Because it’s awesome! – Mai 2018

Da ich mich im Mai sehr viel mit der DSGVO auseinandergesetzt habe, hatte ich in meiner freien Zeit nicht mehr so viel Lust, etwas zu lesen. Rausgekommen ist ein weiterer „buchloser“ Monat. Aber dafür kommt ja bald der Sommer-Urlaub. ;)


Guardians of the Galaxy Vol. 2 (2017)

Nicht ganz so witzig, wie der erste Teil, aber die „Guardians of the Galaxy“ gehören immer noch zu meinen Lieblingshelden innerhalb des MCU. Und schon alleine wegen der Eröffnungsszene sollte man sich den Film geben. „I Am Groot!“


Avengers: Infinity War (2018)

So… viele… Superhelden! Ich glaube, Jason Snell hat es in The Incomparable am besten beschrieben: „Das ist der erste Teil eines Staffelfinales einer sehr langen Serie.“
Und da es eine Serie ist, die mir zum größten Teil richtig gut gefallen hat, habe ich auch das Finale (bisher) sehr genossen. Die verschiedenen, super-witzigen Team-Ups (Dr. Strange und Tony, Thor und Rocket, Bruce Banner und gefühlt der Rest) waren unglaublich gut zu sehen, was aber wahrscheinlich auch nur klappt, wenn man die Charaktere schon seit vielen Jahren von verschiedensten Filmen kennt.
Ich bin gespannt auf Teil 2 nächstes Jahr, bei dem anscheinend die „ursprünglichen“ Avengers das Kernteam bilden werden. Das wird ein Spaß!


Apollo 13 (1995)

Bine hatte dieses unglaublich gute Drama noch nicht gesehen und ich hatte durch die vielen Fakten rund um die Apollo-Missionen, die ich in den letzten Wochen „absorbiert“ hatte so gut informiert, dass es mal wieder an der Zeit war Apollo 13 zu sehen.
Ich mag so gut wie alle Schauspieler darin (Tom Hanks, Kevin Bacon, Ed Harris, …) und finde es sehr spannend, die damalige Dramatik nachzuempfinden.
Bonuswissen, das den Film noch cooler macht: Als sie eine Zeit lang mit den Düsen fliegen müssen und dabei die Erde im Blick behalten müssen, hat (off screen) eine der Hauptcharaktere von „Hidden Figures“ das ganze Manöver ausgerechnet.


Sense8 (2015-2018) auf Netflix

Viele Menschen hatten mir Sense8 schon empfohlen, aber irgendwie hat mich die Grundidee nur verwirrt: 8 Menschen sind weltweit miteinander verknüpft, können quasi telepathisch miteinander kommunizieren und sogar die Körper der anderen „übernehmen“.
Die Wachowskis machen aber einen sehr guten Job im Erklären, Ausführen und Vertiefen dieser Grundidee. Die Schauspieler helfen natürlich auch enorm, die einzelnen Charaktere und ihre Eigenheiten zu beschreiben und es schadet der Serie auch nicht, dass sie wirklich über die ganze Welt verteilt gedreht wurde (was der Grund war, warum sie jetzt zu Ende ist, da das viel zu teuer für eine TV-Serie ist).
Es lohnt sich wirklich diese Sci-Fi-Drama-Serie zu schauen (hat nur zwei Staffeln und bekommt jetzt noch einen Abschlussfilm).
Eine kleine Warnung allerdings noch vorher: Es gibt einiges an Gewalt und nackter Haut zu sehen, also nicht wirklich für Kids.


Loony Quest (2015)

Ein super-witziges Brettspiel, bei dem ich nicht garantieren könnte, dass Erwachsene so viel besser sind, als Kids.
Im Prinzip spielt man eine Art Jump’n’run-Spiel mit einem Stift auf einer abwischbaren Folie. Allerdings hat man das Level nur vor sich liegen, nicht unter der Folie. Man muss Hindernissen und den Bösen ausweichen und Bonuspunkte sammeln. Ist man fertig, legt man die Folie über das Level und schaut, wie gut man war:

Natürlich gibt es dann noch alle möglichen Boni und Strafen (mit der nicht-dominanten Hand malen, nur mit ausgestrecktem Arm malen, …), wie sich das gehört.
Kann ich jedem nur empfehlen, es macht riesig Spaß und dauert pro Partie vielleicht 20-30 Minuten (die Packung lügt tatsächlich nicht).
Nicht nur für Fans alter Jump’n’Run-Spiele echt genial!

Because it’s awesome! – April 2018

Wieder ist ein Monat vorbei, was mir die Gelegenheit gibt, zurück zu schauen. Zum Lesen bin ich nicht so viel gekommen (wie man unten sehen kann), aber das schwankt bei mir ja sowieso immer. Dafür habe ich wieder mit Lego „gebastelt“.


Lego NASA-Apollo Saturn V

Wie letzten Monat angekündigt, kommt hier das nächste Lego-Projekt. Zu Ostern habe ich mir die NASA Apollo Saturn V gekauft und sie an einem Tag zusammen gebaut. Die einzelnen Schritte dieser schönen, spannenden und unterhaltsamen Aktion könnt ihr in meinem Instagram-Profil sehen.

Jetzt liegt die etwa einen Meter lange Rakete (zum Stehen ist sie zu groß) auf meinem Regal direkt neben dem Millenium Falcon meiner Schwester und sieht einfach nur beeindruckend aus.

Besonders gefällt mir an der Rakete, dass man tatsächlich die einzelnen Stufen der Rakete auseinander nehmen und die komplette Mondmission dadurch darstellen kann. So ist es sogar auch noch informativ. ;)


Thor: Ragnarok/Thor: Tag der Entscheidung (2017)

Bevor ich Avengers: Infinity War sehen kann, möchte ich natürlich vorher die ganzen vorigen Filme gesehen haben. Thor hat mich dabei sehr positiv überrascht. Nach dem doch etwas dürftigen „Thor: The dark world“ ging es in dieser Version wieder richtig zur Sache: Action, Spannung (ok, nur ein bisschen) und eine ganz gewaltige Portion an Humor. Dass er dabei noch abgefahren schön aussah, hat dem ganzen Erlebnis natürlich nicht geschadet. ;)


The Help (2011)

Berührende, witzige und entlarvende Erzählung über Rassismus in den Staaten der 60er Jahre. Die schauspielerischen Leistung von den meisten Hauptdarstellern hat mich sehr beeindruckt.
Vor allem hat mich aber die Frage getroffen, wo ich mich womöglich komplett daneben verhalte, es aber nicht merke, weil ich so in meinem System gefangen bin…


Codenames: Duett

Schon das mit dem „Spiel des Jahres“ ausgezeichnete Original hat Bine und mir echt Spaß gemacht. Dafür braucht man aber mindestens vier, besser sechs bis zehn Personen.
Wir mögen beide dieses Rätseln darüber, wie man am besten die verschlüsselten Tipps für die eigenen Begriffe auf dem Tisch gibt und haben uns deswegen sehr gefreut zu sehen, dass es auch eine Zwei-Spieler-Variante gibt, die genau so viel Spaß macht.


Tweet von David Rigdon zu dieser Folge von The New Activist

Because it’s awesome! – März 2018

Den März könnte man für mich im Bezug auf diesen Awesome-Beitrag so gut wie komplett nur mit einem Wort zusammenfassen: „SPAAAACE!“


Liftoff

Ich habe angefangen, den wundervollen Liftoff-Podcast mit Jason Snell (von The Incomparable) und Stephen Hackett zu hören und bin dabei immer mehr wieder in eine Welt eingetaucht, die mich schon als Junge interessiert hat. Raumfahrt, Weltraum, Exoplaneten, …


From the Earth to the Moon (1998)

Diese HBO-Serie, die von Tom Hanks nach seiner Rolle in „Apollo 13“ produziert wurde, haben die Jungs von „Liftoff“ empfohlen und ich wurde nicht enttäuscht.

Tolle Dokumentationsserie, in der wichtige Szenen aber mit Schauspielern nachgespielt wurden. Man merkt, welche Spannung im damaligen „Space race“ war und welche Auswirkungen der Kalte Krieg auch auf diesen Teil unserer Zivilisation hatte. Aber, man sieht auch, zu welch brillanten Dingen Menschen fähig sind, wenn man ihnen die Freiheit dazu gibt.


Challenger Disaster (2013)

Sehr starker Film über die Ermittlungsarbeiten zu einer wirklichen Tragödie der Raumfahrt und auch darüber, wie sehr Menschen manchmal in Systemen gefangen sind.

Sowohl inhaltlich, wie auch schauspielerisch sehr empfehlenswert.


Millenium Falcon von Lego

Meine Schwester hat dieses Prachtexemplar im Normalfall bei sich auf dem Regal stehen, war aber so nett, ihn mir auszuleihen, damit ich ihn auch einmal bauen kann. Ich hatte ganz vergessen, wie viel Spaß mir das macht (siehe garantiert im nächsten Awesome-Beitrag).

Jetzt ziert er mein Büro-Regal, darf aber bald wieder zurück in seine Heimat zu all seinen Freunden (ein Expedit/Kallax voll mit Geek-Kram!!!). ;)


What if? – Was wäre wenn? von Randall Munroe

Hast du dich schon immer gefragt, was wirklich passiert, wenn alle Menschen auf der Erde gleichzeitig in die Luft springen? Oder wie schnell man alle Meere der Welt leerpumpen könnte? Oder wie viel Energie Yoda mit der Macht erzeugen kann? Dann ist dieses Buch absolut für dich.

Munroe schreibt unglaublich witzig und gleichzeitig interessant. Und er beantwortet nicht einfach nur die Frage, sondern erklärt immer noch ganz viel drumrum, was super interessant ist.

Danke Tine, dass du mir das Buch „aufgezwungen“ hast! :D


Colt Express von Christophe Raimbault

Sehr witziges, chaotisches aber gleichzeitig überraschend taktisches Westernspiel. Nicht umsonst wurde es 2015 „Spiel des Jahres“. Die 2-Spieler-Variante ist in Ordnung, macht aber nicht so viel Spaß. Richtig kracht es bei sechs Spielern. Da gibt es viel zu lachen, sich zu ärgern (viel auch über sich selbst) und natürlich: jede Menge Geld zu klauen. Die unterschiedlichen Sonderfähigkeiten, die die einzelnen Gangster (wir überfallen gemeinsam einen Zug) haben sind schön unterschiedlich, sorgen aber nicht zu sehr für ein Ungleichgewicht.

Maria Magdalena (2018)

Mitten zwischen Karfreitag und Ostersonntag hier eine kurze Empfehlung (sozusagen als Vorgriff auf den Awesome-Beitrag nächste Woche): Schaut euch „Maria Magdalena“ an.

Ist der Film absolut korrekt und weicht an keiner Stelle von der Bibel ab? Natürlich nicht. Das hat bisher noch kein Film geschafft und sollte er ja auch nicht.
War ich von allen Arten, die Lücken zu schließen begeistert? Nein, warum auch. Das Umfeld der biblischen Geschichten ist viel zu kontrovers und zu unbekannt. Zur Not gilt immer „Prüft alles, das Gute aber behaltet“.
Ist der Film „richtig genial“ oder „das Beste, was ich je gesehen habe“? Nein, weswegen er wahrscheinlich Nicht-Christen nicht so stark ansprechen wird.
Würde ich ihn trotzdem empfehlen? Aber klar doch. Hier ein paar kurze unsortierte Stichworte, warum:

  • Joaquin Poenixs Darstellung von Jesus sowohl als Sohn Gottes, als auch als Mensch war die wahrscheinlich bisher beste Jesus-Darstellung, die ich in einem Film gesehen habe.
  • Judas. Man sollte den Film einmal nur mit dem Fokus auf ihn anschauen. Seine Geschichte war für mich am tiefgehendsten.
  • Der Tempel war groß. Wirklich groß. Das ist einem manchmal nur bewusst, wenn man Menschen daneben sieht.
  • Wie war es wohl für eine Frau in einer patriarchalen Gesellschaft mitten unter Männern? Wahrscheinlich äußerst schwierig. Ich denke mal, dass der Film hier an vielen Stellen sogar noch geschönt hat. Sehr krass, sich da mal hineinzuversetzen.
  • „Mein Reich ist nicht von dieser Welt.“ Selten habe ich es so gut und deutlich dargestellt gesehen, wie sehr die Menschen in Jesus Umgebung ihn und seine vielen Predigten vom Reich Gottes falsch verstanden haben. Und ich glaube, wir dürfen nicht aufhören, das zu betonen, weil uns das aus heutiger Sicht so fremd ist.
  • Das Ende (nicht die letzte Szene, aber so insgesamt). So positiv und doch so heftig…
    War euch bewusst, dass die Jünger eigentlich den Frauen nicht geglaubt haben? Ich hatte mich nur an das Wettrennen von Petrus und Johannes zum Grab erinnert. Jetzt habe ich nochmal nachgeschlagen… Tja, auch im Theologiestudium lernt man nicht die ganze Bibel auswendig. ;)

Natürlich ist das alles nur durch meine eigene männlich-westlichliche Brille gesehen. Ich vermute mal, dass Frauen noch einige Dinge mehr dazu zu sagen hätten, aber das ist dann ihre Aufgabe.

Ich wünsche euch auf jeden Fall noch gesegnete Ostertage!

Reading Pastor 2017

Im letzten Jahr habe ich ja mal das Experiment gestartet, mehr zu lesen. Dazu gehörten nicht nur jede Menge Bücher aus dem Sci-Fi und Fantasy-Bereich, sondern auch Bücher, die ich für meine Tätigkeit als Pastor einer Gemeinde genossen und durchgearbeitet habe. Pastoren lesen ja nicht nur die Bibel (Überraschung!). ;)

Da gerade Theologen auch immer auf Buchempfehlungen stehen, dachte ich, dass ich euch die Bücher nicht vorenthalten möchte, die ich im letzten Jahr für meine Aufgaben in der Gemeinde wichtig/nützlich fand.

Da es viel zu viele sind, werde ich sie einfach auflisten (mit einzelnen, kurzen Kommentaren), ohne groß etwas zu ihnen zu schreiben. Sollte ein Buch schon einmal in einem Monatsrückblick aufgetaucht sein, dann fand ich es wohl privat und beruflich sehr gut. ;)
Die Reihenfolge ist übrigens chronologisch, also nichts rein interpretieren.


„Unheilige Heilige: Gott in all den falschen Leuten finden“ von Nadia Bolz-Weber

Provozierend, wohltuend, seelsorgerlich. Aus dem Leben der Autorin.


„Nein sagen ohne Schuldgefühle – Gesunde Grenzen setzen“ von Henry Cloud und John Townsend

Gerade im Gemeindebereich (aber auch in vielen Familien oder Betrieben) leben wir oft sehr „grenzenlos“, was unseren Umgang miteinander angeht. Hier kann man mal ausführlicher lesen, warum das nicht so wirklich gesund ist und wie wir es besser machen könnten.


„Gewalt die Fessel der Armen: Worunter die Ärmsten dieser Erde am meisten leiden – und was wir dagegen tun können“ von Gary Haugen,  Victor Boutros und Rabea Rentschler

Wer mer wissen möchte: ijm-deutschland.de


„Love Wins: At the Heart of Life’s Big Questions“ von Rob Bell


„The Great Divorce“ von C.S. Lewis


„Das Paulus-Prinzip: warum Schwäche ein Gewinn sein kann“ von Peter Scazzero und Warren Bird


„Glaubensriesen – Seelenzwerge? Geistliches Wachstum und emotionale Reife“ von Peter Scazzero


„Gung Ho! Wie Sie jedes Team in Höchstform bringen“ von Kenneth H. Blanchard und Sheldon Bowles

Wie auch beim Minuten-Manager ist hier viel Weisheit in eine kurzweilige Geschichte gepackt.


„Pure Präsenz: Sehen Lernen Wie Die Mystiker“ von Richard Rohr


„Freischwimmer: Meine Geschichte von Sehnsucht, Glauben und dem großen, weiten Mehr“ von Torsten Hebel und Daniel Schneider

Ehrlich, rau, mutmachend. Viele Interviews des Autors mit verschiedenen Personen, die ihn auf seinem Lebens- und Glaubensweg begleitet haben.


„Von der Kunst, sich selbst zu führen“ von Thomas Härry

Menschenführung fängt immer bei einem selbst an.


„Emotional Agility: Get Unstuck, Embrace Change, and Thrive in Work and Life“ von Susan David

Etwas übertriebener amerikanischer Untertitel, von dem man sich nicht abschrecken lassen sollte. Wie können wir besser mit unseren Emotionen umgehen, bzw. sie gesünder ausleben?


„Finding God in the Waves: How I lost my faith and found it again through science“ von Mike McHargue

Sehr herausfordernd und ermutigend.


„Vergessene Wege – die Wiederentdeckung der missionalen Kraft der Kirche“ von Alan Hirsch

Wie kann und sollte Gemeindebau heute aussehen? Alan Hirsch hat ein paar Ideen. Sehr dichtes Buch, für das man sich Zeit nehmen sollte.


„Searching vor Sunday: Loving, Leaving and Finding the Church“ von Rachel Held Evans

Irgendwie ist anscheinend mein Jahr der „Lebensauszugsbücher“ gewesen. :D


„Fresh X – der Guide: Neue Gemeindeformen entdecken“ von Reinhold Krebs und Daniel Rempe

Super Überblick zu Fresh X und warum es wichtig und gut ist!


„Leben ist das neue Sterben: Der Tod, der Herr Jesus, die Liebe und ich“ von Johanna Klöpper

Wer beschäftigt sich schon gerne mit dem Tod? Johanna Klöpper hilft einem mit Humor und Ehrlichkeit dabei. Ohne Tränen wird es allerdings trotzdem nicht gehen (was ja auch gar nicht schlimm ist).


„Islam in der Krise: Eine Weltreligion zwischen Radikalisierung und stillem Rückzug“ von Dr. Michael Blume

Gute Betrachtung und Analyse des Islam ohne jegliche Polemik und ohne auf der einen („Islam ist grundsätzlich gefährlich!“) oder der anderen („Islam ist grundsätzlich gut und nur missverstanden!“) Seite herunterzufallen.

Because it’s awesome! – Februar 2018

Im Februar war ich viel auf Achse und bin nicht zu all zu viel gekommen. Eine „Top 3“ springt aber trotzdem raus. ;)


Black Panther (2018)

Für mich bisher einer der besten Marvel-Filme. Sowohl der Held, wie auch der „Bösewicht“ sind super interessant. Die weiblichen Charaktere sind genial. Der Humor und die Spannung stimmen. Rundum ein gutes Paket.

Aus meiner Sicht arbeitet sich der Film auch gut an dem Thema „Rassismus“ ab, aber ich merke, dass es mir schwerfällt das wirklich richtig zu beurteilen, da ich nie Opfer davon war.

Insgesamt eine klare Empfehlung, auch wenn man ihn nicht unbedingt im Kino gesehen haben muss (aber vllt. doch irgendwie vor Infinity War ;) ).


Gravity (2013) auf Netflix

Lange habe ich gebraucht, bis ich jetzt endlich dazu kam, Gravity anzuschauen und es hat sich gelohnt. 90 Minuten Spannung, wunderschöne Aufnahmen, witzige und tiefe Dialoge und wenig gefühlter Schnickschnack drumrum. Der Film ist ungewöhnlich, da es eigentlich nicht mehr als zwei Charaktere gibt (alles andere ist sehr stark im Hintergrund), aber diese zwei brauchen auch niemanden neben sich.


Cosmos (2014) auf Netflix

Sehr interessante Serie des Astophysikers Neil deGrasse Tyson (sein Buch kam hier letzten Monat vor), in der er aus seiner wissenschaftlichen Sicht erklärt, wie unsere Welt so tickt.
Gute Dokumentationsserien schaue ich einfach gerne an und Cosmos ist so eine.

Der einzige kleine Wehrmutstropfen: Das „Ship of imagination“ ist eine wirklich grauenhafte Computeranimation, auf die die Macher der Serie aber anscheinend sehr stolz waren und es so ständig auftauchen lassen. :D

Because it’s awesome! – Januar 2018

Januar. Der erste Monat des Jahres und für mich traditionell der Monat, in dem ich lesetechnisch einen Vorsprung „erarbeite“, was meine Ziele angeht.

Geholfen hat dieses Jahr dabei auch eine Woche Urlaub. Was gibt es da Schöneres, als zu Lesen und TV zu sehen? ;)


Travelers (2016) – Season 1&2 auf Netflix

Spannende, gut gemachte Zeitreise-Serie, bei der es darum geht, dass Menschen aus einer dystopischen (alles ist schlimm und kaputt) Zukunft zurück in unsere Gegenwart kommen um zu verhindern, dass eine so schlimme Zukunft entsteht.

Die Charaktere sind dabei sehr interessant und haben jede*r ihre ganz einzigartigen Kämpfe zu bestehen. Außerdem gibt es noch eine genau richtige Prise Humors dazu. Die Sci-Fi-Elemente sind, würde ich behaupten, so wenig eingestreut, dass man die Serie jedem empfehlen kann, der Spannung mit ein bisschen Drama und ein bisschen Humor mag.


Wonder Woman (2017)

Richtig gute Comic-Verfilmung, die emotional tief geht, aber trotzdem auch sehr unterhaltsam ist. Ich finde es großartig, dass es in der neuen Welle der Comic-Verfilmungen auch endlich einen Film über einen Weiblichen Hauptcharakter gibt, der dann aber nicht übermäßig sexualisiert dargestellt wird, sondern einfach eine Frau ist, die ihren Job macht (so wie das bei den männlichen Hauptfiguren fast immer der Fall ist).
Chris Pine bringt noch eine gute Portion Humor mit ein, was das Film-Paket mit einer schönen Schleife abschließt. ;)


 

Astrophysics for People in a Hurry von Neil deGrasse Tyson

Super interessantes Buch vom Astrophysiker und Macher der Serie Cosmos (durch Cosmos bin ich noch nicht durch, aber es sieht so aus, als würde das in einem der folgenden Monate auch hier erscheinen), Neil deGrasse Tyson.
Seine Beschreibung der Erde und des Weltalls ist super faszinierend und begeisternd. Selbst in seinem Buch spürt man ihm sein Charisma ab und sammelt dabei gleichzeitig Wissen über die Welt, die uns umgibt.
Wer sich dafür interessiert: reinlesen! (ist bei mir ausleihbar)


Artemis von Andy Weir

Das zweite Sci-Fi-Buch des Autors von „The Martian“, über den ich hier schon geschrieben habe.

Artemis ist vom Stil etwas anders. Es ist zwar mindestens genau so witzig, dabei aber mehr mit menschlicher Tragik versehen und hat als Grundstory einen Krimi und kein Abenteuer.
Weir enttäuscht aber nicht und liefert wieder ein Buch, das ich innerhalb eines Tages verschlungen habe (wie schon The Martian).


The Exphoria Code von Antony Johnston

Der erste Roman von Antony Johnston, den ich aus dem Podcast-Netzwerk „The Incomparable“ kenne. Wie ich jetzt weiß ist er ein mindestens so guter Autor, wie er Podcaster ist.

In diesem Roman/Thriller geht es um eine Agentin, die im IT-Brereich arbeitet und mit ihren Hacker-Künsten einem Maulwurf in den eigenen Reihen auf die Spur kommt. Spannend, witzig und sehr schön ausgemalte Charaktere.

Ich bin schon sehr gespannt auf Band 2!

Because it’s awesome! – Dezember 2017

Auf das letzte Jahr habe ich schon etwas zurückgeblickt. Wer sich mehr für Pop-Kultur interessiert, kann einfach meine „Because it’s awesome!“-Beiträge des letzten Jahres anschauen.

Was aber noch fehlt ist der Pop-Kultur-Rückblick auf den Dezember 2017. Den will ich euch natürlich nicht vorenthalten:


Star Wars: Die letzten Jedi

Dezember ist jetzt schon im dritten Jahr nicht nur die Adventszeit, sondern für den Nerd in mir auch Star Wars-Monat. Auch wenn andere im Internet (und meinem Freundeskreis) sehr stark anderer Meinung sind, fand ich den Film richtig gut. Er ist wahrscheinlich der Schönste aller bisherigen Episoden und die einzelnen Charaktere fand ich richtig stark. Ich habe allerdings das Gefühl, dass ich ihn noch ein paar Mal sehen muss, bevor ich ihn richtig beurteilen kann.


Hidden Figures

Die sehr bewegende Geschichte von drei Frauen aus der „Negro“-Abteilung der NASA der 60er Jahre. Wir wollten den Film schon lange sehen und jetzt endlich haben wir ihn in einer DVD-Wühlgrube mitgenommen und keinen ausgegebenen Cent bereut.
Starke Charaktere, spannende Geschichte, mitreißende Schicksale. Und natürlich auch viel Humor.
Ich bin sehr dankbar, dass wir mittlerweile nicht mehr so viel Gaben und Potenzial ausgrenzen wie damals mit den Frauen, bzw. des Teils der Erdbevölkerung mit anderer Hautfarbe.


„Couple Thinkes“ auf YouTube

Ich mag spannende Geschichten über interessante Personen. Und ich mag Craig Ferguson.
In dieser kleinen Mini-Serie auf YouTube bekomme ich beides: Craig geht mit seiner Frau und seinem Humor im Gepäck verschiedene interessante Menschen besuchen um sie zu ihren Fachgebieten oder ihrer Lebensgeschichte zu interviewen. Heraus kamen 6 interessante und unterhaltsame 30-Minuten-Folgen, die den Horizont erweitern.


Ahsoka von E.K. Johnston

Warum immer nur Star Wars sehen. Warum nicht auch einmal lesen? Diese Frage habe ich mir im Dezember gestellt und durch die Empfehlung von David Sparks habe ich mir das Buch über eine richtig gute Figur aus der Clone Wars- und der Rebels-Serie von Star Wars rausgesucht.
Genau genommen spielt das spannende und sehr kurzweilige Buch zwischen den beiden Serien und füllt ein paar Lücken in der Biographie von Ahsoka. Für Star Wars Fans eine klare Empfehlung.


Tweet von @_Amanda_Killian

Sinngemäße Übersetzung:
Bibliotheken sind nicht nur ein Ort um kostenlos an Bücher heranzukommen. Sie sind auch einer der wenigen übrigen öffentlichen Orte in unserer Gesellschaft, an dem es erlaubt ist zu sein ohne die Erwartung, dass man Geld ausgibt.

Because it’s awesome! – November 2017

Draußen wird es kalt und morgen zünden wir die erste Kerze am Adventskranz an. Der November scheint schon wieder rum zu sein. Das ging mir dieses Jahr irgendwie etwas zu schnell…

Trotzdem habe ich einige Schmankerl in diesem Monat gehabt, die ich euch nicht vorenthalten möchte:


Star Wars Rebels – Season 3

Ich bin immer wieder erstaunt, wie ausgefeilt doch diese „Kinderserie“ ist. Natürlich ist sie eindeutig auch für Kinder gemacht, aber viele Aussagen und Witze können wahrscheinlich hauptsächlich von Erwachsenen verstanden werden. Und dazu ist die Handlung echt spannend.

Für einen Star Wars-Fan eigentlich ein Muss. ;)


The Assassin’s Apprentice von Robin Hobb

Ich konnte es mal wieder nicht lassen und habe eine weitere Fantasy-Buchserie angefangen. Aber sie ist einfach so gut!

Die Hauptperson ist der uneheliche Sohn eines Prinzen und wird von dem Vater seiner Mutter beim Palast abgegeben mit dem Hinweis: Ich habe ihn bisher durchgefüttert, jetzt könnt ihr euch um ihn kümmern.

Danach beginnt für den Jungen ohne Namen, der von allen nur „Fitz“ oder „Junge“  genannt wird ein sehr abwechslungsreiches Leben als Stallbursche am Hof des Königs, da er parallel im Geheimen eine Ausbildung zum Assassinen genießt.

Die Welt um ihn herum finde ich sehr schön beschrieben und das Buch ist gleichzeitig spannend und unterhaltsam. Reinschauen lohnt sich!

Und wer dann nicht genug hat, kann den Rest der Trilogie lesen oder die ganzen anderen Trilogien, die in der selben Welt verankert sind. Langweilig wird es also erst einmal nicht. ;)


Tweet von @Miss_Schnuck

Because it’s awesome! – Oktober 2017

Beinahe hätte ich vergessen, den Monatsrückblick zu schreiben. Dabei gab es im Oktober doch wieder einige richtig starke Dinge aus dem Bereich der Popkultur:


Exit – Das Spiel: Die Grabkammer des Pharao von Inka & Markus Brand

Exit-Rooms sind im Moment ja sehr in. Damit sie auch etwas vom Kuchen bekommen, springen die Spiele-Hersteller mit auf den Zug auf. Inka und Markus Brand haben dafür sogar den Kennerspiel-Preis bekommen (eine der begehrtesten Auszeichnungen der Spielewelt).

Jetzt sind wir endlich dazu gekommen, auch einmal eine der verschiedenen Exit-Ausgaben zu spielen (siehe oben) und es war richtig super. Die Rätsel sind spannend und man muss ein bisschen „out of the box“ denken. Außerdem hatten wir jede Menge Spaß, auch wenn wir nicht so perfekt abgeschnitten haben. :D


The Golem and the Djinni von Helene Wecker

Eine Golem und ein Djinn kommen im New York am Anfang des 20. Jahrhunderts an und versuchen trotz ihrer so unmenschlichen Fähigkeiten doch einen ganz normalen Alltag zu leben. Sehr unterhaltsames und spannendes Buch mit super ausgewogenen Charakteren.

Was auch nicht schadet ist, dass Helene Wecker eine sehr sympathische Frau ist, wenn sie in Folgen des „The Incomparable“-Podcasts auftaucht.


Game of Thrones – Season 7

 


Tweet von @crazyinasia

Video nach dem Klick.


Tweet von @ZielKost

Wäre doch ein cooles Tattoo, oder? ;)


Tweet von @DepressedDarth

Video nach dem Klick.