Because it’s awesome! – Movie/TV-Edition – Dezember 2018 bis April 2019

Lang, lang ischs her… Viel los im Leben drumrum und daher weniger Zeit/Kraft, hier etwas zu schreiben. Damit ihr aber nicht ohne die ganzen schönen/tollen/witzigen Filme und Serien auskommen müsst, die mir in den letzten Monaten so über den Weg gelaufen sind, gibt es hier einfach einen etwas längeren Rückblick als sonst. ;)

Die Bücher kommen noch separat, keine Angst.


Captain Marvel (2018)

Die erste weibliche Marvel-Figur, die ihren eigenen Film bekommt und es ist gleich ein super Auftakt. Brie Larson und Samuel L. Jackson spielen super zusammen und schaffen es, eine „wie wurde die Heldin zur Heldin“-Geschichte unterhaltsam und spannend rüberzubringen. Wer Marvel mag hat diesen Film wahrscheinlich eh schon gesehen oder auf der Liste. Wenn nicht, dann nichts wie los. ;)


The Highwaymen (2019)

Die Nacherzählung einer wahren Begebenheit ist immer so eine Sache. Und älter werdende Schauspieler noch einmal für etwas gewinnen auch. Aber hier hat es super zusammengepasst. Heraus kommt die Geschichte über zwei Polizisten, die „am Rande des Gesetzes“ ein Verbrecherpärchen jagt und schließlich auch schnappt. Welchen Preis sie dafür allerdings bezahlen müssen und für ihren Job schon mussten und was das mit dem Innenleben der beiden macht ist der eigentliche Kern und auch der interessante Teil dieses Filmes.
Man sollte nicht zu schlecht drauf sein, wenn man ihn schaut, weil er einen nicht unbedingt aufbaut, aber er lohnt sich meiner Meinung nach absolut.


Star Trek: Discovery – Season 2 (auf Netflix)

Besser als Staffel 1 mit genialen Charaktären, viel Spannung, viel zum Lachen, einigen netten Twists, coolen Sci-Fi-Szenen und einem abgefahrenen Cliffhanger für Staffel 3. Was will man mehr von einer Star Trek-Serie? Klar: Sofort die nächste Staffel!


Salt Fat Acid Heat (auf Netflix)

„Ein Kochbuch, nur als vierteilige Serie“. So wurde es mir beschrieben und das trifft es auch irgendwie. Aber die Serie ist so viel mehr. Vor allem, weil Samin Nosrat einfach so viel Charisma versprüht und gleichzeitig auf unterhaltsame und interessante Weise so viel Wissen über unser Essen rüberbringen kann. Und, wer sich nicht sicher ist: Es sind nur vier (wunderschön gefilmte!) Folgen. Ist also kein zu hohes Risiko. ;)


Tidying Up with Marie Kondo (auf Netflix)

Mit Minimalismus beschäftige ich mich schon länger und auch von der KonMarie-Methode hatte ich schon öfter gehört, aber Marie Kondo jetzt selbst mal zuzuschauen, wie sie Menschen hilft ihr Leben in Ordnung zu bringen war super inspirierend (wir haben danach auch erst einmal wieder ein paar Dinge aufgeräumt). Manches ihrer Philosophie ist mir etwas abgefahren, aber sie bringt in ihrer unglaublich wertschätzenden Art viele Weisheiten zum Leben hier auf der Erde mit, dass ich gut darüber hinweg sehen kann.


Russian Doll (auf Netflix)

„Und täglich grüßt das Murmeltier“ als Serie. Und mit zwei Hauptcharakteren, die beide den Tag immer und immer wieder erleben. Und in sehr erwachsen. Dafür auch verworrener. Und witziger. Und mit einem logischeren und irgendwie auch rührenderen Ende. Mehr kann und will ich dazu besser nicht sagen. SPOILER! ;)


Ant-Man and the Wasp (2018)

Marvel kann dunkel und ernst, aber eben auch ganz abgefahren und witzig. So wie hier. Sehr angenehme Unterhaltung mit dem wie immer souveränen Paul Rudd und einer Evangeline Lilly, die endlich auch zeigen kann, wie kompetent (kompetenter als Rudds Charakter) sie ist und warum sie eigentlich auch die Chefin sein sollte. Auch hier gilt wieder: Wer Marvel mag, sollte mal reinschauen.


The Good Lie (2014)

Wie geht es eigentlich Flüchtlingen, wenn sie nach Amerika kommen? Eine Frage, die ich selbst nicht beantworten kann, aber zu deren Antwort dieser Film zumindest helfen kann. Manchmal bedrückend, manchmal rührend, manchmal einfach nur lustig und manchmal zum fremdschämen. Wie das echte Leben eben auch.


Doctor Who – Season 11

Frauen in „normalerweise männlichen Rollen“ gab es hier jetzt schon zweimal. Doctor Who setzt das fort und beweist: Auch „the Doctor“ kann weiblich sein und trotzdem die Welt retten, rocken, unterhalten, herausfordern, Reden halten und… die Welt retten.
Auch die „Nebencharaktere“ der jetzigen Staffel waren sehr stark und ich hoffe, dass wir sie in den nächsten Staffeln noch näher kennen lernen können. Leider müssen wir darauf noch eine Weile warten. Aber immerhin wird es dieses Jahr noch ein „Christmas-Special“ geben. Immerhin…

Because it’s awesome! – November 2018

Im November lag ich ziemlich viel krank auf dem Sofa. Das bedeutet natürlich eine etwas längere awesome-Liste. ;)

All Systems Red – Martha Wells

Die „Murderbot Diaries“ sind eine Sci-Fi-Buchreihe, deren einzelne Teile eher kurz sind. Zumindest das erste Buch hier ist aus der Ich-Perspektive eines Androiden geschrieben, der superwitzig und eigentlich zu faul für seine Arbeit ist, die ihm auch seinen Namen gibt. Er ist quasi ein Bodyguard, den man man von seiner Firma mieten kann, der aber sein eigenes System gehackt hat, also nicht immer direkt auf Befehle reagieren muss, die ihm gegeben werden. Die Story ist überraschend spannend und man kann sich, noch überraschender, sehr gut in diesen „Murderbot“ hineinfühlen.
Ob ich die nächsten Teile lese, weiß ich noch nicht. Die Preise haben es, je weiter man kommt ganz schön in sich für so kurze Bücher.

Arrival (2016) – auf Netflix

Schon vor längerem habe ich die sehr gute Kurzgeschichte gelesen, auf der Arrival basiert, aber zum Film hatte ich es bisher noch nicht geschafft.
Jetzt bereue ich es ein bisschen, dass ich so lange gewartet habe. Optisch ist er einfach umwerfend, Amy Adams spielt genial, die Story ist (immer noch) super und packend.
Sehr guter Sci-Fi-Film ohne extreme Action und mit einem sehr guten Soundtrack (der allerdings für sich alleine nicht so gut wirkt, wie im Film).

Binti-Trilogie – Nnedi Okorafor

Meistens lese und sehe ich amerikanischen Sci-Fi, da ist Binti einmal etwas komplett anderes. Drei kurze Novellas, die die Geschichte von Binti erzählen, die aus einem afrikanischen Stamm kommt, der für sich beschlossen hat, niemals die Erde (oder auch das Dorf) zu verlassen. Sie hat aber eine Einladung zu der besten Hochschule des Alls, also macht sie sich heimlich auf den Weg und erlebt Schlimmes und Schönes, aber vor allem Ungewohntes auf ihrem Weg.
Was mich sehr fasziniert ist die Kombination aus Sci-Fi-Elementen und irgendwie magischen Elementen. Und natürlich die komplett andere Sicht, aus der die Geschichte erzählt wird.

First Man / Aufbruch zum Mond (2018)

Wie sicher den wenigsten entgangen ist, mag ich Sci-Fi, aber auch das was so aktuell in der Raumfahrt passiert.
First Man ist jetzt nicht umbedingt super aktuell, weil es um die erste Mondlandung geht, aber der Film zeichnet auf sehr gute Weise, wie das Leben von Neil Armstrong und seiner Familie ausgesehen hat und was dieses ganze „Raumfahrt-Ding“ für das Umfeld der Astronauten bedeutet hat.
Sehr stiller, aber unglaublich starker Film. Nicht nur für Space-Nerds zu empfehlen. ;)

Hans Zimmer: Live in Prague (2017) auf Amazon Prime

Wenn ich Musik höre, dann ist es (außer in der Adventszeit) zu 90% Filmmusik. Da konnte ich mir natürlich das Konzert von einem DER Filmmusik-Komponisten Hans Zimmer nicht entgehen lassen. Er spielt mit vielen anderen Musikern Teile seiner bekanntesten Werke und erzählt zwischendrin auch ein bisschen zu den Entstehungsgeschichten und Hintergründen. Sehr spannend und sehr schön.

Tom Clancy’s Jack Ryan Season 1 – auf Amazon Prime

Da ich die meisten Jack Ryan-Bücher von Tom Clancy gelesen habe, war es für mich am Anfang etwas schwer in die Serie zu kommen (die Bücher haben im kalten Krieg gespielt, die Serie spielt heute, was sehr viel verändert).
Aber mit der Zeit wurde es immer besser und die erste Staffel hat mich doch sehr überzeugt. Vor allem der „Bösewicht“ war genial dargestellt. Es gibt so das Sprichwort „Jeder Mensch ist der Held seiner eigenen Geschichte.“ und das merkt man Suleiman bei allem was er tut an. Ein paar Nebenstorys (z.B. die mit dem Dronenpiloten) hätte man sich auch sparen können, aber hey: nobody’s perfect. ;)
Wer also Thriller mag oder einfach gerne John Krasinski bei der Arbeit zusieht, sollte mal reinschauen.

Because it’s awesome! – September-Oktober 2018

Die letzten Wochen ist ziemlich viel los, sodass ich weder viel dazu kam Bücher zu lesen oder Serien/Filme zu schauen, noch zu bloggen. Jetzt aber kommt der (zugegeben sehr kurze) Rückblick auf die besten Dinge aus September und Oktober:


Altered Carbon – Season 1 auf Netflix

Sehr gelungene Sci-Fi-Thriller-Serie mit Spannung, Twists, super Schauspielern und abgefahrenen Sci-Fi-Elementen.
Die Serie spielt in einer Welt, in der das Menschliche Bewusstsein auf Disks gespeichert werden kann und es damit jedem Menschen möglich ist, den Körper zu wechseln. Gerade die Reichen nutzen das um ewig zu leben. Und so ein Reicher muss jetzt damit klar kommen, dass sein letzter Körper umgebracht wurde, aber durch ein veraltetes Backup nicht klar ist, wie er gestorben ist. Um das herauszufinden „taut“ er einen ganz alten Menschen aus längst vergangener Zeit aus (erinnert ein bisschen an Demolition Man), der das für ihn klären soll. Was danach kommt ist muss man sehr aufmerksam mit verfolgen, damit man hinterher kommt, aber es lohnt sich.


The Calculating Stars von Mary Robinette Kowal

Was wäre, wenn am Anfang des „Space Race“ ein Meteorit die Erde trifft, damit eine globale Erderwärmung lostritt und plötzlich alle Nationen zusammen arbeiten müssen um so schnell wie möglich ins All und damit auf andere Planeten zu kommen?
Und wie wäre das für eine unglaublich kompetente Frau in einer Zeit, in der Frauen an vielen Stellen überhaupt nicht ernst genommen wurden? Und was, wenn sie dann auch noch mit krassen (aber ziemlich gut verständlichen) psychischen Problemen zu kämpfen hätte?
Wenn eine gute Autorin (die Mary Robinette Kowal ist) das in eine Story packt, dann kommt dieser unterhaltsame, informative, tiefgehende und teilweise auch sehr spannende erste Teil einer Romanreihe heraus. Ich freue mich schon sehr auf Band 2!

Because it’s awesome! – August 2018

Anscheinend habe ich im August hauptsächlich gelesen. Aber es gibt ja Schlimmeres. ;)
Hier also die drei Bücher, die ich letzten Monat richtig gut fand:


The Little Book of Hygge von Meik Wiking

Wieso sind Dänen so glücklich? Und ist es möglich, von ihnen zu lernen? Der Glücksforscher Meik Wiking meint „ja“ und hat gleich ein ganzes Buch dazu geschrieben. Es ist eine Mischung aus wissenschaftlicher Literatur, Geschichten aus seinem Leben und Beispielen zur Umsetzung. Es ist sehr interessant, etwas über „Hygge“ zu lernen, bzw. zu sehen, wo man es schon in Ansätzen lebt und es nur noch mehr genießen sollte.
Es hat mich dankbarer über mein eigenes Leben gemacht und mir ein paar Ideen geliefert, was ich noch verändern möchte.
Das Buch ist übrigens auch auf Deutsch erschienen. ;)


Phantom Pains & Imposter Syndrome von Mishell Baker

Band 2 und 3 der „Acradia Project“-Trilogie, von der ich letzten Monat Band 1 „Borderline“ gelesen habe. Ich habe den Aussagen dort nicht viel hinzuzufügen. Die Trilogie bleibt spannend, unterhaltsam, bissig, rührend und interessant. Zu meiner großen Freude wechselt die Hauptfigur nicht, wie in manch anderen Trilogien.
Anfangen solltet ihr aber natürlich bei Band 1. ;)

Because it’s awesome! – Juni 2018

Der Juni ist rum und ich musste feststellen, dass ich zwischen den vielen Terminen, langen Bahnreisen und den einen oder anderen Steinen im Weg bin ich zu ziemlich wenig gutem Medienkonsum gekommen. Naja, im Juli habe ich drei Wochen Urlaub. Ich hoffe, da doch das eine oder andere gute Buch verschlingen zu können. :)

Jetzt aber erst einmal die tollen Dinge aus dem Juni:


Tweet von @hannagelb

Natürlich war auch schon WM im Juni und ich fand, das Hanna nach dem Deutschland-Aus den besten Kommentar abgegeben hat, den ich seitdem darüber gelesen habe.


And there were (N-one) von Sarah Pinsker im Uncanny Magazine

Ich lese selten Novellas oder Kurzgeschichten. Schon alleine deswegen, weil ich gar keine Ahnung habe, wie ich an sie herankommen soll, bzw. woher ich wissen sollte, was lesenswert ist und was nicht. Aber einmal im Jahr, nach der Hugo-/Nebula-Award-Episode auf The Incomparable habe ich ein paar Empfehlungen von Geschichten die für die beiden Awards nominiert sind und auch die Meinung von den Podcast-Mitgliedern, welche sich lohnen.

In dieser Geschichte von Sarah Pinsker (meine PDF hatte 58 Seiten) wird die Hauptfigur zu einer Convention eingeladen, auf der nur verschiedene Versionen von ihr aus verschiedenen parallelen Universen eingeladen sind. Alles ist zwar seltsam, aber auch interessant, bis eine von ihnen ermordet wird und die Hauptfigur ermitteln muss.
Schon das Konzept finde ich super-interessant und es wurde auch super umgesetzt und war dabei auch noch spannend. Wenn ihr also ein paar Minuten übrig habt, dann besucht einfach den Link in der Überschrift und lest die Geschichte. Ich finde, es lohnt sich.


Designated Survivor – Season 1 auf Netflix

Manchmal möchten Bine und ich einfach einen gemütlichen Abend haben und ein/zwei Folgen einer unterhaltsamen und wenn es geht auch spannenden Serie zu schauen. Vor einigen Jahren haben wir dabei 24 durchgeschaut. Jetzt ist der damalige Hauptdarsteller, Kiefer Sutherland mit einer neuen, ganz anderen und doch auch irgendwie ähnlichen Serie zurück. Wir haben Spaß, Spannung und manchmal auch einfach die nötige Abwechslung.
Wer das sucht, wird bei Designated Survivor (es sind zwei Staffeln bei Netflix, aber wir haben ja nicht jeden Abend Zeit zum Schauen ;) ) fündig.

Because it’s awesome! – Mai 2018

Da ich mich im Mai sehr viel mit der DSGVO auseinandergesetzt habe, hatte ich in meiner freien Zeit nicht mehr so viel Lust, etwas zu lesen. Rausgekommen ist ein weiterer „buchloser“ Monat. Aber dafür kommt ja bald der Sommer-Urlaub. ;)


Guardians of the Galaxy Vol. 2 (2017)

Nicht ganz so witzig, wie der erste Teil, aber die „Guardians of the Galaxy“ gehören immer noch zu meinen Lieblingshelden innerhalb des MCU. Und schon alleine wegen der Eröffnungsszene sollte man sich den Film geben. „I Am Groot!“


Avengers: Infinity War (2018)

So… viele… Superhelden! Ich glaube, Jason Snell hat es in The Incomparable am besten beschrieben: „Das ist der erste Teil eines Staffelfinales einer sehr langen Serie.“
Und da es eine Serie ist, die mir zum größten Teil richtig gut gefallen hat, habe ich auch das Finale (bisher) sehr genossen. Die verschiedenen, super-witzigen Team-Ups (Dr. Strange und Tony, Thor und Rocket, Bruce Banner und gefühlt der Rest) waren unglaublich gut zu sehen, was aber wahrscheinlich auch nur klappt, wenn man die Charaktere schon seit vielen Jahren von verschiedensten Filmen kennt.
Ich bin gespannt auf Teil 2 nächstes Jahr, bei dem anscheinend die „ursprünglichen“ Avengers das Kernteam bilden werden. Das wird ein Spaß!


Apollo 13 (1995)

Bine hatte dieses unglaublich gute Drama noch nicht gesehen und ich hatte durch die vielen Fakten rund um die Apollo-Missionen, die ich in den letzten Wochen „absorbiert“ hatte so gut informiert, dass es mal wieder an der Zeit war Apollo 13 zu sehen.
Ich mag so gut wie alle Schauspieler darin (Tom Hanks, Kevin Bacon, Ed Harris, …) und finde es sehr spannend, die damalige Dramatik nachzuempfinden.
Bonuswissen, das den Film noch cooler macht: Als sie eine Zeit lang mit den Düsen fliegen müssen und dabei die Erde im Blick behalten müssen, hat (off screen) eine der Hauptcharaktere von „Hidden Figures“ das ganze Manöver ausgerechnet.


Sense8 (2015-2018) auf Netflix

Viele Menschen hatten mir Sense8 schon empfohlen, aber irgendwie hat mich die Grundidee nur verwirrt: 8 Menschen sind weltweit miteinander verknüpft, können quasi telepathisch miteinander kommunizieren und sogar die Körper der anderen „übernehmen“.
Die Wachowskis machen aber einen sehr guten Job im Erklären, Ausführen und Vertiefen dieser Grundidee. Die Schauspieler helfen natürlich auch enorm, die einzelnen Charaktere und ihre Eigenheiten zu beschreiben und es schadet der Serie auch nicht, dass sie wirklich über die ganze Welt verteilt gedreht wurde (was der Grund war, warum sie jetzt zu Ende ist, da das viel zu teuer für eine TV-Serie ist).
Es lohnt sich wirklich diese Sci-Fi-Drama-Serie zu schauen (hat nur zwei Staffeln und bekommt jetzt noch einen Abschlussfilm).
Eine kleine Warnung allerdings noch vorher: Es gibt einiges an Gewalt und nackter Haut zu sehen, also nicht wirklich für Kids.


Loony Quest (2015)

Ein super-witziges Brettspiel, bei dem ich nicht garantieren könnte, dass Erwachsene so viel besser sind, als Kids.
Im Prinzip spielt man eine Art Jump’n’run-Spiel mit einem Stift auf einer abwischbaren Folie. Allerdings hat man das Level nur vor sich liegen, nicht unter der Folie. Man muss Hindernissen und den Bösen ausweichen und Bonuspunkte sammeln. Ist man fertig, legt man die Folie über das Level und schaut, wie gut man war:

Natürlich gibt es dann noch alle möglichen Boni und Strafen (mit der nicht-dominanten Hand malen, nur mit ausgestrecktem Arm malen, …), wie sich das gehört.
Kann ich jedem nur empfehlen, es macht riesig Spaß und dauert pro Partie vielleicht 20-30 Minuten (die Packung lügt tatsächlich nicht).
Nicht nur für Fans alter Jump’n’Run-Spiele echt genial!

Because it’s awesome! – April 2018

Wieder ist ein Monat vorbei, was mir die Gelegenheit gibt, zurück zu schauen. Zum Lesen bin ich nicht so viel gekommen (wie man unten sehen kann), aber das schwankt bei mir ja sowieso immer. Dafür habe ich wieder mit Lego „gebastelt“.


Lego NASA-Apollo Saturn V

Wie letzten Monat angekündigt, kommt hier das nächste Lego-Projekt. Zu Ostern habe ich mir die NASA Apollo Saturn V gekauft und sie an einem Tag zusammen gebaut. Die einzelnen Schritte dieser schönen, spannenden und unterhaltsamen Aktion könnt ihr in meinem Instagram-Profil sehen.

Jetzt liegt die etwa einen Meter lange Rakete (zum Stehen ist sie zu groß) auf meinem Regal direkt neben dem Millenium Falcon meiner Schwester und sieht einfach nur beeindruckend aus.

Besonders gefällt mir an der Rakete, dass man tatsächlich die einzelnen Stufen der Rakete auseinander nehmen und die komplette Mondmission dadurch darstellen kann. So ist es sogar auch noch informativ. ;)


Thor: Ragnarok/Thor: Tag der Entscheidung (2017)

Bevor ich Avengers: Infinity War sehen kann, möchte ich natürlich vorher die ganzen vorigen Filme gesehen haben. Thor hat mich dabei sehr positiv überrascht. Nach dem doch etwas dürftigen „Thor: The dark world“ ging es in dieser Version wieder richtig zur Sache: Action, Spannung (ok, nur ein bisschen) und eine ganz gewaltige Portion an Humor. Dass er dabei noch abgefahren schön aussah, hat dem ganzen Erlebnis natürlich nicht geschadet. ;)


The Help (2011)

Berührende, witzige und entlarvende Erzählung über Rassismus in den Staaten der 60er Jahre. Die schauspielerischen Leistung von den meisten Hauptdarstellern hat mich sehr beeindruckt.
Vor allem hat mich aber die Frage getroffen, wo ich mich womöglich komplett daneben verhalte, es aber nicht merke, weil ich so in meinem System gefangen bin…


Codenames: Duett

Schon das mit dem „Spiel des Jahres“ ausgezeichnete Original hat Bine und mir echt Spaß gemacht. Dafür braucht man aber mindestens vier, besser sechs bis zehn Personen.
Wir mögen beide dieses Rätseln darüber, wie man am besten die verschlüsselten Tipps für die eigenen Begriffe auf dem Tisch gibt und haben uns deswegen sehr gefreut zu sehen, dass es auch eine Zwei-Spieler-Variante gibt, die genau so viel Spaß macht.


Tweet von David Rigdon zu dieser Folge von The New Activist

Because it’s awesome! – März 2018

Den März könnte man für mich im Bezug auf diesen Awesome-Beitrag so gut wie komplett nur mit einem Wort zusammenfassen: „SPAAAACE!“


Liftoff

Ich habe angefangen, den wundervollen Liftoff-Podcast mit Jason Snell (von The Incomparable) und Stephen Hackett zu hören und bin dabei immer mehr wieder in eine Welt eingetaucht, die mich schon als Junge interessiert hat. Raumfahrt, Weltraum, Exoplaneten, …


From the Earth to the Moon (1998)

Diese HBO-Serie, die von Tom Hanks nach seiner Rolle in „Apollo 13“ produziert wurde, haben die Jungs von „Liftoff“ empfohlen und ich wurde nicht enttäuscht.

Tolle Dokumentationsserie, in der wichtige Szenen aber mit Schauspielern nachgespielt wurden. Man merkt, welche Spannung im damaligen „Space race“ war und welche Auswirkungen der Kalte Krieg auch auf diesen Teil unserer Zivilisation hatte. Aber, man sieht auch, zu welch brillanten Dingen Menschen fähig sind, wenn man ihnen die Freiheit dazu gibt.


Challenger Disaster (2013)

Sehr starker Film über die Ermittlungsarbeiten zu einer wirklichen Tragödie der Raumfahrt und auch darüber, wie sehr Menschen manchmal in Systemen gefangen sind.

Sowohl inhaltlich, wie auch schauspielerisch sehr empfehlenswert.


Millenium Falcon von Lego

Meine Schwester hat dieses Prachtexemplar im Normalfall bei sich auf dem Regal stehen, war aber so nett, ihn mir auszuleihen, damit ich ihn auch einmal bauen kann. Ich hatte ganz vergessen, wie viel Spaß mir das macht (siehe garantiert im nächsten Awesome-Beitrag).

Jetzt ziert er mein Büro-Regal, darf aber bald wieder zurück in seine Heimat zu all seinen Freunden (ein Expedit/Kallax voll mit Geek-Kram!!!). ;)


What if? – Was wäre wenn? von Randall Munroe

Hast du dich schon immer gefragt, was wirklich passiert, wenn alle Menschen auf der Erde gleichzeitig in die Luft springen? Oder wie schnell man alle Meere der Welt leerpumpen könnte? Oder wie viel Energie Yoda mit der Macht erzeugen kann? Dann ist dieses Buch absolut für dich.

Munroe schreibt unglaublich witzig und gleichzeitig interessant. Und er beantwortet nicht einfach nur die Frage, sondern erklärt immer noch ganz viel drumrum, was super interessant ist.

Danke Tine, dass du mir das Buch „aufgezwungen“ hast! :D


Colt Express von Christophe Raimbault

Sehr witziges, chaotisches aber gleichzeitig überraschend taktisches Westernspiel. Nicht umsonst wurde es 2015 „Spiel des Jahres“. Die 2-Spieler-Variante ist in Ordnung, macht aber nicht so viel Spaß. Richtig kracht es bei sechs Spielern. Da gibt es viel zu lachen, sich zu ärgern (viel auch über sich selbst) und natürlich: jede Menge Geld zu klauen. Die unterschiedlichen Sonderfähigkeiten, die die einzelnen Gangster (wir überfallen gemeinsam einen Zug) haben sind schön unterschiedlich, sorgen aber nicht zu sehr für ein Ungleichgewicht.

Maria Magdalena (2018)

Mitten zwischen Karfreitag und Ostersonntag hier eine kurze Empfehlung (sozusagen als Vorgriff auf den Awesome-Beitrag nächste Woche): Schaut euch „Maria Magdalena“ an.

Ist der Film absolut korrekt und weicht an keiner Stelle von der Bibel ab? Natürlich nicht. Das hat bisher noch kein Film geschafft und sollte er ja auch nicht.
War ich von allen Arten, die Lücken zu schließen begeistert? Nein, warum auch. Das Umfeld der biblischen Geschichten ist viel zu kontrovers und zu unbekannt. Zur Not gilt immer „Prüft alles, das Gute aber behaltet“.
Ist der Film „richtig genial“ oder „das Beste, was ich je gesehen habe“? Nein, weswegen er wahrscheinlich Nicht-Christen nicht so stark ansprechen wird.
Würde ich ihn trotzdem empfehlen? Aber klar doch. Hier ein paar kurze unsortierte Stichworte, warum:

  • Joaquin Poenixs Darstellung von Jesus sowohl als Sohn Gottes, als auch als Mensch war die wahrscheinlich bisher beste Jesus-Darstellung, die ich in einem Film gesehen habe.
  • Judas. Man sollte den Film einmal nur mit dem Fokus auf ihn anschauen. Seine Geschichte war für mich am tiefgehendsten.
  • Der Tempel war groß. Wirklich groß. Das ist einem manchmal nur bewusst, wenn man Menschen daneben sieht.
  • Wie war es wohl für eine Frau in einer patriarchalen Gesellschaft mitten unter Männern? Wahrscheinlich äußerst schwierig. Ich denke mal, dass der Film hier an vielen Stellen sogar noch geschönt hat. Sehr krass, sich da mal hineinzuversetzen.
  • „Mein Reich ist nicht von dieser Welt.“ Selten habe ich es so gut und deutlich dargestellt gesehen, wie sehr die Menschen in Jesus Umgebung ihn und seine vielen Predigten vom Reich Gottes falsch verstanden haben. Und ich glaube, wir dürfen nicht aufhören, das zu betonen, weil uns das aus heutiger Sicht so fremd ist.
  • Das Ende (nicht die letzte Szene, aber so insgesamt). So positiv und doch so heftig…
    War euch bewusst, dass die Jünger eigentlich den Frauen nicht geglaubt haben? Ich hatte mich nur an das Wettrennen von Petrus und Johannes zum Grab erinnert. Jetzt habe ich nochmal nachgeschlagen… Tja, auch im Theologiestudium lernt man nicht die ganze Bibel auswendig. ;)

Natürlich ist das alles nur durch meine eigene männlich-westlichliche Brille gesehen. Ich vermute mal, dass Frauen noch einige Dinge mehr dazu zu sagen hätten, aber das ist dann ihre Aufgabe.

Ich wünsche euch auf jeden Fall noch gesegnete Ostertage!

Reading Pastor 2017

Im letzten Jahr habe ich ja mal das Experiment gestartet, mehr zu lesen. Dazu gehörten nicht nur jede Menge Bücher aus dem Sci-Fi und Fantasy-Bereich, sondern auch Bücher, die ich für meine Tätigkeit als Pastor einer Gemeinde genossen und durchgearbeitet habe. Pastoren lesen ja nicht nur die Bibel (Überraschung!). ;)

Da gerade Theologen auch immer auf Buchempfehlungen stehen, dachte ich, dass ich euch die Bücher nicht vorenthalten möchte, die ich im letzten Jahr für meine Aufgaben in der Gemeinde wichtig/nützlich fand.

Da es viel zu viele sind, werde ich sie einfach auflisten (mit einzelnen, kurzen Kommentaren), ohne groß etwas zu ihnen zu schreiben. Sollte ein Buch schon einmal in einem Monatsrückblick aufgetaucht sein, dann fand ich es wohl privat und beruflich sehr gut. ;)
Die Reihenfolge ist übrigens chronologisch, also nichts rein interpretieren.


„Unheilige Heilige: Gott in all den falschen Leuten finden“ von Nadia Bolz-Weber

Provozierend, wohltuend, seelsorgerlich. Aus dem Leben der Autorin.


„Nein sagen ohne Schuldgefühle – Gesunde Grenzen setzen“ von Henry Cloud und John Townsend

Gerade im Gemeindebereich (aber auch in vielen Familien oder Betrieben) leben wir oft sehr „grenzenlos“, was unseren Umgang miteinander angeht. Hier kann man mal ausführlicher lesen, warum das nicht so wirklich gesund ist und wie wir es besser machen könnten.


„Gewalt die Fessel der Armen: Worunter die Ärmsten dieser Erde am meisten leiden – und was wir dagegen tun können“ von Gary Haugen,  Victor Boutros und Rabea Rentschler

Wer mer wissen möchte: ijm-deutschland.de


„Love Wins: At the Heart of Life’s Big Questions“ von Rob Bell


„The Great Divorce“ von C.S. Lewis


„Das Paulus-Prinzip: warum Schwäche ein Gewinn sein kann“ von Peter Scazzero und Warren Bird


„Glaubensriesen – Seelenzwerge? Geistliches Wachstum und emotionale Reife“ von Peter Scazzero


„Gung Ho! Wie Sie jedes Team in Höchstform bringen“ von Kenneth H. Blanchard und Sheldon Bowles

Wie auch beim Minuten-Manager ist hier viel Weisheit in eine kurzweilige Geschichte gepackt.


„Pure Präsenz: Sehen Lernen Wie Die Mystiker“ von Richard Rohr


„Freischwimmer: Meine Geschichte von Sehnsucht, Glauben und dem großen, weiten Mehr“ von Torsten Hebel und Daniel Schneider

Ehrlich, rau, mutmachend. Viele Interviews des Autors mit verschiedenen Personen, die ihn auf seinem Lebens- und Glaubensweg begleitet haben.


„Von der Kunst, sich selbst zu führen“ von Thomas Härry

Menschenführung fängt immer bei einem selbst an.


„Emotional Agility: Get Unstuck, Embrace Change, and Thrive in Work and Life“ von Susan David

Etwas übertriebener amerikanischer Untertitel, von dem man sich nicht abschrecken lassen sollte. Wie können wir besser mit unseren Emotionen umgehen, bzw. sie gesünder ausleben?


„Finding God in the Waves: How I lost my faith and found it again through science“ von Mike McHargue

Sehr herausfordernd und ermutigend.


„Vergessene Wege – die Wiederentdeckung der missionalen Kraft der Kirche“ von Alan Hirsch

Wie kann und sollte Gemeindebau heute aussehen? Alan Hirsch hat ein paar Ideen. Sehr dichtes Buch, für das man sich Zeit nehmen sollte.


„Searching vor Sunday: Loving, Leaving and Finding the Church“ von Rachel Held Evans

Irgendwie ist anscheinend mein Jahr der „Lebensauszugsbücher“ gewesen. :D


„Fresh X – der Guide: Neue Gemeindeformen entdecken“ von Reinhold Krebs und Daniel Rempe

Super Überblick zu Fresh X und warum es wichtig und gut ist!


„Leben ist das neue Sterben: Der Tod, der Herr Jesus, die Liebe und ich“ von Johanna Klöpper

Wer beschäftigt sich schon gerne mit dem Tod? Johanna Klöpper hilft einem mit Humor und Ehrlichkeit dabei. Ohne Tränen wird es allerdings trotzdem nicht gehen (was ja auch gar nicht schlimm ist).


„Islam in der Krise: Eine Weltreligion zwischen Radikalisierung und stillem Rückzug“ von Dr. Michael Blume

Gute Betrachtung und Analyse des Islam ohne jegliche Polemik und ohne auf der einen („Islam ist grundsätzlich gefährlich!“) oder der anderen („Islam ist grundsätzlich gut und nur missverstanden!“) Seite herunterzufallen.