Because it’s awesome! – November 2017

Draußen wird es kalt und morgen zünden wir die erste Kerze am Adventskranz an. Der November scheint schon wieder rum zu sein. Das ging mir dieses Jahr irgendwie etwas zu schnell…

Trotzdem habe ich einige Schmankerl in diesem Monat gehabt, die ich euch nicht vorenthalten möchte:


Star Wars Rebels – Season 3

Ich bin immer wieder erstaunt, wie ausgefeilt doch diese „Kinderserie“ ist. Natürlich ist sie eindeutig auch für Kinder gemacht, aber viele Aussagen und Witze können wahrscheinlich hauptsächlich von Erwachsenen verstanden werden. Und dazu ist die Handlung echt spannend.

Für einen Star Wars-Fan eigentlich ein Muss. 😉


The Assassin’s Apprentice von Robin Hobb

Ich konnte es mal wieder nicht lassen und habe eine weitere Fantasy-Buchserie angefangen. Aber sie ist einfach so gut!

Die Hauptperson ist der uneheliche Sohn eines Prinzen und wird von dem Vater seiner Mutter beim Palast abgegeben mit dem Hinweis: Ich habe ihn bisher durchgefüttert, jetzt könnt ihr euch um ihn kümmern.

Danach beginnt für den Jungen ohne Namen, der von allen nur „Fitz“ oder „Junge“  genannt wird ein sehr abwechslungsreiches Leben als Stallbursche am Hof des Königs, da er parallel im Geheimen eine Ausbildung zum Assassinen genießt.

Die Welt um ihn herum finde ich sehr schön beschrieben und das Buch ist gleichzeitig spannend und unterhaltsam. Reinschauen lohnt sich!

Und wer dann nicht genug hat, kann den Rest der Trilogie lesen oder die ganzen anderen Trilogien, die in der selben Welt verankert sind. Langweilig wird es also erst einmal nicht. 😉


Tweet von @Miss_Schnuck

Minimalismus?!

Schon seit Wochen will ich hier etwas über Minimalismus schreiben, aber irgendwie passen meine Ideen und meine Zeit (oder auch mein gesundheitlicher Zustand) nicht zueinander. Und jetzt dachte ich mir: Fängste halt mal an!

Heute also zur Einführung die Frage: Was ist eigentlich Minimalismus (für mich)?

Ich beschäftige mich schon seit vielen Jahren mit dem Thema Minimalismus, also mit der Frage „Wie viel muss ich wirklich besitzen/in meinem Leben haben um ein schönes und zufriedenes Leben führen zu können?“, beziehungsweise „Welche Dinge sind mir dabei im Weg, frei leben zu können?“.

Dabei habe ich manchmal richtige „Ausräumphasen“ und manchmal beschäftigt mich das Thema monatelang überhaupt nicht. Ich bin bei weitem kein Profi auf dem Gebiet und will es auch überhaupt nicht sein. Mein Ziel ist es nicht, Listen erstellen zu können mit den „einzigen 100 Gegenständen, die ich besitze“ oder Bilder von unserem vollkommen kahlen Wohnzimmer zu posten, weil es so genial ist, endlich kein Sofa mehr zu haben (mal ehrlich, wer glaubt sowas wirklich?!?!?!?).

Ausräumen darf für mich nie auf Kosten der Lebensqualität, sondern muss immer zugunsten der Lebensqualität geschehen. Das Ergebnis ist eine relativ gut aufgeräumte Umgebung, in der sich auch andere Menschen wohlfühlen, weil man bei uns nicht von allem möglichen „Kram“ erschlagen wird.

Man könnte uns (ich bin da ja nicht alleine unterwegs, sondern mit meiner genialen Frau) vielleicht mit Joshua Beckers Worten „rational Minimalists“ nennen. Minimalismus ist für uns der Weg zu einem Ziel, nicht das Ziel an sich.

In den nächsten Tagen und Wochen werde ich (hoffentlich) noch mehr darüber schreiben, wie das für mich, bzw. uns aussieht.

Because it’s awesome! – Oktober 2017

Beinahe hätte ich vergessen, den Monatsrückblick zu schreiben. Dabei gab es im Oktober doch wieder einige richtig starke Dinge aus dem Bereich der Popkultur:


Exit – Das Spiel: Die Grabkammer des Pharao von Inka & Markus Brand

Exit-Rooms sind im Moment ja sehr in. Damit sie auch etwas vom Kuchen bekommen, springen die Spiele-Hersteller mit auf den Zug auf. Inka und Markus Brand haben dafür sogar den Kennerspiel-Preis bekommen (eine der begehrtesten Auszeichnungen der Spielewelt).

Jetzt sind wir endlich dazu gekommen, auch einmal eine der verschiedenen Exit-Ausgaben zu spielen (siehe oben) und es war richtig super. Die Rätsel sind spannend und man muss ein bisschen „out of the box“ denken. Außerdem hatten wir jede Menge Spaß, auch wenn wir nicht so perfekt abgeschnitten haben. 😀


The Golem and the Djinni von Helene Wecker

Eine Golem und ein Djinn kommen im New York am Anfang des 20. Jahrhunderts an und versuchen trotz ihrer so unmenschlichen Fähigkeiten doch einen ganz normalen Alltag zu leben. Sehr unterhaltsames und spannendes Buch mit super ausgewogenen Charakteren.

Was auch nicht schadet ist, dass Helene Wecker eine sehr sympathische Frau ist, wenn sie in Folgen des „The Incomparable“-Podcasts auftaucht.


Game of Thrones – Season 7

 


Tweet von @crazyinasia

Video nach dem Klick.


Tweet von @ZielKost

Wäre doch ein cooles Tattoo, oder? 😉


Tweet von @DepressedDarth

Video nach dem Klick.

Because it’s awesome! – September 2017

Letzten Monat war ich viel unterwegs und habe spannende Menschen getroffen. Da kam ich dann eher weniger zum Lesen, aber das ist ja der normale Lauf der Dinge. Trotzdem habe ich ein paar Dinge aus dem Bereich der Popkultur, die im September klasse waren:


Star Trek: Discovery S01E01 (2017) auf Netflix

Als Sci-Fi-Fan war der Start der neuen Star Trek-Serie natürlich ein absolutes Muss. Bisher wurde ich auch überhaupt nicht enttäuscht. Sie sieht schön aus, die Charaktere sind interessant und die Story verspricht deutlich mehr herzugeben, als ich erst dachte (Uuuuh, die Klingonen sind böse und wollen alle umbringen. :D). Ich bin sehr gespannt darauf, wie es weiter geht!


„How boredom can lead to your most brilliant ideas“ – TED-Talk von Manoush Zomorodi


„Be secretly incredible“ TEDxLaJolla-Talk von Bob Goff


Tweet von Johanna (@ZielKost)

 

#toomuchTV 009 – Theo

Nach ein paar Wochen Pause, ist heute Theo hier zu Gast. Wir waren zur selben Zeit auf der EH Tabor und haben uns auch wegen unserem Interesse für die Geräte mit dem angebissenen Apfel (und weil er einfach ein richtig toller Kerl ist) immer super verstanden. Außerdem hat Theo in den letzten Wochen ein sehr interessantes Blog gestartet, auf dem er über klasse Themen nachdenkt, aber dazu kann er gleich mehr schreiben. Danke, Theo, dass du dabei bist!

Wer bist du und was waren bisher so deine Lieblingsserien?

Hallöchen,
mein Name ist Christopher Rühl, aber eigentlich sagen die meisten einfach Theo. Ich bin 28 Jahre alt und bin Gemeindepastor im schönen Ergersheim (Mittelfranken). Ich bin gerne unterwegs an mir unbekannten Orten und Städten, liebe es mit Menschen Zeit zu verbringen, Dinge zu reparieren, sowie Spiele, Filme und Serien. Am liebsten hab ich natürlich meine Frau Ina. 😉

Kurzer Einblick in meine Serien-Geschichte (meist in englisch): GilmoreGirls, Breaking Bad, Sherlock, Tatortreiniger, Fuller House, Stranger Things, New Girl, Mr. Robot, White Collar, Modern Family. Sehr unterschiedlich. Aktuell schaue ich Elementary, eine weitere Sherlock Homes Adaption, die an die BBC-Produktion nicht rankommt (und es denke ich auch nicht will), und mit Ina Modern Family zum zweiten mal.

Seit ein paar Wochen verarbeitet ich viele Gedanken und Ideen in meinem neuen Blog: Dort gibt´s Empfehlungen aller Art, auch für Serien. Natürlich alles noch etwas leer, aber das wird noch. Mich findet man auch bei Twitter oder Instagram. Just in case you care.

 

Welche aktuell laufende(n) Serie(n) würdest du gerne anschauen, kommst aber einfach nicht dazu (kein Anspruch auf Vollständigkeit)? Warum würdest du sie gerne anschauen?


Grimm (2015): bei Netflix (5 Staffeln)

Der Detektiv Nick Burkhardt findet heraus, dass er Nachfolger der Grimm ist. Er sieht seltsame Wesen in seinen Mitmenschen, die er aus Märchenerzählungen meint wieder zuerkennen. Seine Tante wird von einem ihm unbekannten Wesen attackiert und Nick erkennt, dass er die Menschheit vor gefährlichen Wesen beschützen muss.
Eine Empfehlung meiner Mum, also ein Grund mehr die Serie zu schauen. Wer macht nicht was seine Mama sagt. Davon abgesehen klingt es sehr spannend und unüblich.


Stranger Things (2016): bei Netflix (1 Staffel)

In einer Kleinstadt vermisst eine gewöhnliche Jungsclique plötzlich ihren Freund Will. Ein plötzlich auftauchendes namenloses Mädchen und seltsame Ereignisse fordern die Jungs heraus der Sache auf die Spur zu kommen. Das in der Nähe untergebrachte und nach außen abgeschottete Regierungslabor macht die Geschichte nur noch seltsamer.
Die erste Staffeln habe ich bereits gesehen und warte sehnsüchtig auf die zweite. Bevor diese läuft wird die erste nochmal geschaut um den Anschluss nicht zu verlieren. So der Plan.


The Man in the High Castle (2015): bei Amazon Prime (1 Staffel)

Was wäre wenn, der zweite Weltkrieg anders ausgegagnen wäre? Was wäre, wenn Amerika und nicht Deutschland besetzt worden wäre? Die Allierten verlieren den Krieg und alles wird anders.
Die ersten Folgen gesehen und leider nicht weiter gekommen. Da das Prime-Abo nun als beendet gilt wird das Weiterschauen auch noch etwas dauern. Trotzdem ein interessanter Ansatz, dessen Ausführung spannend klingt.

 

Welche Serie schaust du gerade, die du den Lesern empfehlen könntest?


Modern Family (2014): bei Netflix (6 Staffeln, 2 weitere auf US-Markt, 2 weitere angekündigt)

Man nehme einen reichen geschiedenen alten Mann (Jay), der die junge Kolumbianerin Gloria mit Sohn Manny heiratet. Jay selbst hat zwei Kinder aus erster Ehe: Den homosexuellen Sohn Mitchell, der mit seinem Partner Cameron ein vietnamesisches Mädchen mit Namen Lily adoptiert, und die Tochter Claire, die als Hausfrau das Leben ihrer drei Kinder Haley, Alex & Luke und ihren Mann Phil meistert. Letzterer ist mein absoluter Lieblingscharakter. Schreckliche Dad-Jokes, groß gewordenes Kind und Meister der Lebensweisheiten wie:
“When life gives you lemonade, make lemons. Life will be all like WHAT?!”

Missverständnisse sind vorprogrammiert. Jedes Fettnäpfchen wird mitgenommen. Trotzdem wirken die Situationen nicht aufgesetzt, sondern einfach herrlich ehrlich. Modern Family ist eine mich immer wieder zum Lachen bringende Mockumentary, die die Großfamilie mit allen Facetten des Lebens zeigt.

Throwback Thursday 36/17

Es ist wieder Donnerstag und damit wieder Zeit für einen meiner persönlichen Lieblinge der letzten Monate oder Jahre aus dem Bereich der Popkultur. Heute kann man vielleicht sogar wirklich von einem „Klassiker“ sprechen:


Stargate SG-1 (1997)

Über lange Jahre meine Lieblingsserie (bis die letzten Staffeln etwas nachgelassen haben). Die Produzenten haben die Idee aus einem Film (Stargate) genommen und eine komplette Serie mit unglaublich vielen Charakteren, Planeten, Kulturen, Rassen, usw. gebaut.

Es ist für mich bis heute vor allem eines: großartiger SciFi-Action-Spaß!
Es werden zwar auch ernste Themen behandelt, aber dabei leider immer nur ein bisschen gestreift.

Weswegen ich die SciFi-Serie bis heute mag (und früher dafür sogar in einem SciFi-Forum mit Datenbank mitgearbeitet habe – hier mein Banner von damals) ist vor allem das tolle Zusammenspiel des Teams in seinen unterschiedlichsten Konstellationen, wobei mir natürlich die Gruppe auf dem Foto oben (Teal’c von einem anderen Planeten, Carter die Astrophysikerin, O’Neill der Chef mit dem Humor und Daniel der Archäologe und Sprach- und Kulturwissenschaftler) am liebsten ist.

Und wenn man in einer Serie sogar die Bösewichte (bzw. die Interaktionen zwischen den „Helden“ und den „Bösen“) gut finden kann, schadet das meiner Meinung nach auch nicht.

Wenn ihr also mal irgendwo über die Serie stolpert und SciFi mögt, schaut mal rein. Verzeiht ihr aber bitte, dass sie zum Teil noch aus den 90ern (Machart, Mode, …) ist. 😉

Because it’s awesome! – August 2017

Der August war etwas voll, sodass ich nicht zu so viel gekommen bin, aber ich lese/schaue ja nichts, nur damit ich hier schreiben kann. 😉

Jetzt aber los mit den Dingen/Medieninhalten, die im August „awesome“ waren!


A Closed and Common Orbit von Becky Chambers

Wie ich mir letzten Monat schon gedacht habe: Mir hat Band 2 der Wayfarers-Reihe wieder sehr gut gefallen. Es war zwar gewöhnungsbedürftig, dass es um Nebencharaktere aus dem ersten Band ging und die Hauptpersonen aus selbigem keine Rolle gespielt haben, aber die Story war wieder sehr unterhaltsam, spannend und schön. Großer Sci-Fi-Spaß!


Crossing Lines – Season 1 (2013) auf Netflix

Manchmal möchte ich einfach etwas schauen, bei dem ich nicht hinterher schlechter drauf bin, als davor. Elementary fällt in diese Kategorie, aber jetzt neu macht sich da auch „Crossing Lines“ breit. Leicht spannende Unterhaltung, fast komplexe Charaktere, technisch unrealistische Gadgets und Tom Wlaschiha (ich wusste gar nicht, dass er Deutscher ist) darf mal flüssig sprechen ohne jeden Satz mit „A Man…“ oder „A girl…“ (Game of Thrones-Alarm!) beginnen zu müssen. 😉
Schade nur, dass sie anscheinend in jeder Staffel (und es gibt nur drei) Hauptdarsteller verlieren/aussortieren…


Tweet von @Windows

Es passiert nicht jeden Tag, dass einem Windows direkt auf einen Tweet antwortet. 😀


Tweet von @jsnell

Die Anküdigung eines super-lustigen (sehr unregelmäßigen) Podcasts, bei dem die Teilnehmer ein Textadventure spielen, bei dem allerdings nicht ein Computer, sondern der Spielleiter der „Parser“ ist. Jede Folge macht Lust darauf, sowas auch einmal zu spielen, aber dazu wird es mangels Freaks in meiner Nähe erst einmal nicht kommen, vermute ich.
Zum Podcast geht es übrigens hier lang.
Und wenn du die Spiele selbst spielen willst, dann hier.

Throwback Thursday 35/17

Seit Anfang diesen Jahres schreibe ich meine „Because it’s awesome“-Reihe, bei der ich all die Elemente der Popkultur erwähne, die ich im vergangenen Monat super fand. Beim Schreiben kam mir allerdings immer wieder der Gedanke »Ich würde auch gerne mal über die Dinge schreiben, die ich cool finde, die ich aber nicht in den letzten Wochen „konsumiert“ habe…«

Nach Wochen des Überlegens ist es jetzt so weit: Meine „Throwback Thursday“-Reihe ist geboren!

Ich habe keine Ahnung, wie oft ich diese Artikel (natürlich donnerstags) veröffentlichen werde und wie lange ich es durchhalte, aber darum geht es mir hier im Blog ja auch nicht. Ich schreibe, wenn ich Lust habe und dazu komme und sonst nicht. Einfach, oder? 😉
Jetzt aber zu unserem heutigen „Throwback Thursday“ (die Zahl im Titel ist übrigens die aktuelle Kalenderwoche und das Jahr):


„Fallen Blade“-Serie von Kelly McCullough

Kennt ihr dieses Gefühl, dass ihr ein Buch gelesen oder einen Film gesehen habt und dann unbedingt noch mehr in dieser Welt erleben wollt? Genau so ging es mir mit dieser Buchreihe. Ich konnte die Bücher kaum weglegen. Und selbst jetzt noch über ein Jahr später komme ich in Gedanken immer wieder zu dieser Welt zurück, die Kelly McCullough hier geschaffen hat.

Um es gleich vorweg zu nehmen: Ja, es gibt die komplette Reihe auch auf Deutsch. Bei Amazon sind es die „Königsmörder“-Romane, andere sprechen von den „Klingen“-Romanen. Ich habe hier eine Übersicht in der richtigen Reihenfolge gefunden. Von dort könnt ihr dann zum Buchhändler eures Vertrauens oder in die Bibliothek eurer Stadt und euch die Bücher besorgen.

Jetzt aber zu den Büchern:

In der Buchreihe geht es um Aral Kingslayer, ein Angehöriger des zerstörten Ordens der „Blades“. Er ist am Boden und hat jeglichen Glauben in seine Göttin verloren. Eigentlich betrinkt er sich am liebsten und verdient sein Geld mit schmutzigen Geschäften. Begleitet wird er dabei immer von seinem lebenden Schatten Triss, der versucht Aral irgendwie wieder zur Vernunft zu bringen.

Gemeinsam kämpfen sie sich durch die Bücher auf der Suche nach Gerechtigkeit, Liebe, Freundschaft und dem Glauben, den Aral verloren hat.

Mich fasziniert an den Büchern nicht nur der (Anti-)Held Aral und sein Schatten, sondern die ganze vielseitige und wunderschöne Welt mit ihrer Kultur, ihren gesellschaftlichen Normen und ihrem so unglaublich interessant gestalteten „Magie-System“ (nicht wie in Harry Potter oder Herr der Ringe).
Aral und Triss treffen auf ihren Reisen auch viele andere komplexe Charaktere, die man nicht einfach in „gut“ und „böse“ einteilen kann, was die Sache um einiges interessanter macht.
Außerdem hatte ich hin und wieder einen Moment in dem ich laut lachen musste, was aus meiner Sicht nie schadet. 😉

Ich kann die Reihe für Fantasy-Fans auch deswegen empfehlen, weil sie abgeschlossen ist und man nicht Angst haben muss, dass sie womöglich einfach irgendwo zwischendrin versanden wird (I’m looking at you, George R.R. Martin!).

Was dem Ganzen natürlich auch nicht schadet ist, dass Kelly ein sehr netter Mann ist, mit dem man sich über Twitter auch über seine Romane austauschen kann. 😀

 

 

 

Because it’s awesome! – Juli 2017

Im Juli hatte ich einige Wochen Urlaub und habe einen Teil davon in England verbracht. Abgesehen von der Erholung und der tollen Zeit gemeinsam mit Bine hatte England noch weitere Vorteile:

  • Keine Buchpreisbindung! Ihr glaubt ja nicht, wie sehr das in Versuchung führt, Bücher zu kaufen. 😉
  • Kostenloser Zugang zu vielen Museen in London.
  • Filme laufen automatisch auf Englisch, man muss in keine OV-Vorstellung gehen. 😀
  • Super Streetfood.
  • Leckere Nachtische!
  • Man kann ganz legal direkt Doctor Who streamen! Habe gleich die letzte Folge der aktuellen Staffel dort geschaut.
  • Disney-/Marvel-/Star Wars-Merchandise in allen Formen, Größen und Farben!
  • Supernette Menschen (Sachsen sind auch sehr nett, aber die Briten toppen das nochmal 😀 ).

So war mein letzter Monat etwas voller mit Dingen, aber ich habe versucht alles ein bisschen einzugrenzen. Viel Spaß also mit meinem natürlich wieder unsortierten (Pop)Kultur-Monatsrückblick!


The Fighting Temeraire von Joseph Mallord William Turner

Der Besuch der National Gallery in London war natürlich gesetzt. Ich hatte nur das Problem, dass mich irgendwie kein Gemälde angesprochen hat. Ich habe mich in den Räumen verschiedener Epochen und Länder umgeschaut, aber mehr und mehr das Gefühl bekommen, Gemälde könnten mich vielleicht nicht so erreichen wie ich dachte. Bis ich um die Ecke kam und vor diesem Gemälde stand. Plötzlich war alles drumrum wie ausgeblendet und die Zeit hat angehalten. Dieses Foto des Gemäldes wird den Farbverläufen des Sonnenuntergangs im Original nicht gerecht, aber ein bisschen kann man es vielleicht erahnen.
Wenn ihr irgendwo die Chance habt Turners Gemälde im Original zu sehen, nutzt das aus. Ich hätte Stunden in diesem Raum zubringen können.


A Pep Talk from Kid President to You

Kid President ist einfach der Hammer! Die Videos sind schon ein paar Jahre alt, aber das macht sie nicht weniger witzig und motivierend. Auf jeden Fall mal reinschauen!


Top 10 Brettspiele für den Urlaub von Hunter & Cron

Die beiden habe ich ja schon in meiner YouTube-Kanal-Liste erwähnt. Dieses Jahr haben sie pünktlich zum Urlaub wieder ein paar Spiele vorgestellt, die man mit auf die Reise nehmen kann. Urlaubszeit ist nämlich nicht nur Lesezeit, sondern auch Spielezeit.


Mr. Holmes (2015)

Ein Film über einen gealterten Sherlock Holmes, der versucht seinen letzten Fall zu rekonstruieren. Wunderschöner Film mit Humor, ein bisschen Spannung, aber auch Traurigkeit. Und Ian McKellen ist natürlich gewohnt brillant!


Spider-Man: Homecoming (2017)

Wie oben schon erwähnt, konnte ich in England im Kino Filme auf Englisch schauen, was ich natürlich auch ausnutzen musste. Spider-Man war gerade angelaufen, also habe ich mich gleich reingesetzt (2D für ca. 5,50€! Und das mit nur fünf Minuten Werbung davor!!!).
Wie nicht anders zu erwarten gab es jede Menge zu lachen. Tom Holland spielt super und ich bin sehr gespannt, was er, Marvel und Sony noch aus der Figur machen. Besonders freue ich mich auf die neue MJ!


The Hanging Tree von Ben Aaronovitch

Die vorangehenden fünf Bände habe ich gelesen bevor ich mit den „Awesome“-Beiträgen angefangen habe, daher hier ein paar Worte dazu.
Die „Rivers of London“-Serie begleitet einen jungen Polizisten (mit viel Humor als Ich-Erzähler), der von dem Leiter der magischen Abteilung der Londoner Polizei als eine Art Azubi aufgenommen wird. Er erlebt dabei die abgefahrensten Dinge (z.B. gehen Handys kaputt, wenn man sie beim Zaubern in der Nähe hat) und stolpert von einem Abenteuer und/oder Fettnäpfchen ins nächste. Sehr unterhaltsame und spannende Buchserie, die bisher auch komplett auf Deutsch erschienen ist.


The Gunslinger von Stephen King

Das war eines der erwähnten Buchschnäppchen.
Ich habe schon viel über die „Dark Tower“-Serie von Stephen King gehört. Außerdem wurde mein Interesse durch den jetzt kommenden Kinofilm (mit Idris Elba!) noch einmal verstärkt. Die logische Folge war, dass ich mal in die Serie reinschauen musste.
Die Story spielt in einer Postapokalyptischen Welt und ist ziemlich abgefahren, aber ich bin auf jeden Fall auf die nächsten Bücher gespannt.
Ich werde sie mir allerdings noch ein paar Monate aufsparen, dass ich nicht noch alles vom Film ganz frisch im Gedächtnis habe und damit die Spannung der Bücher im Eimer ist.


The Long Way to a Small, Angry Planet von Becky Chambers

Was für ein tolles Buch!
Man begleitet die bunt zusammengewürfelte Crew eines Raumschiffes und erlebt mit ihnen kleine und große Abenteuer. Das Buch ist dabei mehr wie eine Fernsehserie mit mehreren Folgen aufgebaut, als einem klassischen Roman, aber ich habe gemerkt, dass ich dieses Format liebe. Wenn ihr Bücher mit ähnlicher Erzählweise kennt, immer her damit!
Becky Chambers behandelt mit ihrer einfühlsamen, intelligenten und humorvollen Art Themen wie Toleranz, Freundschaft, Scheitern, Vergebung und vieles mehr auf so wunderbare Weise, dass ich mit dem Schwärmen gar nicht aufhören kann.
Band 2 der „Wayfarers“-Serie lese ich gerade, aber dazu dann vermutlich in einem Monat mehr. 😉

Because it’s awesome! – Juni 2017

Der Juni ist traditionell immer etwas voller (letzter Monat vor den Sommerferien), sodass ich gar nicht zu viel gekommen bin. Schlimm ist das nicht, da im Sommer dann umso mehr wieder folgen kann. Jetzt aber die schönen „Konsumgüter“ aus dem Juni:


The Caledonian Gambit von Dan Moren

Das erste Buch von Dan Moren und ein richtig gutes noch dazu. Ich „kenne“ Dan Moren aus den Podcasts des Incomparable-Networks und wurde dadurch auf den Sci-Fi-Spy-Roman aufmerksam. Er ist spannend, witzig, mit politischen Intrigen die nicht so stark sind wie bei Game of Thrones (für mich ein Plus) und mit richtig guten Charakteren. Außerdem macht es Lust auf mehr (Band 2 ist schon in Arbeit)!


Tweet von @alexmatzkeit


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