziehst, sie brauchen viel zu viel Platz!

15. Sortiere deine „Schränke für alles“ aus
Die meisten von uns haben einen Schrank oder Kisten irgendwo, in denen wir den ganzen Rest sammeln. Es ist Zeit, etwas Platz zu schaffen. Gehe durch jedes Fach und jede Kiste und sortiere so viel wie möglich aus. Ich wette, dass du schon vergessen hattest, was da alles rumlag.

16. Sortiere deine Reinigungsmittel aus
Ist dein Reinigungsschrank/-fach voll mit leeren Flaschen? Jetzt nicht mehr. Wirf die Flaschen mit nur noch ein/zwei Tropfen darin weg und schreibe dir auf, was du nachkaufen musst. Alte Mittel, die du nie verwendest, schmutzige Lappen, klebrige Handschuhe, … wirf sie weg (vorher schauen, was davon nicht in die Mülltonne darf!).

17. Sortiere deine Terrasse/deinen Balkon aus
Terrassen und Balkone bieten uns geniale Eckchen in denen sich ungewollte Gegenstände verstecken können. Mache sie leer! Wirf diese tote Pflanzen, Plastikbehälter, alte Kerzen, Dekorationsmaterial, das vor zwei Jahren schon nicht mehr schön aussah und alles was vom Wetter stark mitgenommen wurde weg. Puh… Und schon sieht es besser aus!

18. Sortiere deine Essecke aus
Nimm alles vom Esstisch herunter, das nichts mit Essen zu tun hat. Wenn du ein Geschirrregal hier hast, kannst du auch mal schnell durchgehen. Wie immer gilt: wirf alles weg, was kaputt ist und was du wirklich nicht schön findest (das könnten vielleicht sogar Freunde haben wollen).

19. Sortiere die Gegend um deinen Fernseher aus
Entferne alle überschüssigen Fernbedienungen, verirrte DVDs (wo sind die Hüllen dazu? Und wer hatte sie mir noch einmal ausgeliehen?), Kabel und Konsolen-Controller, die du nicht mehr brauchst.

20. Sortiere deinen Wäscheraum aus
Leere die Flächen auf der Waschmaschine und dem Trockner, werfe die alten Fusseln endlich weg, genauso wie die einzelnen Socken und die alten Waschmittel-Behälter.

21. Sortiere deine Accessoires (Socken/Schmuck/Uhren/…) aus
Jede Sockenschublade kann einen kleinen Sortierdurchgang vertragen. Wirf einzelne Socken weg. Und weil du schon dabei bist: Sortiere deine Accessoires (Schmuck, Haarbänder/Uhren/…) aus und behalte nur, was du wirklich magst. Wenn du so richtig vom Ehrgeiz gepackt wirst, dann sortiere deine Unterwäscheschublade auch gleich durch.

22. Sortiere unter deinen Waschbecken aus
Wirf alte Reinigungsmittel und allen Kram aus, der nicht hier her gehört.

23. Sortiere deine Hausapotheke aus
Sortiere alle abgelaufenen Medikamente aus (informieren, was du wirklich wegwerfen darfst!).

24. Sortiere deine Outdoor-Ausrüstung aus
Wanderstiefel, Schlitten, Strand-Schirme, Schnorchel, … was auch immer du draußen benutzt, bzw. gerne benutzen würdest. Denke noch einmal darüber nach, ob du sie WIRKLICH verwendest. Diese Ausrüstung verbraucht wertvollen Stauraum!

25. Sortiere deinen Flur aus
Der erste Eindruck, den Besucher von deiner Wohnung bekommen sollte sauber und gelassen sein. Sortiere alles aus, was hier herum hängt und nicht hier sein muss.

26. Sortiere deine Vorratskammer/-schublade aus
Sortiere alle abgelaufenen Lebensmittel aus (Achtung! Nur, weil das Mindesthaltbarkeitsdatum abgelaufen ist, heißt es noch nicht, dass es kaputt ist!). Verschenke die Dinge, die noch gut sind, die du aber nie verwenden wirst.

27. Sortiere deine Küche aus
Entferne alle Gegenstände, die du nicht so oft verwendest. Überlege dir genau, ob du wirklich von so vielen Dingen zwei Ausgaben brauchst. Räume die Arbeitsfläche, bis auf die Gegenstände frei, die du täglich brauchst.

28. Sortiere deine Schubladen aus
Öffne alle Schubladen in deiner Wohnung und nimm aus jeder Schublade ein paar Gegenstände heraus. Schnell, wirkungsvoll und hilfreich.

Geschafft! Wenn es dir nicht reicht, kannst du ja von oben noch einmal anfangen, oder dir diesen Artikel der Krautreporter lesen und mal schauen, was dir davon direkt ins Auge fällt. Jedes kleine bisschen „Zeug“, dass du aussortierst, kann dein Leben leichter machen.

Wie es sich für einen Apple-Fanboy gehört (der aber nicht wahnsinnig genug ist, sich die Beta des Betriebssystems auf sein iPhone zu packen), habe ich gestern bei erster Gelegenheit das neue Update für mein iPhone heruntergeladen und installiert.

Neben all den Dingen, die ich toll finde (Content Blocker, neue Systemschriftart, Stromsparmodus, schnelles Zurückkehren zur vorigen Appuvm.) bin ich heute direkt über etwas gestolpert, dass für alle relevant sein dürfte, die ein geringes Inklusivvolumen in ihrem Mobilfunkvertrag haben (ich habe z.B. nur 200MB).

Unter iOS 9 gibt es jetzt nämlich eine Funktion, die sich WLAN-Assist nennt. Wird diese aktiviert (was von Haus aus der Fall ist), schaltet iOS bei langsamer WLAN-Verbindung automatisch auf das Mobilfunknetz um, wenn dieses schneller ist. So kann es passieren, dass man unbemerkt in einem überlasteten WLAN sein Datenvolumen leersaugt.

wlan-assist

Um das zu verhindern einfach in den Einstellungen den Punkt „Mobiles Netz“ antippen und ganz bis nach unten scrollen. Schon könnt ihr wieder sorglos im WLAN unterwegs sein.

EDIT: Das iPhone 4S scheint nicht betroffen zu sein, sodass man davon ausgehen kann, dass diese Funktion erst ab iPhone 5 verfügbar ist.

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In den letzten Tagen habe ich „Love does“ von Bob Goff gelesen und bin mehr als nur begeistert.
Christian hatte es mir schon vor längerer Zeit empfohlen und seitdem lag es bei mir rum und wartete darauf gelesen zu werden.
Jetzt, nachdem ich endlich dazu kam kann ich sagen, dass es eines der besten und inspirierendsten Bücher war, die ich je gelesen habe.

Bob Goff schreibt vor jedes Kapitel ein kleines Zitat nach dem Motto „Früher … aber heute …“.
Zum Weiterdenken, Provozieren und als kleinen Teaser habe ich die meiner Meinung nach besten dieser Zitate rausgepickt:

I used to be afraid of failing at something that really mattered to me, but now I’m more afraid of succeeding at things that don’t matter.

 

I used to think the words spoken about us describe who we are, but now I know they shape who we are.

 

I used to think religion tasted horrible, but now I know I was eating the fake stuff.

 

I used to think I had missed the mark and God was mad about it, but now I know „missing the mark“ is a stupid analogy.

 

I use to think life could be shared with anyone, but now I know choosing the right people is pretty important.

 

I used to think knowing God was like going on a business trip with Him, but now I know He’s inviting me on an adventure instead.

 

I used to think God wouldn’t talk to me, but now I know I’m just selective with what I choose to hear.

 

I used to be afraid that if I was authentic I might take a hit, but now I know that being real means I will take a hit.

 

I used to think I should talk about everything, but now I know it’s better to keep some things a secret.

 

I used to think I could learn about Jesus by studying Him, but now I know Jesus doesn’t want stalkers.

 

I used to think that taking a risk would reduce the number of friends I have, but now I know that love draws more people in.