Die besten Film-Soundtracks

Wenn ich Musik höre, dann sind es im Normalfall (in der Advents-/Weihnachtszeit ändert sich das immer) zu mindestens 90% Soundtracks von Filmen.
Hauptsächlich mag ich dabei Soundtracks, die keinen Gesang haben und von Orchestern gespielt werden, aber es gibt auch Ausnahmen.
Als letztens einer meiner Lieblingspodcasts eine Folge zu Soundtracks gemacht hat, habe ich schon überlegt, dass ich da eigentlich meinen Senf dazugeben möchte. Jetzt also hier mein Senf dazu. ;)
Ich habe allerdings Lieder und Alben ausgeschlossen, die „Musik zum Film“ sind und auch ein paar Alben, auf denen tolle Lieder sind, man sie aber kaum mit dem Film verbindet, bzw. sie nur „Titellieder“ waren (z.B. Flower von Moby auf dem „Nur noch 60 Sekunden“-Album, Skyfall von Adele vom gleichnamigen James Bond-Film, …)
Die Liste ist, wie immer, nicht nach bestimmten Kriterien sortiert, aber ich kann alle diese Alben mindestens zum Reinhören empfehlen:

Luke Cage Season 1 – hauptsächlich Adrian Younge & Ali Shaheed Muhammad

Dieser Soundtrack ist etwas anders, als die anderen. Ich höre ihn tatsächlich am liebsten, wenn ich abends durch die Stadt spaziere, was dafür spricht, dass die Komponisten die Stimmung der Serie sehr gut eingefangen haben. Er ist etwas ungewöhnlich und hat auch Lieder dabei, die für manche vllt. etwas „zu alt“ klingen, aber ich finde ihn klasse.

Rogue One: A Star Wars Story – Michael Giacchino

Michael Giacchino ist relativ spontan zu diesem Projekt gekommen und hatte ganze vier Wochen um den Soundtrack zu komponieren, was diesem aber meiner Meinung nach nicht geschadet hat. Es sind Anspielungen auf die Themen von John Williams aus den Soundtracks der alten Trilogie, aber immer mit einem eigenen „Spin“.
Es wird vielleicht einige überraschen, aber eben diese Originale finden sich nicht auf dieser Liste. So ganz konnten sie mich nie überzeugen, bzw. eignen sie sich einfach zu wenig, um sie im Hintergrund zu hören.

TRON: Legacy – Daft Punk

Ich hatte nicht damit gerechnet, dieses Album so zu mögen, aber was soll man machen. ;)
Daft Punk macht, was Daft Punk gut kann und heraus kommt ein Electro-Album, das man (bis auf ein paar wenige Titel) sehr gut im Hintergrund hören kann.

The Hobbit: An unexpected journey / Eine unerwartete Reise – Howard Shore

Ich habe keinen einzigen Herr der Ringe-Soundtrack, was ich wahrscheinlich noch nachholen sollte und ich mag die Hobbit-Filme nicht einmal so sehr, aber diesen Soundtrack finde ich richtig gut.
Besonders eignet er sich als Hintergrundmusik, wenn wir „Die Legenden von Andor“ oder andere Fantasy-Spiele spielen.

Star Trek: Into Darkness – Michael Giacchino

Noch einmal Michael Giacchino. Und ich könnte von ihm noch einiges hier draufpacken, aber man muss es ja nicht übertreiben. ;)
Auch hier finde ich wieder die Neuinterpretation von manch alten Themen, aber auch seine komplett eigenen Stücke sehr stark.

Pirates of the Caribbean / Fluch der Karibik – Klaus Badelt

Klaus Badelt ist hier (so weit ich weiß mit Hilfe von Hans Zimmer) einfach ein gute Laune-Album gelungen, das mir noch besser gefällt als Johnny Depp im Film. Und das will etwas heißen. ;)

Und was sagt ihr? Was sind eure Lieblings-Soundtracks? Schreibt mir einfach bei Facebook oder Twitter. Ich bin immer interessiert an einer Erweiterung meiner Sammlung.

Because it’s awesome! – November 2018

Im November lag ich ziemlich viel krank auf dem Sofa. Das bedeutet natürlich eine etwas längere awesome-Liste. ;)

All Systems Red – Martha Wells

Die „Murderbot Diaries“ sind eine Sci-Fi-Buchreihe, deren einzelne Teile eher kurz sind. Zumindest das erste Buch hier ist aus der Ich-Perspektive eines Androiden geschrieben, der superwitzig und eigentlich zu faul für seine Arbeit ist, die ihm auch seinen Namen gibt. Er ist quasi ein Bodyguard, den man man von seiner Firma mieten kann, der aber sein eigenes System gehackt hat, also nicht immer direkt auf Befehle reagieren muss, die ihm gegeben werden. Die Story ist überraschend spannend und man kann sich, noch überraschender, sehr gut in diesen „Murderbot“ hineinfühlen.
Ob ich die nächsten Teile lese, weiß ich noch nicht. Die Preise haben es, je weiter man kommt ganz schön in sich für so kurze Bücher.

Arrival (2016) – auf Netflix

Schon vor längerem habe ich die sehr gute Kurzgeschichte gelesen, auf der Arrival basiert, aber zum Film hatte ich es bisher noch nicht geschafft.
Jetzt bereue ich es ein bisschen, dass ich so lange gewartet habe. Optisch ist er einfach umwerfend, Amy Adams spielt genial, die Story ist (immer noch) super und packend.
Sehr guter Sci-Fi-Film ohne extreme Action und mit einem sehr guten Soundtrack (der allerdings für sich alleine nicht so gut wirkt, wie im Film).

Binti-Trilogie – Nnedi Okorafor

Meistens lese und sehe ich amerikanischen Sci-Fi, da ist Binti einmal etwas komplett anderes. Drei kurze Novellas, die die Geschichte von Binti erzählen, die aus einem afrikanischen Stamm kommt, der für sich beschlossen hat, niemals die Erde (oder auch das Dorf) zu verlassen. Sie hat aber eine Einladung zu der besten Hochschule des Alls, also macht sie sich heimlich auf den Weg und erlebt Schlimmes und Schönes, aber vor allem Ungewohntes auf ihrem Weg.
Was mich sehr fasziniert ist die Kombination aus Sci-Fi-Elementen und irgendwie magischen Elementen. Und natürlich die komplett andere Sicht, aus der die Geschichte erzählt wird.

First Man / Aufbruch zum Mond (2018)

Wie sicher den wenigsten entgangen ist, mag ich Sci-Fi, aber auch das was so aktuell in der Raumfahrt passiert.
First Man ist jetzt nicht umbedingt super aktuell, weil es um die erste Mondlandung geht, aber der Film zeichnet auf sehr gute Weise, wie das Leben von Neil Armstrong und seiner Familie ausgesehen hat und was dieses ganze „Raumfahrt-Ding“ für das Umfeld der Astronauten bedeutet hat.
Sehr stiller, aber unglaublich starker Film. Nicht nur für Space-Nerds zu empfehlen. ;)

Hans Zimmer: Live in Prague (2017) auf Amazon Prime

Wenn ich Musik höre, dann ist es (außer in der Adventszeit) zu 90% Filmmusik. Da konnte ich mir natürlich das Konzert von einem DER Filmmusik-Komponisten Hans Zimmer nicht entgehen lassen. Er spielt mit vielen anderen Musikern Teile seiner bekanntesten Werke und erzählt zwischendrin auch ein bisschen zu den Entstehungsgeschichten und Hintergründen. Sehr spannend und sehr schön.

Tom Clancy’s Jack Ryan Season 1 – auf Amazon Prime

Da ich die meisten Jack Ryan-Bücher von Tom Clancy gelesen habe, war es für mich am Anfang etwas schwer in die Serie zu kommen (die Bücher haben im kalten Krieg gespielt, die Serie spielt heute, was sehr viel verändert).
Aber mit der Zeit wurde es immer besser und die erste Staffel hat mich doch sehr überzeugt. Vor allem der „Bösewicht“ war genial dargestellt. Es gibt so das Sprichwort „Jeder Mensch ist der Held seiner eigenen Geschichte.“ und das merkt man Suleiman bei allem was er tut an. Ein paar Nebenstorys (z.B. die mit dem Dronenpiloten) hätte man sich auch sparen können, aber hey: nobody’s perfect. ;)
Wer also Thriller mag oder einfach gerne John Krasinski bei der Arbeit zusieht, sollte mal reinschauen.

Because it’s awesome! – September-Oktober 2018

Die letzten Wochen ist ziemlich viel los, sodass ich weder viel dazu kam Bücher zu lesen oder Serien/Filme zu schauen, noch zu bloggen. Jetzt aber kommt der (zugegeben sehr kurze) Rückblick auf die besten Dinge aus September und Oktober:


Altered Carbon – Season 1 auf Netflix

Sehr gelungene Sci-Fi-Thriller-Serie mit Spannung, Twists, super Schauspielern und abgefahrenen Sci-Fi-Elementen.
Die Serie spielt in einer Welt, in der das Menschliche Bewusstsein auf Disks gespeichert werden kann und es damit jedem Menschen möglich ist, den Körper zu wechseln. Gerade die Reichen nutzen das um ewig zu leben. Und so ein Reicher muss jetzt damit klar kommen, dass sein letzter Körper umgebracht wurde, aber durch ein veraltetes Backup nicht klar ist, wie er gestorben ist. Um das herauszufinden „taut“ er einen ganz alten Menschen aus längst vergangener Zeit aus (erinnert ein bisschen an Demolition Man), der das für ihn klären soll. Was danach kommt ist muss man sehr aufmerksam mit verfolgen, damit man hinterher kommt, aber es lohnt sich.


The Calculating Stars von Mary Robinette Kowal

Was wäre, wenn am Anfang des „Space Race“ ein Meteorit die Erde trifft, damit eine globale Erderwärmung lostritt und plötzlich alle Nationen zusammen arbeiten müssen um so schnell wie möglich ins All und damit auf andere Planeten zu kommen?
Und wie wäre das für eine unglaublich kompetente Frau in einer Zeit, in der Frauen an vielen Stellen überhaupt nicht ernst genommen wurden? Und was, wenn sie dann auch noch mit krassen (aber ziemlich gut verständlichen) psychischen Problemen zu kämpfen hätte?
Wenn eine gute Autorin (die Mary Robinette Kowal ist) das in eine Story packt, dann kommt dieser unterhaltsame, informative, tiefgehende und teilweise auch sehr spannende erste Teil einer Romanreihe heraus. Ich freue mich schon sehr auf Band 2!

Because it’s awesome! – August 2018

Anscheinend habe ich im August hauptsächlich gelesen. Aber es gibt ja Schlimmeres. ;)
Hier also die drei Bücher, die ich letzten Monat richtig gut fand:


The Little Book of Hygge von Meik Wiking

Wieso sind Dänen so glücklich? Und ist es möglich, von ihnen zu lernen? Der Glücksforscher Meik Wiking meint „ja“ und hat gleich ein ganzes Buch dazu geschrieben. Es ist eine Mischung aus wissenschaftlicher Literatur, Geschichten aus seinem Leben und Beispielen zur Umsetzung. Es ist sehr interessant, etwas über „Hygge“ zu lernen, bzw. zu sehen, wo man es schon in Ansätzen lebt und es nur noch mehr genießen sollte.
Es hat mich dankbarer über mein eigenes Leben gemacht und mir ein paar Ideen geliefert, was ich noch verändern möchte.
Das Buch ist übrigens auch auf Deutsch erschienen. ;)


Phantom Pains & Imposter Syndrome von Mishell Baker

Band 2 und 3 der „Acradia Project“-Trilogie, von der ich letzten Monat Band 1 „Borderline“ gelesen habe. Ich habe den Aussagen dort nicht viel hinzuzufügen. Die Trilogie bleibt spannend, unterhaltsam, bissig, rührend und interessant. Zu meiner großen Freude wechselt die Hauptfigur nicht, wie in manch anderen Trilogien.
Anfangen solltet ihr aber natürlich bei Band 1. ;)

Was waren deine ersten iOS-Apps?

Der iOS-App Store ist diese Woche 10 Jahre alt geworden. Ich vermute, dass das einer der Gründe war, warum Markus (Entwickler von meiner lieblings-Mind-Map-App MindNode) bei Twitter gefragt hat, was unsere ersten iOS-Apps waren, die wir uns damals geholt haben.

Um das herauszufinden muss man einfach in den App Store auf seinem iOS-Gerät gehen, auf Updates tippen und dort oben in der Ecke auf das eigene Account-Foto. In der App-Liste muss man dann ganz nach unten scrollen und schon sieht man seine ersten Apps. Ich vermute stark, dass die eine oder andere App fehlt, die es mittlerweile nicht mehr gibt, weil ich mir irgendwie nicht vorstellen kann, dass meine erste App auf dem Screenshot tatsächlich meine erste App war. Aber das war auch 2011, da war ich noch jung und so. ;)

Hier also meine ersten Apps, die ich im iOS-App Store geholt habe (und die garantiert alle kostenlos waren, weil ich am Anfang keinen Cent investieren wollte):

  • Death Worm (1,99 €): Keine Ahnung, warum ich mir das damals geholt habe und ob ich es lange drauf hatte. Gekostet hat es auf jeden Fall nichts.
  • Parcel (Gratis): Diese App habe ich sogar relativ lange verwendet um die Sendungsverfolgung von Paketen immer direkt auf dem iPod/iPhone zu haben.
  • Skitch (Gratis): Gehört mittlerweile Evernote und ist eine sehr simple und schicke App um schnell mal ein paar Pfeile, Linien und Text auf ein Bild zu packen. Ich glaube, ich habe damit sogar die Routenpläne auf unseren Hochzeitseinladungen gestaltet.
  • Süddeutsche Zeitung (Gratis): Die App war damals leider für die Zeitungsabonnenten und nicht die App-Version der Website. Sie flog schnell wieder vom Gerät.
  • Scout GPS Navigation (Gratis): Hieß damals noch Scobbler und war DIE Navigations-App für iOS-Geräte (finden zumindest wir in unserem Haushalt). iOS hatte damals noch keine Karten-App und GoogleMaps konnte keine direkte Navigation (man musste sich selbst von Kreuzung zu Kreuzung tippen).
  • Path (Gratis): Eine Art Social Network aber nur für einen kleinen Zirkel. Ich musste ja alles mal ausprobieren, aber Path ist ziemlich schnell wieder „eingegangen.

Ich bin insgesamt erstaunt, wie wenig Spiele dabei sind, aber ich habe mich da anscheinend „unterschätzt“ (oder sie sind alle schon lang nicht mehr verfügbar und tauchen nicht in der Liste auf).

Wie man sehen kann, war ich nicht von Anfang an dabei, aber das muss ich ja auch nicht überall sein. ;)

Was waren eure ersten Apps? Antwortet doch einfach mit Screenshots auf den Tweet oder Facebook-Post zu diesem Eintrag.

 

Because it’s awesome! – Juni 2018

Der Juni ist rum und ich musste feststellen, dass ich zwischen den vielen Terminen, langen Bahnreisen und den einen oder anderen Steinen im Weg bin ich zu ziemlich wenig gutem Medienkonsum gekommen. Naja, im Juli habe ich drei Wochen Urlaub. Ich hoffe, da doch das eine oder andere gute Buch verschlingen zu können. :)

Jetzt aber erst einmal die tollen Dinge aus dem Juni:


Tweet von @hannagelb

Natürlich war auch schon WM im Juni und ich fand, das Hanna nach dem Deutschland-Aus den besten Kommentar abgegeben hat, den ich seitdem darüber gelesen habe.


And there were (N-one) von Sarah Pinsker im Uncanny Magazine

Ich lese selten Novellas oder Kurzgeschichten. Schon alleine deswegen, weil ich gar keine Ahnung habe, wie ich an sie herankommen soll, bzw. woher ich wissen sollte, was lesenswert ist und was nicht. Aber einmal im Jahr, nach der Hugo-/Nebula-Award-Episode auf The Incomparable habe ich ein paar Empfehlungen von Geschichten die für die beiden Awards nominiert sind und auch die Meinung von den Podcast-Mitgliedern, welche sich lohnen.

In dieser Geschichte von Sarah Pinsker (meine PDF hatte 58 Seiten) wird die Hauptfigur zu einer Convention eingeladen, auf der nur verschiedene Versionen von ihr aus verschiedenen parallelen Universen eingeladen sind. Alles ist zwar seltsam, aber auch interessant, bis eine von ihnen ermordet wird und die Hauptfigur ermitteln muss.
Schon das Konzept finde ich super-interessant und es wurde auch super umgesetzt und war dabei auch noch spannend. Wenn ihr also ein paar Minuten übrig habt, dann besucht einfach den Link in der Überschrift und lest die Geschichte. Ich finde, es lohnt sich.


Designated Survivor – Season 1 auf Netflix

Manchmal möchten Bine und ich einfach einen gemütlichen Abend haben und ein/zwei Folgen einer unterhaltsamen und wenn es geht auch spannenden Serie zu schauen. Vor einigen Jahren haben wir dabei 24 durchgeschaut. Jetzt ist der damalige Hauptdarsteller, Kiefer Sutherland mit einer neuen, ganz anderen und doch auch irgendwie ähnlichen Serie zurück. Wir haben Spaß, Spannung und manchmal auch einfach die nötige Abwechslung.
Wer das sucht, wird bei Designated Survivor (es sind zwei Staffeln bei Netflix, aber wir haben ja nicht jeden Abend Zeit zum Schauen ;) ) fündig.

Guilty pleasure: Fool’s Gold/Ein Schatz zum Verlieben (2008)

Als „Guilty pleasure“ bezeichnet man etwas (einen Film, eine TV-Serie, Musik, …), das einem gefällt, obwohl man weiß oder davon ausgeht, dass die meisten Menschen nicht all zu viel davon halten. Jeder hat sie und die meisten haben schon genervte oder schockiert-überraschte Kommentare dazu aus ihrem Freundeskreis gehört. Also, warum nicht mal „öffentlich“ machen und von dem erzählen, was einem gefällt (auch wenn es sonst nur wenige mögen).

Fool’s Gold/Ein Schatz zum Verlieben (2008)

Bei Rotten Tomatoes ist der Film mit nur 11% (von 100) bewertet, also nicht wirklich hoch angesehen. Ich mag ihn trotzdem. Warum?

  • Eine Schatzsuche! In wunderschön blauem Meer!
  • Bine und ich haben ihn relativ am Anfang unserer Beziehung gemeinsam im Kino gesehen.
  • Matthew McConaughey (ich bin mir immer noch nicht mit der Aussprache seines Namens sicher) ist einfach sauwitzig, extrem charmant und nicht nur in diesem Film ein sehr guter Schauspieler.
  • Kate Hudson spielt McConaugheys Ex-oder-doch-noch-Frau grandios. Das Zwischenspiel der beiden ist einfach nur witzig. Ohne sie wäre der Schatzsucher und der Film verloren.
  • Sehr witzige Nebencharaktere.
  • Habe ich schon erwähnt, dass der Film lustig ist?
  • Auch die „romantischen Szenen“, bzw. die „Streitszenen“ treffen öfters den Nagel genau zwischen die Augen.

Wenn ich lange suchen würde, würde ich sicher noch mehr Gründe finden. Aber warum denn? Muss man sich immer erklären? Nein. ;)
Ich mag den Film einfach und wir schauen ihn gerne hin und wieder an.

Because it’s awesome! – Februar 2018

Im Februar war ich viel auf Achse und bin nicht zu all zu viel gekommen. Eine „Top 3“ springt aber trotzdem raus. ;)


Black Panther (2018)

Für mich bisher einer der besten Marvel-Filme. Sowohl der Held, wie auch der „Bösewicht“ sind super interessant. Die weiblichen Charaktere sind genial. Der Humor und die Spannung stimmen. Rundum ein gutes Paket.

Aus meiner Sicht arbeitet sich der Film auch gut an dem Thema „Rassismus“ ab, aber ich merke, dass es mir schwerfällt das wirklich richtig zu beurteilen, da ich nie Opfer davon war.

Insgesamt eine klare Empfehlung, auch wenn man ihn nicht unbedingt im Kino gesehen haben muss (aber vllt. doch irgendwie vor Infinity War ;) ).


Gravity (2013) auf Netflix

Lange habe ich gebraucht, bis ich jetzt endlich dazu kam, Gravity anzuschauen und es hat sich gelohnt. 90 Minuten Spannung, wunderschöne Aufnahmen, witzige und tiefe Dialoge und wenig gefühlter Schnickschnack drumrum. Der Film ist ungewöhnlich, da es eigentlich nicht mehr als zwei Charaktere gibt (alles andere ist sehr stark im Hintergrund), aber diese zwei brauchen auch niemanden neben sich.


Cosmos (2014) auf Netflix

Sehr interessante Serie des Astophysikers Neil deGrasse Tyson (sein Buch kam hier letzten Monat vor), in der er aus seiner wissenschaftlichen Sicht erklärt, wie unsere Welt so tickt.
Gute Dokumentationsserien schaue ich einfach gerne an und Cosmos ist so eine.

Der einzige kleine Wehrmutstropfen: Das „Ship of imagination“ ist eine wirklich grauenhafte Computeranimation, auf die die Macher der Serie aber anscheinend sehr stolz waren und es so ständig auftauchen lassen. :D

Because it’s awesome! – Januar 2018

Januar. Der erste Monat des Jahres und für mich traditionell der Monat, in dem ich lesetechnisch einen Vorsprung „erarbeite“, was meine Ziele angeht.

Geholfen hat dieses Jahr dabei auch eine Woche Urlaub. Was gibt es da Schöneres, als zu Lesen und TV zu sehen? ;)


Travelers (2016) – Season 1&2 auf Netflix

Spannende, gut gemachte Zeitreise-Serie, bei der es darum geht, dass Menschen aus einer dystopischen (alles ist schlimm und kaputt) Zukunft zurück in unsere Gegenwart kommen um zu verhindern, dass eine so schlimme Zukunft entsteht.

Die Charaktere sind dabei sehr interessant und haben jede*r ihre ganz einzigartigen Kämpfe zu bestehen. Außerdem gibt es noch eine genau richtige Prise Humors dazu. Die Sci-Fi-Elemente sind, würde ich behaupten, so wenig eingestreut, dass man die Serie jedem empfehlen kann, der Spannung mit ein bisschen Drama und ein bisschen Humor mag.


Wonder Woman (2017)

Richtig gute Comic-Verfilmung, die emotional tief geht, aber trotzdem auch sehr unterhaltsam ist. Ich finde es großartig, dass es in der neuen Welle der Comic-Verfilmungen auch endlich einen Film über einen Weiblichen Hauptcharakter gibt, der dann aber nicht übermäßig sexualisiert dargestellt wird, sondern einfach eine Frau ist, die ihren Job macht (so wie das bei den männlichen Hauptfiguren fast immer der Fall ist).
Chris Pine bringt noch eine gute Portion Humor mit ein, was das Film-Paket mit einer schönen Schleife abschließt. ;)


 

Astrophysics for People in a Hurry von Neil deGrasse Tyson

Super interessantes Buch vom Astrophysiker und Macher der Serie Cosmos (durch Cosmos bin ich noch nicht durch, aber es sieht so aus, als würde das in einem der folgenden Monate auch hier erscheinen), Neil deGrasse Tyson.
Seine Beschreibung der Erde und des Weltalls ist super faszinierend und begeisternd. Selbst in seinem Buch spürt man ihm sein Charisma ab und sammelt dabei gleichzeitig Wissen über die Welt, die uns umgibt.
Wer sich dafür interessiert: reinlesen! (ist bei mir ausleihbar)


Artemis von Andy Weir

Das zweite Sci-Fi-Buch des Autors von „The Martian“, über den ich hier schon geschrieben habe.

Artemis ist vom Stil etwas anders. Es ist zwar mindestens genau so witzig, dabei aber mehr mit menschlicher Tragik versehen und hat als Grundstory einen Krimi und kein Abenteuer.
Weir enttäuscht aber nicht und liefert wieder ein Buch, das ich innerhalb eines Tages verschlungen habe (wie schon The Martian).


The Exphoria Code von Antony Johnston

Der erste Roman von Antony Johnston, den ich aus dem Podcast-Netzwerk „The Incomparable“ kenne. Wie ich jetzt weiß ist er ein mindestens so guter Autor, wie er Podcaster ist.

In diesem Roman/Thriller geht es um eine Agentin, die im IT-Brereich arbeitet und mit ihren Hacker-Künsten einem Maulwurf in den eigenen Reihen auf die Spur kommt. Spannend, witzig und sehr schön ausgemalte Charaktere.

Ich bin schon sehr gespannt auf Band 2!

Because it’s awesome! – Dezember 2017

Auf das letzte Jahr habe ich schon etwas zurückgeblickt. Wer sich mehr für Pop-Kultur interessiert, kann einfach meine „Because it’s awesome!“-Beiträge des letzten Jahres anschauen.

Was aber noch fehlt ist der Pop-Kultur-Rückblick auf den Dezember 2017. Den will ich euch natürlich nicht vorenthalten:


Star Wars: Die letzten Jedi

Dezember ist jetzt schon im dritten Jahr nicht nur die Adventszeit, sondern für den Nerd in mir auch Star Wars-Monat. Auch wenn andere im Internet (und meinem Freundeskreis) sehr stark anderer Meinung sind, fand ich den Film richtig gut. Er ist wahrscheinlich der Schönste aller bisherigen Episoden und die einzelnen Charaktere fand ich richtig stark. Ich habe allerdings das Gefühl, dass ich ihn noch ein paar Mal sehen muss, bevor ich ihn richtig beurteilen kann.


Hidden Figures

Die sehr bewegende Geschichte von drei Frauen aus der „Negro“-Abteilung der NASA der 60er Jahre. Wir wollten den Film schon lange sehen und jetzt endlich haben wir ihn in einer DVD-Wühlgrube mitgenommen und keinen ausgegebenen Cent bereut.
Starke Charaktere, spannende Geschichte, mitreißende Schicksale. Und natürlich auch viel Humor.
Ich bin sehr dankbar, dass wir mittlerweile nicht mehr so viel Gaben und Potenzial ausgrenzen wie damals mit den Frauen, bzw. des Teils der Erdbevölkerung mit anderer Hautfarbe.


„Couple Thinkes“ auf YouTube

Ich mag spannende Geschichten über interessante Personen. Und ich mag Craig Ferguson.
In dieser kleinen Mini-Serie auf YouTube bekomme ich beides: Craig geht mit seiner Frau und seinem Humor im Gepäck verschiedene interessante Menschen besuchen um sie zu ihren Fachgebieten oder ihrer Lebensgeschichte zu interviewen. Heraus kamen 6 interessante und unterhaltsame 30-Minuten-Folgen, die den Horizont erweitern.


Ahsoka von E.K. Johnston

Warum immer nur Star Wars sehen. Warum nicht auch einmal lesen? Diese Frage habe ich mir im Dezember gestellt und durch die Empfehlung von David Sparks habe ich mir das Buch über eine richtig gute Figur aus der Clone Wars- und der Rebels-Serie von Star Wars rausgesucht.
Genau genommen spielt das spannende und sehr kurzweilige Buch zwischen den beiden Serien und füllt ein paar Lücken in der Biographie von Ahsoka. Für Star Wars Fans eine klare Empfehlung.


Tweet von @_Amanda_Killian

Sinngemäße Übersetzung:
Bibliotheken sind nicht nur ein Ort um kostenlos an Bücher heranzukommen. Sie sind auch einer der wenigen übrigen öffentlichen Orte in unserer Gesellschaft, an dem es erlaubt ist zu sein ohne die Erwartung, dass man Geld ausgibt.