Lese-, Hör- und Schaumonat – März 2025

Wie auch schon im Februar, habe ich für den März eine „Empfehlungs-Liste“ aller möglichen Dinge, die ich so gelesen, gesehen, gehört, … habe. (Disclaimer: Ich bin aktuell krankgeschrieben und habe daher auch viel mehr Zeit) Viel Spaß!

Bücher

„…trotzdem Ja zum Leben sagen.“ von Viktor E. Frankl (197 Seiten)
KZ-Alltag aus der Sicht eines Psychologen der es erlebt hat. Berührend, emotional teilweise wirklich etwas viel und gleichzeitig so krass, dass er sich z.B. weigert, alle KZ-Mitarbeiter/SS-Leute als „böse“ zu kategorisieren.

„Why You Should Read Children’s Books, Even Though You Are So Old and Wise“ von Katherine Rundell (76 Seiten)
Hat mich überzeugt (siehe unten).

„Der gottverlassene Gott“ von Martin Thoms (102 Seiten)

„Das lyrische Stenogrammheft“ von Mascha Kaléko (176 Seiten)
Kalékos Beschreibung des Berliner Lebens/Alltags ist einfach großartig.

„Langeweile ist politisch“ von Silke Ohlmeier (256 Seiten)

„Newspaper Blackout“ von Austin Kleon (173 Seiten)
Hat mich direkt inspiriert es nachzumachen (z.B. hier und hier).

„Frankie“ von Jochen Gutsch und Maxim Leo (192 Seiten)
Triggerwarnung: Es geht um versuchten Suizid.
Gleichzeitig irgendwie überraschend witzig.

„Roboter träumen nicht“ von Lee Bacon, Übersetzung: Ulrich Thiele, Illustrationen: Nathalie Kranich (333 Seiten)
Wie gesagt: Ich wurde überzeugt, Kinderbücher zu lesen. Und das Buch war echt toll. Auch wenn es eine Dystopie ist (die Roboter haben alle Menschen umgebracht, weil sie das als einzigen Weg gesehen haben, den Planeten zu retten).

„Kummer aller Art“ von Mariana Leky (176 Seiten)
Diese Frau kann schreiben… Einfach unfassbar gut! Witzig, tiefgründig, traurig, Alltag, … Manchmal alles. Manchmal nur eines davon.

„Was wäre, wenn wir mutig sind?“ von Luisa Neubauer (144 Seiten)
Sehr deutlich, aber bis zum Bersten voll mit Hoffnung.
Ihre Definition von bequemer vs. unbequemer Hoffnung wird mich noch eine Weile begleiten.

„Keep Going: 10 Ways to Stay Creative in Good Times and Bad“ von Austin Kleon (224 Seiten)
Jetzt habe ich alle Bücher von ihm gelesen. Kleon ist einfach super inspirierend.

Film

Wolfs (2024 – Apple TV+)
Brad Pitt und George Clooney als alternde „Cleaner“, die gezwungen sind, zusammenzuarbeiten, obwohl sie das beide ganz schrecklich finden. Schade, dass Apple immer noch nicht gescheit „Hollywood kann“, sodass es wohl kein Sequel geben wird…

YouTube

„How I cut my screen time by 80%“ von Makari Espe
Espe hat einen tollen Erzählstil. Nach dem Video habe ich fast alles auf ihrem Kanal geschaut. :D

„10 Things Jerry Seinfeld Can’t Live Without“ von GQ
Ich mag so „was ist in meiner Tasche“- oder „EveryDayCarry“-Videos und das fand ich auch wieder super. Vor allem den Teil über den Espressokocher (ab 6:03).
Und wenn ihr das geschaut habt, könnt ihr bei dem mit Jason Sudeikis weitermachen.

„Why Are People Buying iPods Again?“ von Jakob Burrows
Fragt mich nicht, worauf ich gerade spare. Hat wirklich gaaar nichts mit Videos wie diesem zu tun… Wirklich…

„Why is everyone obsessed with notebooks? What’s really going on.“ von henrydidit
Noch ein Thema, zu dem ich im Moment viel lese, anschaue und tatsächlich auch selbst ausprobiere. „Das Analoge“ lockt mich gerade sehr.

Artikel

„Not Everything Is a Side Hustle“ von Ann Friedman
Bei Austin Kleon gefunden. Wichtige Idee. Ähnlich wie „du musst in deinen Hobbies nicht gut sein“.