Because it’s awesome! – Juli 2019

Im Juli hatte ich Urlaub. Und Urlaub heißt für mich auch immer: Zeit für Bücher, Serien und Filme. Dieses Mal nicht ganz so viele Bücher wie sonst, aber das ist ja nicht schlimm. ;)
Hier also empfehlenswerte „Medien“ aus meinem letzten Monat:


Spider-Man: Far from Home (2019)

Wie schon beim ersten Teil „Spider-Man: Homecoming“ habe ich auch „Far from Home“ wieder in einem anderen Land (dieses Mal Dänemark) geschaut. Vielleicht mache ich das zur Tradition.
Der Film war sehr unterhaltsam, ein bisschen spannend und rundum gelungen (meine Abschlussfahrt ging auch nach Prag, nur dass mich dort niemand umbringen wollte). Die jungen Schauspieler machen sich richtig gut und Tom Holland ist einfach klasse (er ist für mich der bisher beste Spider-Man und noch dazu in Interviews mega-sympathisch). Und die neue MJ… Richtig gut!
Wer „Avengers: Endgame“ nicht gesehen hat, wird manches nicht ganz verstehen, bzw. wird für einiges ziemlich gespoilert. Aber es nimmt der Unterhaltung nichts, würde ich mal sagen.


Good Omens auf Amazon Prime

David Tennant ist sowieso schon ein genialer und liebenswürdiger Schauspieler (Doctor Who, Broadchurch, …). Und dann spielt er hier einen Dämonen, der sich mit einem Engel zusammenschließt, um die Welt vor dem Untergang zu retten? Als Theologe kann ich da ja fast nicht „nein“ sagen.
Der Humor, den die Autoren Terry Pratchett und Neil Gaiman mitbringen gefällt mir auch schon sowieso. Dadurch ist die Serie quasi für mich gemacht.
Sie hat Witz, sie hat Romantik und sie hat vieles, was auch nachdenklich macht.
Die theologischen Teile fand ich sehr interessant und im Gegensatz zu anderen fühlte ich mich als Christ nirgends angegriffen. Die Ideen und die Selbständigkeit, mit der sie präsentiert wurden haben mich eher in der Art hinterfragt, wie ich mich manchmal versuche für Dinge zu verteidigen, statt sie einfach hinzunehmen.
Jeder Christ, der Fantasy mag und Amazon Prime hat, sollte gut darüber nachdenken, ob er nicht über die nächsten Wochen die wenigen Folgen der auf eine Staffel begrenzten Serie schaut. Es lohnt sich!


The Expanse – Season 3 auf Amazon Prime

Wieder Amazon Prime. Nachdem The Expanse nach der dritten Staffel abgesetzt wurde, kaufte Amazon die Rechte daran und produziert die Serie jetzt weiter. Das Sci-Fi-Herz jubelt!
Auch wenn ich immer am Anfang einer Staffel etwas verwirrt bin, weil ich in der Story durch die Bücher schon deutlich weiter bin, ist das im Moment eine der besten Sci-Fi-Serien, die wir so haben. Und was die Technologie und das Leben im Weltraum angeht auch eine der „realistischeren“. Dazu kommen sehr starke Schauspieler*innen und schon kann man als Sci-Fi-Fan eigentlich nicht widerstehen.


Bosch – Seasons 3-5 auf Amazon Prime

Eine Serie mit sehr wenig Hintergrundmusik? Und wenn Musik kommt, dann ist es meistens eine Form von Jazz? Und dann noch mit einem Polizisten als Hauptfigur, der auf der „mein Leben ist kompliziert“-Skala ziemlich bald nach Luther und Wallander kommt? Sign me up!
Was mir bei Bosch auch gefällt ist, dass die (kurzen) Staffeln jeweils eine Story erzählen und nicht in jeder Folge ein neuer Fall aufgerollt wird. Dadurch gibt es Zeit, die Charaktere zu entwickeln und auch persönliche und ruhige Momente mitzuerleben, für die sonst kein Platz ist.
Heraus kommt eine etwas dunkle, eher ruhige Krimi-Serie, bei der ich mich auf die nächsten Staffeln freue.
Witzigerweise macht Bosch damit das Amazon Prime-Triple voll.


Record of a Spaceborn Few (Wayfarers #3) von Becky Chambers

Gelesen habe ich im Urlaub natürlich auch. Dieses Mal aber eher Sachbücher. Umso schöner war es, in Kopenhagen in einem Buchladen endlich „Record of a Spaceborn Few“ zu entdecken, das ich schon lange auf meiner Liste hatte, weil die ersten zwei Teile der Wayfarer-Reihe so schön und gut erzählter Sci-Fi waren.
Becky Chambers hat mich auch dieses Mal nicht enttäuscht. Es ging zwar nicht um die Charaktere der anderen Bücher, spielte aber quasi parallel zum zweiten Buch und hatte eine Figur, die mit einer Figur aus dem ersten Buch verwandt war. Aber, das ist alles nicht wichtig. Die Geschichte ist berührend, manchmal witzig und regt zum Nachdenken an. Normalerweise lese ich Bücher nicht fertig, die nur „schön“ und nicht allzu spannend war. Dieses Mal irgendwie nicht. Anscheinend war es so schön und interessant.
Wen Sci-Fi und das Leben auf Mehr-Generationen-Schiffen interessiert, sollte auf jeden Fall mal reinschauen!

„The Eagle has landed!“

Heute vor 50 Jahren haben sich Neil A. Armstrong, Michael Collins und Edwin E. „Buzz“ Aldrin, Jr. auf den Weg Richtung Mond gemacht um nur vier Tage später, am 20. Juli 1969 dort zu landen (Michael Collins nicht, er ist weiter um den Mond geflogen).
Da ich mich für solche Sachen ein kleines bisschen interessiere dachte ich, dass ich heute einen besonderen „Awesome“-Beitrag hier veröffentliche mit verschiedenen Dingen aus der Popkultur rund um die Mondlandung, die ich super finde (wie immer unsortiert).
Vielleicht könnt ihr damit ein bisschen das auffrischen, was vor 50 Jahre geleistet wurde und in vielen Bereichen unseres Lebens neue Wege geebnet hat.


Apollo 11 (2019)

Ein unglaublich guter Film, zusammengeschnitten aus Original-Film- und -Ton-Ausschnitten von 1969. Die Qualität ist sehr hoch und man bekommt mal einen Eindruck der Größe der Saturn V und der krassen Leistung, die die ganze Unternehmung vor 50 Jahren war.
Obwohl es quasi eine Art Dokumentation ist, gibt es keinen Erzähler, was ich sehr angenehm fand.


From the Earth to the Moon (1998)

Noch einmal eine Art Dokumentation über die Geschichte der (amerikanischen) Mondfahrt. Moderiert wird das Ganze von Tom Hanks, der bei den Dreharbeiten zu „Apollo 13“ so viel faszinierendes gelernt hat, dass er das unbedingt verbreiten wollte. In diesen Tagen soll die Serie noch einmal in einer Neuaufmachung (HD, usw.) herauskommen. Das lohnt sich sicher noch einmal. Wichtig ist, dass hier die meisten Szenen nachgespielt sind, was die Serie nicht weniger interessant macht.


13 Minutes to the Moon

Sehr interessante Podcast-Reihe (12 Folgen) des BBC in der verschiedene Menschen, die an der ersten Mondlandung beteiligt waren interviewt werden. Jede Episode schaut die Mondlandung von einer anderen Perspektive an. Dabei lernt man viele spannende Dinge und zumindest ich komme manchmal aus dem Staunen nicht heraus.


Lego NASA Saturn V

Sie steht noch bei uns im Regal und ich möchte sie noch einmal neu bauen. Leider sind wir zum Start- und Landungs-Jubiläum unterwegs, aber vielleicht klappt es zu einem anderen Zeitpunkt dieses Jahr. Das wahrscheinlich genialste Lego-Modell, das ich je bauen durfte.


Lego NASA Apollo 11 Mondlandefähre

Extra zum 50-Jahre-Jubiläum hat Lego jetzt auch die Mondfähre „in groß“ herausgebracht. Das Bauen hat sehr viel Spaß gemacht und jetzt steht „Eagle“ bei uns gleich in der Nähe der Saturn V im Regal. Auch sie möchte ich noch einmal zum Jubiläum bauen.


„Flying Lego NASA Apollo 11 Lunar Lander“ auf YouTube

Und um allen zu beweisen, dass ich gar nicht so nerdig und so bin, wie andere hier noch ein Video von einem Lego-Bauer, der Rotoren in seine Mondfähre gebaut hat um die Landung auf dem Mond nachzustellen. Es gibt echt abgefahrene Leute!


Und jetzt kommt ihr: Fehlt aus eurer Sicht noch etwas auf meiner Liste? Was fasziniert euch an der Mondlandung oder interessiert euch das überhaupt nicht? Schreibt mir einfach bei Twitter oder Facebook. ;)

Because it’s awesome! – Juni 2019

Der Juni war warm. Konzentriertes Lesen war damit für mich kaum möglich. Aber gute Dinge auf dem Laptop schauen, das ging auch bei diesen Temperaturen. ;)


Chernobyl

Wahrscheinlich die beste und auch beklemmendste Serie, die ich in meinem Leben gesehen habe. In nur wenigen Folgen werden die Ereignisse von 1986 dargestellt ohne dabei zu sehr in irgendeine Richtung zu übertreiben oder zu sehr eine Show daraus zu machen.
Es ist krass zu sehen, zu was Menschen fähig sind, sowohl zum Guten, wie auch zum Bösen. Und es ist ernüchternd zu sehen, dass es ein paar Menschen gibt, die sich (teilweise bewusst) dafür geopfert haben, damit wir leben können und deren Namen niemand von uns kennt.
Natürlich wird manches etwas anders dargestellt, damit es sich besser in einer Serie erzählen lässt. Aber, was ich danach so gelesen habe, scheinen diese ca. 6 Stunden sehr nah an dem zu sein, was damals passiert ist.


Westworld – Season 2

Der dystopische Charakter von Westworld wird in der zweiten Staffel noch verstärkt. Ich fand sie etwas schwächer als der erste Durchgang, aber auch mit guten Twists und sehr guten Fragen an uns Menschen und unsere ethischen Überlegungen.
Ein Freund meinte „um die Serie zu verstehen darf man zwischendurch nicht aufs Handy schauen“ und er hat recht. Man muss aufmerksam mitverfolgen und am besten zwischen den Folgen etwas Pause machen und sich mit jemand darüber austauschen.
Dann ist Westworld aber auch eine richtig gute Serie, die sich echt lohnt.


Atomic Blonde (2017)

Das „Graphic Novel“ von Antony Johnston mit dem Namen „The Coldest City“ hatte ich schon vor längerer Zeit gelesen. Jetzt wurde es Zeit, dass ich auch endlich die Film-Version von dieser spannenden Kalte-Krieg-Spionage-Thriller-Geschichte anschaue.
Der Film ist voller Action, ein bisschen Spannung und für Menschen, die den Fall der Mauer mitbekommen haben sicher auch voller Nostalgie (oder Stellen zum Aufregen, weil etwas falsch dargestellt wurde). Es macht Spaß Charlize Theron und James McAvoy zuzuschauen und sich darüber zu amüsieren, wie ihr „Deutsch“ klingt (die Story spielt in Berlin).
An das Buch kommt der Film leider nicht heran, aber das habe ich auch nicht erwartet. Schön war, dass sie den Twist im Vergleich zum Buch verändert haben, ich also auch überrascht wurde. :)


My Next Guest Needs No Introduction – Season 2 (auf Netflix)

Schon die erste Staffel von Lettermans neuem Interview-Format hat mir sehr gefallen und das war in der Zweiten nicht anders. Die Gäste (z.B. Ellen, Melinda Gates, Lewis Hamilton, …) sind interessant (bis auf Kanye West, da habe ich abgebrochen), haben viel zu sagen und können an der einen oder anderen Stelle tolle Vorbilder sein.
Es hilft auch, dass Letterman nicht einfach nur mit seinen Gästen auf der Bühne sitzt, sondern sie auch zu Hause oder bei der Arbeit besucht und Aufnahmen davon immer wieder zwischendrin mit eingebaut werden. Im Prinzip ist die Show wie das Lesen von lauter Mini-Biografien mit einer Prise Humor. Wer das mag, der wird das hier genießen.


The ABC-Murders von Agatha Christie

Ich war bei Freunden zu Besuch und auf dem Wohnzimmertisch lag ein Agatha Christie-Roman. Im Gespräch danach musste ich zugeben, dass ich noch nie ein Buch von ihr gelesen hatte, obwohl ich das schon lange vor hatte. Ich wusste einfach nicht, wo ich anfangen soll. Die Empfehlung kam prompt: Am besten die Bücher mit dem Ermittler Poirot und davon am besten die ABC Murders. Also habe ich mir das Buch ausgeliehen und direkt auf der Bahnfahrt nach Hause angefangen zu lesen und abends im Bett fertig gelesen.
Mehr muss ich dazu nicht sagen, oder? Spannend, witzig, ein bisschen wie Sherlock Holmes, nur „in neuer“ und mit keiner zu komplizierten Geschichte. Es wird wohl nicht das letzte Buch von Frau Christie gewesen sein, das ich lese.


Mord im Orient-Express (2017)

Bei besagten Freunden haben wir dann, weil wir eh gerade darüber gesprochen haben abends die neue Verfilmung von „Mord im Orient-Express“ geschaut. Sie ist nicht höchste Kino-Qualität, macht aber Spaß, ist schön rätselhaft und hat eine Menge von richtig guten Schauspieler*innen. Wer mal eine gute Abendunterhaltung sucht wird hier fündig.

Because it’s awesome! – Mai 2019

Schon wieder ein Monat rum. Gefühlt geht das im Moment schneller als sonst. Eigentlich hatte ich vor, den Mai in Video-Form auszuprobieren, aber das schaffe ich im Moment leider nicht. Aber ihr könnt mir ja Bescheid geben (via Twitter, Facebook, Instagram, …), ob ihr überhaupt an einer „YouTube“-Fassung meiner Awesome-Beiträge interessiert wärt.
Jetzt aber zur Text-Fassung vom Mai:


Avengers: Endgame (2019)

Ich könnte schlecht über den Mai schreiben und nicht das Kino-Ereignis für Nerds in den letzten 10 Jahren nennen. Man kann dazu einiges in den Weiten des Netzes lesen und ich werde auch nichts spoilern. Trotzdem kann ich sagen: Wer die meisten der Marvel-Filme gesehen hat, sollte sich auf jeden Fall das Doppelfinale (Infinity War und Endgame) nicht entgehen lassen. Man wird quasi für das Schauen der letzten über 20 Filme belohnt, bekommt noch einmal einen schönen Rückblick, wird super unterhalten und, das sollte man nicht verschweigen, bekommt auch den einen oder anderen Schlag in die Magengrube. Aber das gehört dazu und macht den Film nicht weniger besser, interessanter oder unterhaltsamer. Kurz: Ich fand ihn klasse!


Game of Thrones – Season 8 (2019)

Deutlich mehr umstritten als Endgame war die letzte Staffel von Game of Thrones. Meiner Meinung nach war es die schwächste Staffel der ganzen Serie, aber sie hat einen richtig guten Abschluss. Nicht, weil die Action besser war, sondern weil ich die Charaktere einfach super fand.
Wenn du noch nicht angefangen hast zu schauen, hier ein kleiner Tipp: Gehe bei keiner Figur der Serie davon aus, dass sie ein*e Held*in, bzw. „gut“ ist. Das hilft sicher mit dem Ende. ;)


Spider-Man: Into the Spider-Verse (2018)

Wieder zurück zu Marvel: Tom Holland ist ein grandioser Spider-Man, aber es ist schon schade, dass der „aktuelle“ Spider-Man aus den Comics, Miles Morales nicht in den Filmen vorkommt. Umso besser, dass er jetzt in einem animierten Film auftaucht. Der Film ist ziemlich abgefahren und es ist so gut wie nichts ungewöhnlich an ihm. Dank der Tatsache, dass der Film computeranimiert ist, können die Macher unglaublich viel mehr machen, als das in einem Spielfilm der Fall wäre. Das sieht man schon allein an den verschiedenen Spider-Figuren, die vorkommen (z.B. Spider-Schwein).
Ich fand den Film nicht nur ziemlich abgefahren, sondern auch unterhaltsam und gleichzeitig tiefgängig. Und Peter Parker ist mal nicht der Held der Geschichte, auch wenn es um Spider-Man geht.
Und ich darf natürlich den Soundtrack nicht vergessen. Ziemlich stark und von Anfang bis Ende passend.


Aquaman (2018)

Nach so viel Marvel muss auch ein kleines bisschen DC sein. ;)
Aquaman ist, was ich durch den Trailer erwartet habe: Eine witzige Abenteuergeschichte mit coolen Effekten, die allerdings manchmal leider Dinge versuchen, die heute noch nicht ganz möglich sind. Das tut der Sache keinen Abbruch und es ist auch angenehm zu sehen, dass DC anscheinend nicht nur grimmig-dunkle pseudo-ernste Filme (mit Ausnahme von Wonder Woman) machen kann, sondern auch versteht seine Helden nicht ganz so ernst zu nehmen. Ich hoffe, sie produzieren mehr in dieser Richtung.


In a House of Lies – Ian Rankin

Was soll ich dazu noch sagen? Band 22 der John Rebus-Reihe ist nicht ganz so stark wie die vorigen, aber es geht mit den bekannten Charakteren weiter, wobei Rankin glücklicherweise den Schwerpunkt verschiebt. Langsam wird es unrealistisch und komisch, was Rebus alles noch anstellen kann. Es wird Zeit, dass die nächste Generation voll übernimmt. Nichtsdestotrotz war das Buch wieder sehr spannend und so geschrieben, wie es für eine Thriller-Reihe diesen Kalibers sein sollte. Wer die Reihe bisher mochte wird hier nicht enttäuscht.


Rogue Protocoll – Martha Wells

Über Buch 2 habe ich hier schon geschrieben. Buch 3 macht direkt dort weiter und gönnt uns noch einmal einige Seiten mit unserem geliebten, sarkastischen und Serien-süchtigen „Murderbot“. Ich kann es kaum erwarten, bis das nächste Buch der Reihe erscheint.

Because it’s awesome! – Movie/TV-Edition – Dezember 2018 bis April 2019

Lang, lang ischs her… Viel los im Leben drumrum und daher weniger Zeit/Kraft, hier etwas zu schreiben. Damit ihr aber nicht ohne die ganzen schönen/tollen/witzigen Filme und Serien auskommen müsst, die mir in den letzten Monaten so über den Weg gelaufen sind, gibt es hier einfach einen etwas längeren Rückblick als sonst. ;)

Die Bücher kommen noch separat, keine Angst.


Captain Marvel (2018)

Die erste weibliche Marvel-Figur, die ihren eigenen Film bekommt und es ist gleich ein super Auftakt. Brie Larson und Samuel L. Jackson spielen super zusammen und schaffen es, eine „wie wurde die Heldin zur Heldin“-Geschichte unterhaltsam und spannend rüberzubringen. Wer Marvel mag hat diesen Film wahrscheinlich eh schon gesehen oder auf der Liste. Wenn nicht, dann nichts wie los. ;)


The Highwaymen (2019)

Die Nacherzählung einer wahren Begebenheit ist immer so eine Sache. Und älter werdende Schauspieler noch einmal für etwas gewinnen auch. Aber hier hat es super zusammengepasst. Heraus kommt die Geschichte über zwei Polizisten, die „am Rande des Gesetzes“ ein Verbrecherpärchen jagt und schließlich auch schnappt. Welchen Preis sie dafür allerdings bezahlen müssen und für ihren Job schon mussten und was das mit dem Innenleben der beiden macht ist der eigentliche Kern und auch der interessante Teil dieses Filmes.
Man sollte nicht zu schlecht drauf sein, wenn man ihn schaut, weil er einen nicht unbedingt aufbaut, aber er lohnt sich meiner Meinung nach absolut.


Star Trek: Discovery – Season 2 (auf Netflix)

Besser als Staffel 1 mit genialen Charaktären, viel Spannung, viel zum Lachen, einigen netten Twists, coolen Sci-Fi-Szenen und einem abgefahrenen Cliffhanger für Staffel 3. Was will man mehr von einer Star Trek-Serie? Klar: Sofort die nächste Staffel!


Salt Fat Acid Heat (auf Netflix)

„Ein Kochbuch, nur als vierteilige Serie“. So wurde es mir beschrieben und das trifft es auch irgendwie. Aber die Serie ist so viel mehr. Vor allem, weil Samin Nosrat einfach so viel Charisma versprüht und gleichzeitig auf unterhaltsame und interessante Weise so viel Wissen über unser Essen rüberbringen kann. Und, wer sich nicht sicher ist: Es sind nur vier (wunderschön gefilmte!) Folgen. Ist also kein zu hohes Risiko. ;)


Tidying Up with Marie Kondo (auf Netflix)

Mit Minimalismus beschäftige ich mich schon länger und auch von der KonMarie-Methode hatte ich schon öfter gehört, aber Marie Kondo jetzt selbst mal zuzuschauen, wie sie Menschen hilft ihr Leben in Ordnung zu bringen war super inspirierend (wir haben danach auch erst einmal wieder ein paar Dinge aufgeräumt). Manches ihrer Philosophie ist mir etwas abgefahren, aber sie bringt in ihrer unglaublich wertschätzenden Art viele Weisheiten zum Leben hier auf der Erde mit, dass ich gut darüber hinweg sehen kann.


Russian Doll (auf Netflix)

„Und täglich grüßt das Murmeltier“ als Serie. Und mit zwei Hauptcharakteren, die beide den Tag immer und immer wieder erleben. Und in sehr erwachsen. Dafür auch verworrener. Und witziger. Und mit einem logischeren und irgendwie auch rührenderen Ende. Mehr kann und will ich dazu besser nicht sagen. SPOILER! ;)


Ant-Man and the Wasp (2018)

Marvel kann dunkel und ernst, aber eben auch ganz abgefahren und witzig. So wie hier. Sehr angenehme Unterhaltung mit dem wie immer souveränen Paul Rudd und einer Evangeline Lilly, die endlich auch zeigen kann, wie kompetent (kompetenter als Rudds Charakter) sie ist und warum sie eigentlich auch die Chefin sein sollte. Auch hier gilt wieder: Wer Marvel mag, sollte mal reinschauen.


The Good Lie (2014)

Wie geht es eigentlich Flüchtlingen, wenn sie nach Amerika kommen? Eine Frage, die ich selbst nicht beantworten kann, aber zu deren Antwort dieser Film zumindest helfen kann. Manchmal bedrückend, manchmal rührend, manchmal einfach nur lustig und manchmal zum fremdschämen. Wie das echte Leben eben auch.


Doctor Who – Season 11

Frauen in „normalerweise männlichen Rollen“ gab es hier jetzt schon zweimal. Doctor Who setzt das fort und beweist: Auch „the Doctor“ kann weiblich sein und trotzdem die Welt retten, rocken, unterhalten, herausfordern, Reden halten und… die Welt retten.
Auch die „Nebencharaktere“ der jetzigen Staffel waren sehr stark und ich hoffe, dass wir sie in den nächsten Staffeln noch näher kennen lernen können. Leider müssen wir darauf noch eine Weile warten. Aber immerhin wird es dieses Jahr noch ein „Christmas-Special“ geben. Immerhin…

Because it’s awesome! – November 2018

Im November lag ich ziemlich viel krank auf dem Sofa. Das bedeutet natürlich eine etwas längere awesome-Liste. ;)

All Systems Red – Martha Wells

Die „Murderbot Diaries“ sind eine Sci-Fi-Buchreihe, deren einzelne Teile eher kurz sind. Zumindest das erste Buch hier ist aus der Ich-Perspektive eines Androiden geschrieben, der superwitzig und eigentlich zu faul für seine Arbeit ist, die ihm auch seinen Namen gibt. Er ist quasi ein Bodyguard, den man man von seiner Firma mieten kann, der aber sein eigenes System gehackt hat, also nicht immer direkt auf Befehle reagieren muss, die ihm gegeben werden. Die Story ist überraschend spannend und man kann sich, noch überraschender, sehr gut in diesen „Murderbot“ hineinfühlen.
Ob ich die nächsten Teile lese, weiß ich noch nicht. Die Preise haben es, je weiter man kommt ganz schön in sich für so kurze Bücher.

Arrival (2016) – auf Netflix

Schon vor längerem habe ich die sehr gute Kurzgeschichte gelesen, auf der Arrival basiert, aber zum Film hatte ich es bisher noch nicht geschafft.
Jetzt bereue ich es ein bisschen, dass ich so lange gewartet habe. Optisch ist er einfach umwerfend, Amy Adams spielt genial, die Story ist (immer noch) super und packend.
Sehr guter Sci-Fi-Film ohne extreme Action und mit einem sehr guten Soundtrack (der allerdings für sich alleine nicht so gut wirkt, wie im Film).

Binti-Trilogie – Nnedi Okorafor

Meistens lese und sehe ich amerikanischen Sci-Fi, da ist Binti einmal etwas komplett anderes. Drei kurze Novellas, die die Geschichte von Binti erzählen, die aus einem afrikanischen Stamm kommt, der für sich beschlossen hat, niemals die Erde (oder auch das Dorf) zu verlassen. Sie hat aber eine Einladung zu der besten Hochschule des Alls, also macht sie sich heimlich auf den Weg und erlebt Schlimmes und Schönes, aber vor allem Ungewohntes auf ihrem Weg.
Was mich sehr fasziniert ist die Kombination aus Sci-Fi-Elementen und irgendwie magischen Elementen. Und natürlich die komplett andere Sicht, aus der die Geschichte erzählt wird.

First Man / Aufbruch zum Mond (2018)

Wie sicher den wenigsten entgangen ist, mag ich Sci-Fi, aber auch das was so aktuell in der Raumfahrt passiert.
First Man ist jetzt nicht umbedingt super aktuell, weil es um die erste Mondlandung geht, aber der Film zeichnet auf sehr gute Weise, wie das Leben von Neil Armstrong und seiner Familie ausgesehen hat und was dieses ganze „Raumfahrt-Ding“ für das Umfeld der Astronauten bedeutet hat.
Sehr stiller, aber unglaublich starker Film. Nicht nur für Space-Nerds zu empfehlen. ;)

Hans Zimmer: Live in Prague (2017) auf Amazon Prime

Wenn ich Musik höre, dann ist es (außer in der Adventszeit) zu 90% Filmmusik. Da konnte ich mir natürlich das Konzert von einem DER Filmmusik-Komponisten Hans Zimmer nicht entgehen lassen. Er spielt mit vielen anderen Musikern Teile seiner bekanntesten Werke und erzählt zwischendrin auch ein bisschen zu den Entstehungsgeschichten und Hintergründen. Sehr spannend und sehr schön.

Tom Clancy’s Jack Ryan Season 1 – auf Amazon Prime

Da ich die meisten Jack Ryan-Bücher von Tom Clancy gelesen habe, war es für mich am Anfang etwas schwer in die Serie zu kommen (die Bücher haben im kalten Krieg gespielt, die Serie spielt heute, was sehr viel verändert).
Aber mit der Zeit wurde es immer besser und die erste Staffel hat mich doch sehr überzeugt. Vor allem der „Bösewicht“ war genial dargestellt. Es gibt so das Sprichwort „Jeder Mensch ist der Held seiner eigenen Geschichte.“ und das merkt man Suleiman bei allem was er tut an. Ein paar Nebenstorys (z.B. die mit dem Dronenpiloten) hätte man sich auch sparen können, aber hey: nobody’s perfect. ;)
Wer also Thriller mag oder einfach gerne John Krasinski bei der Arbeit zusieht, sollte mal reinschauen.

Because it’s awesome! – September-Oktober 2018

Die letzten Wochen ist ziemlich viel los, sodass ich weder viel dazu kam Bücher zu lesen oder Serien/Filme zu schauen, noch zu bloggen. Jetzt aber kommt der (zugegeben sehr kurze) Rückblick auf die besten Dinge aus September und Oktober:


Altered Carbon – Season 1 auf Netflix

Sehr gelungene Sci-Fi-Thriller-Serie mit Spannung, Twists, super Schauspielern und abgefahrenen Sci-Fi-Elementen.
Die Serie spielt in einer Welt, in der das Menschliche Bewusstsein auf Disks gespeichert werden kann und es damit jedem Menschen möglich ist, den Körper zu wechseln. Gerade die Reichen nutzen das um ewig zu leben. Und so ein Reicher muss jetzt damit klar kommen, dass sein letzter Körper umgebracht wurde, aber durch ein veraltetes Backup nicht klar ist, wie er gestorben ist. Um das herauszufinden „taut“ er einen ganz alten Menschen aus längst vergangener Zeit aus (erinnert ein bisschen an Demolition Man), der das für ihn klären soll. Was danach kommt ist muss man sehr aufmerksam mit verfolgen, damit man hinterher kommt, aber es lohnt sich.


The Calculating Stars von Mary Robinette Kowal

Was wäre, wenn am Anfang des „Space Race“ ein Meteorit die Erde trifft, damit eine globale Erderwärmung lostritt und plötzlich alle Nationen zusammen arbeiten müssen um so schnell wie möglich ins All und damit auf andere Planeten zu kommen?
Und wie wäre das für eine unglaublich kompetente Frau in einer Zeit, in der Frauen an vielen Stellen überhaupt nicht ernst genommen wurden? Und was, wenn sie dann auch noch mit krassen (aber ziemlich gut verständlichen) psychischen Problemen zu kämpfen hätte?
Wenn eine gute Autorin (die Mary Robinette Kowal ist) das in eine Story packt, dann kommt dieser unterhaltsame, informative, tiefgehende und teilweise auch sehr spannende erste Teil einer Romanreihe heraus. Ich freue mich schon sehr auf Band 2!

Because it’s awesome! – Juli 2018

Der Juli war mein Urlaubsmonat, was selbstverständlich wieder bedeutet, dass ich viele Bücher gelesen habe (ich war auch draußen, versprochen!).
Wie letztes Jahr wird dieser Beitrag also etwas länger, wobei ich nicht alles auflisten werde (eine vollständige Auflistung der Bücher findet ihr auf meinem Goodreads-Profil).


Tweet von Michael Frost und auch gutes Urlaubs-/Lebensmotto


Die Kunst, die Eltern zu enttäuschen: Vom Mut zum selbstbestimmten Leben von Michael Bordt

Mal ein Sachbuch zur Abwechslung. Aber keine Angst, es beißt nicht. ;)
Der Titel klingt zwar etwas provokativ, aber in diesem kleinen Büchlein geht es nicht nur um die Beziehung zu den Eltern, sondern insgesamt darum, was uns aufhält uns in einer guten und gesunden Weise abzugrenzen und die Motive für unser Handeln zu hinterfragen. Sehr empfehlenswerter Gedankenanstoß.


Norse Mythology von Neil Gaiman

Eine sehr schöne und gute Nacherzählung der alten nordischen Göttermythen. Ich muss ehrlich gestehen, Odin, Thor und Loki nur aus der Welt der Marvel-Comics und -Filme zu kennen, sodass es eine sehr schöne Abwechslung war, einmal die „ursprünglichen“ Mythen zu lesen. Und Neil Gaiman ist einfach ein guter Autor.


Borderline von Mishell Baker

Die Leute von The Incomparable haben das Buch als Fairy Noir bezeichnet, was es ganz gut trifft. Im Prinzip ist es wieder ein Urban-Fantasy-Buch (es spielt in unserer aktuellen Welt, zu unserer Zeit, aber halt mit Feen, Warlocks und anderen Fantasydingen), was ich ja sehr mag. Die Hauptperson ist eine Frau, die versucht mit ihrer Borderline-Erkrankung klar zu kommen, während sie darüber lernt, dass sich in unserer Welt mehr als nur die Lebewesen aufhalten, von denen wir alle schon gehört haben. Und natürlich muss die Welt vor einer schlimmen Invasion der bösen Fabelwesen geschützt werden.
Spannend, sehr witzig und manchmal auch sehr tief. Ich freu mich schon auf Band 2!


The Strange Case of the Alchemist’s Daughter von Theodora Goss

Was passiert, wenn sich die weiblichen Nachkommen und Kreationen der verrückten Wissenschaftler aus den Alten Büchern (Frankenstein, Jekyll, Rappaccini, Moreau, …) begegnen um herauszufinden, was ihnen ihre Väter wirklich angetan haben und was sie und ihre Berufsgenossen weiter Böses in dieser Welt planen? Und was, wenn sie versuchen das ganze mit der Hilfe von Sherlock Holmes herauszufinden?
Um das herauszufinden, müsst ihr das Buch lesen. ;)
Es ist vom Schreibstil an manchen Stellen den alten Büchern sehr ähnlich (mir also auch etwas zu langsam), hat aber viel Humor und ein tolles Zusammenspiel der ganzen „Monster“. Ganz viele „was wäre wenn“-Szenarien werden hier angedacht und wem das gefällt, der kann gleich zu Buch 2 greifen (wobei ich mir das noch sehr stark überlege, weil es über 700 Seiten hat). :D


The Furthest Station von Ben Aaronovich

Wenn ein weiteres Buch (oder in diesem Fall eine Novella) von einer meiner Lieblingsreihen (Rivers of London) herauskommt, muss ich sie einfach lesen. Der Hauptcharakter dieser Urban-Fantasy-Reihe (hier ist es wieder) ist einfach superwitzig und die anderen Charaktere, sowie das Konzept hinter den Büchern einfach total abgefahren.
Wer sich dafür interessiert, einfach bei Buch 1 (Rivers of London/die Flüsse von London) anfangen. Die Reihe gibt es komplett auch auf Deutsch (vielleicht sogar in eurer örtlichen Bibliothek).


John Rebus #19, 20 und 21 von Ian Rankin

Schon seit Jahren lese ich Ian Rankins „John Rebus“-Reihe (man könnte sagen, der schottische Wallander). Jeden Urlaub versuche ich mindestens eines der Bücher zu lesen. Diesen Urlaub waren es halt drei. :D
Rebus ist in diesen Büchern schon im Ruhestand, kann es aber nicht lassen, sich immer wieder in die Polizeiarbeit einzumischen und dadurch selbstverständlich Chaos zu verursachen, aber eben auch die Fälle zu lösen. Rankin schreibt in ungefähr gleichbleibender Qualität, ich habe also genau das bekommen und genossen, was ich erwartet habe.
Krimi-Fans sollten einfach bei Band 1 (Knots and Crosses/Verborgene Muster) anfangen.


Minimalism auf Netflix

Eine Dokumentation über Minimalismus, die zwei Jungs von theminimalists und warum zumindest ein bisschen davon für unser Leben ganz gut sein könnte. Sie ist sehr gut (und schön) gemacht und enthält auch viele Statements von „klassichen“ Minimalisten-Bloggern wie Leo Babauta, Patrick Rhone und Joshua Becker.
Ich bin darauf gestoßen, nachdem ich auf YouTube ein paar Videos von Matt D’Avella gesehen hatte und er immer wieder seine Dokumentation erwähnt hat.


Crimson Tide (1995)

Man glaubt es kaum, aber ich hatte diesen U-Boot-Klassiker noch nicht gesehen. Sehr spannend, schöne Charaktermomente und super Besetzung (Denzel Washington, Gene Hackman, Viggo Mortensen aka. Aragorn).

Because it’s awesome! – Juni 2018

Der Juni ist rum und ich musste feststellen, dass ich zwischen den vielen Terminen, langen Bahnreisen und den einen oder anderen Steinen im Weg bin ich zu ziemlich wenig gutem Medienkonsum gekommen. Naja, im Juli habe ich drei Wochen Urlaub. Ich hoffe, da doch das eine oder andere gute Buch verschlingen zu können. :)

Jetzt aber erst einmal die tollen Dinge aus dem Juni:


Tweet von @hannagelb

Natürlich war auch schon WM im Juni und ich fand, das Hanna nach dem Deutschland-Aus den besten Kommentar abgegeben hat, den ich seitdem darüber gelesen habe.


And there were (N-one) von Sarah Pinsker im Uncanny Magazine

Ich lese selten Novellas oder Kurzgeschichten. Schon alleine deswegen, weil ich gar keine Ahnung habe, wie ich an sie herankommen soll, bzw. woher ich wissen sollte, was lesenswert ist und was nicht. Aber einmal im Jahr, nach der Hugo-/Nebula-Award-Episode auf The Incomparable habe ich ein paar Empfehlungen von Geschichten die für die beiden Awards nominiert sind und auch die Meinung von den Podcast-Mitgliedern, welche sich lohnen.

In dieser Geschichte von Sarah Pinsker (meine PDF hatte 58 Seiten) wird die Hauptfigur zu einer Convention eingeladen, auf der nur verschiedene Versionen von ihr aus verschiedenen parallelen Universen eingeladen sind. Alles ist zwar seltsam, aber auch interessant, bis eine von ihnen ermordet wird und die Hauptfigur ermitteln muss.
Schon das Konzept finde ich super-interessant und es wurde auch super umgesetzt und war dabei auch noch spannend. Wenn ihr also ein paar Minuten übrig habt, dann besucht einfach den Link in der Überschrift und lest die Geschichte. Ich finde, es lohnt sich.


Designated Survivor – Season 1 auf Netflix

Manchmal möchten Bine und ich einfach einen gemütlichen Abend haben und ein/zwei Folgen einer unterhaltsamen und wenn es geht auch spannenden Serie zu schauen. Vor einigen Jahren haben wir dabei 24 durchgeschaut. Jetzt ist der damalige Hauptdarsteller, Kiefer Sutherland mit einer neuen, ganz anderen und doch auch irgendwie ähnlichen Serie zurück. Wir haben Spaß, Spannung und manchmal auch einfach die nötige Abwechslung.
Wer das sucht, wird bei Designated Survivor (es sind zwei Staffeln bei Netflix, aber wir haben ja nicht jeden Abend Zeit zum Schauen ;) ) fündig.

Because it’s awesome! – April 2018

Wieder ist ein Monat vorbei, was mir die Gelegenheit gibt, zurück zu schauen. Zum Lesen bin ich nicht so viel gekommen (wie man unten sehen kann), aber das schwankt bei mir ja sowieso immer. Dafür habe ich wieder mit Lego „gebastelt“.


Lego NASA-Apollo Saturn V

Wie letzten Monat angekündigt, kommt hier das nächste Lego-Projekt. Zu Ostern habe ich mir die NASA Apollo Saturn V gekauft und sie an einem Tag zusammen gebaut. Die einzelnen Schritte dieser schönen, spannenden und unterhaltsamen Aktion könnt ihr in meinem Instagram-Profil sehen.

Jetzt liegt die etwa einen Meter lange Rakete (zum Stehen ist sie zu groß) auf meinem Regal direkt neben dem Millenium Falcon meiner Schwester und sieht einfach nur beeindruckend aus.

Besonders gefällt mir an der Rakete, dass man tatsächlich die einzelnen Stufen der Rakete auseinander nehmen und die komplette Mondmission dadurch darstellen kann. So ist es sogar auch noch informativ. ;)


Thor: Ragnarok/Thor: Tag der Entscheidung (2017)

Bevor ich Avengers: Infinity War sehen kann, möchte ich natürlich vorher die ganzen vorigen Filme gesehen haben. Thor hat mich dabei sehr positiv überrascht. Nach dem doch etwas dürftigen „Thor: The dark world“ ging es in dieser Version wieder richtig zur Sache: Action, Spannung (ok, nur ein bisschen) und eine ganz gewaltige Portion an Humor. Dass er dabei noch abgefahren schön aussah, hat dem ganzen Erlebnis natürlich nicht geschadet. ;)


The Help (2011)

Berührende, witzige und entlarvende Erzählung über Rassismus in den Staaten der 60er Jahre. Die schauspielerischen Leistung von den meisten Hauptdarstellern hat mich sehr beeindruckt.
Vor allem hat mich aber die Frage getroffen, wo ich mich womöglich komplett daneben verhalte, es aber nicht merke, weil ich so in meinem System gefangen bin…


Codenames: Duett

Schon das mit dem „Spiel des Jahres“ ausgezeichnete Original hat Bine und mir echt Spaß gemacht. Dafür braucht man aber mindestens vier, besser sechs bis zehn Personen.
Wir mögen beide dieses Rätseln darüber, wie man am besten die verschlüsselten Tipps für die eigenen Begriffe auf dem Tisch gibt und haben uns deswegen sehr gefreut zu sehen, dass es auch eine Zwei-Spieler-Variante gibt, die genau so viel Spaß macht.


Tweet von David Rigdon zu dieser Folge von The New Activist