Leben in der Slow Lane – 01

Wenn ich so auf mein Leben schaue und den Menschen um mich herum zuhöre, wenn sie reden, dann fällt mir auf, dass wir ein Problem damit haben, dass alles immer schneller, besser und mehr werden muss.

Ich merke, dass ich irgendwie gestresst durch mein Leben gehe. Dass Stress da ist, zeigt mir mein Körper auf vielfältige Art und Weise (Augenzucken, sehr kurze Aufmerksamkeitsspannen, Müdigkeit, …).
Die Frage, die ich mir schon seit Monaten/Jahren stelle (und vermutlich auch noch die nächsten Jahre stellen werde) ist: Wie kann ich den Stress reduzieren?

Ein anderer Blogger hat sich Gedanken zu diesem Thema gemacht und einige gute Punkte zu einem Leben in der „Slow Lane“ geschrieben. Natürlich ist dieser Artikel nicht das Allheilmittel für mein Problem, auch wenn hier scheinbar die wichtigsten Schritte zur „Heilung“ präsentiert werden. Aber ich habe mir einige nette Hinweise daraus gezogen (aber Vorsicht, nicht dadurch wieder Stress aufbauen).

Schon vor Monaten habe ich das Buch „Der Weg zum Wesentlichen“ von Stephen R. Covey durchgearbeitet, in der Hoffnung mit einer besseren Zeitplanung das Leben zu „entschleunigen“. Dadurch wurde ich zwar effektiver, aber so wirklich stressfreier ist mein Leben nicht geworden (ich kann jetzt eben noch mehr in der gegebenen Zeit erledigen).

Außerdem versuche ich schon länger  mein Leben mit ToDo-Listen in den Griff zu bekommen. Irgendwie werden sie aber immer zu lange. Lange ToDo-Listen demotivieren mich, was dazu führt, dass ich eben nichts mache, anstatt wenigstens ein paar Dinge.

Vor über einer Woche habe ich dann einmal alle Dinge aufgeschrieben, die ich gerne machen oder können würde, um wenigstens einmal einen Überblick zu haben. Die Hoffnung war, dass ich dadurch mein Leben vielleicht besser sortiert bekomme, aber es wurde praktisch noch schlimmer (die Liste ist uuuunglaublich lange geworden).

So bin ich also auf einer Art Reise zu einem stressfreieren Leben, wobei ich das Gefühl habe, dass ich noch am Überlegen bin, was so alles in den Rucksack kommt. Aber immerhin. 😉

Meine Hoffnung ist, dass ich durch meine ganzen Überlegungen meinem Ziel immer näher komme.

Jetzt fragt ihr euch vielleicht, warum ich diesen Blogeintrag verfasst habe, in dem alles irgendwie nur kurz angerissen ist?
Ich habe vor in den kommenden Tagen, Wochen und Monaten immer wieder darüber zu berichten, was ich auf meinem Weg zur „Slow Lane“ so unternehme. Vielleicht hilft es dem einen oder anderen von euch. Mir wird es auf jeden Fall helfen, weil ich meine ganzen Schritte (und Packüberlegungen 😉 ) dadurch noch mehr durchdenken muss.