Because it’s awesome! – September-Oktober 2018

Die letzten Wochen ist ziemlich viel los, sodass ich weder viel dazu kam Bücher zu lesen oder Serien/Filme zu schauen, noch zu bloggen. Jetzt aber kommt der (zugegeben sehr kurze) Rückblick auf die besten Dinge aus September und Oktober:


Altered Carbon – Season 1 auf Netflix

Sehr gelungene Sci-Fi-Thriller-Serie mit Spannung, Twists, super Schauspielern und abgefahrenen Sci-Fi-Elementen.
Die Serie spielt in einer Welt, in der das Menschliche Bewusstsein auf Disks gespeichert werden kann und es damit jedem Menschen möglich ist, den Körper zu wechseln. Gerade die Reichen nutzen das um ewig zu leben. Und so ein Reicher muss jetzt damit klar kommen, dass sein letzter Körper umgebracht wurde, aber durch ein veraltetes Backup nicht klar ist, wie er gestorben ist. Um das herauszufinden „taut“ er einen ganz alten Menschen aus längst vergangener Zeit aus (erinnert ein bisschen an Demolition Man), der das für ihn klären soll. Was danach kommt ist muss man sehr aufmerksam mit verfolgen, damit man hinterher kommt, aber es lohnt sich.


The Calculating Stars von Mary Robinette Kowal

Was wäre, wenn am Anfang des „Space Race“ ein Meteorit die Erde trifft, damit eine globale Erderwärmung lostritt und plötzlich alle Nationen zusammen arbeiten müssen um so schnell wie möglich ins All und damit auf andere Planeten zu kommen?
Und wie wäre das für eine unglaublich kompetente Frau in einer Zeit, in der Frauen an vielen Stellen überhaupt nicht ernst genommen wurden? Und was, wenn sie dann auch noch mit krassen (aber ziemlich gut verständlichen) psychischen Problemen zu kämpfen hätte?
Wenn eine gute Autorin (die Mary Robinette Kowal ist) das in eine Story packt, dann kommt dieser unterhaltsame, informative, tiefgehende und teilweise auch sehr spannende erste Teil einer Romanreihe heraus. Ich freue mich schon sehr auf Band 2!

Because it’s awesome! – August 2018

Anscheinend habe ich im August hauptsächlich gelesen. Aber es gibt ja Schlimmeres. ;)
Hier also die drei Bücher, die ich letzten Monat richtig gut fand:


The Little Book of Hygge von Meik Wiking

Wieso sind Dänen so glücklich? Und ist es möglich, von ihnen zu lernen? Der Glücksforscher Meik Wiking meint „ja“ und hat gleich ein ganzes Buch dazu geschrieben. Es ist eine Mischung aus wissenschaftlicher Literatur, Geschichten aus seinem Leben und Beispielen zur Umsetzung. Es ist sehr interessant, etwas über „Hygge“ zu lernen, bzw. zu sehen, wo man es schon in Ansätzen lebt und es nur noch mehr genießen sollte.
Es hat mich dankbarer über mein eigenes Leben gemacht und mir ein paar Ideen geliefert, was ich noch verändern möchte.
Das Buch ist übrigens auch auf Deutsch erschienen. ;)


Phantom Pains & Imposter Syndrome von Mishell Baker

Band 2 und 3 der „Acradia Project“-Trilogie, von der ich letzten Monat Band 1 „Borderline“ gelesen habe. Ich habe den Aussagen dort nicht viel hinzuzufügen. Die Trilogie bleibt spannend, unterhaltsam, bissig, rührend und interessant. Zu meiner großen Freude wechselt die Hauptfigur nicht, wie in manch anderen Trilogien.
Anfangen solltet ihr aber natürlich bei Band 1. ;)

Reading Pastor II 2018

Besser spät als nie kommt hier eine Liste einiger Bücher, die ich im zweiten Quartal 2018 für meine Arbeit als Gemeindepastor gelesen habe (zum ersten Quartal hier entlang). Es waren wieder richtig gute dabei:


Weltbeweger von John Ortberg

Welchen Einfluss hatte das Leben Jesu auf unsere Kultur, unsere Ethik, unsere Politik und unsere Gesellschaft über die Jahrhunderte? John Ortberg geht dieser Frage hier sehr übersichtlich nach. Und ich war nach der Lektüre tatsächlich wieder ganz neu begeistert von Jesus.


Gemeinschaft die Leben verändert von Bill Donahue und Russ Robinson

Wie wird aus einer Gemeinde mit Kleingruppen eine Kleingruppen-Gemeinde? Und welche Fehler sollte man vielleicht vermeiden? Und was ist bei Kleingruppen überhaupt wichtig?
Wen das alles interessiert, der wird hier auf jeden Fall fündig. Man muss immer wieder darüber hinwegsehen, dass das Buch etwas älter ist (mal schaun, ob dieses neue Ding, das sich CD nennt durchsetzen wird :D), aber die Grundlinien des Inhaltes passen heute noch genauso.


Soul Survivor von Philip Yancey

Ich lese eigentlich nicht gerne Biografien. Nicht, weil die Menschen nicht interessant wären, sondern weil sie häufig dick sind und mind. zu einem Drittel relativ uninteressant. Deswegen ist Soul Survivor so genial. Yancey beschreibt hier in Kurzform das Leben von dreizehn Menschen, die ihn in seinem Leben vor allem im Bezug auf den Glauben stark geprägt haben. Dabei sind sehr bekannte Persönlichkeiten (z.B. Martin Luther King Jr.), aber auch einige von denen ich noch nie gehört hatte. Sehr spannend und inspirierend!


Weiterglauben von Thorsten Dietz

Bei diesem Buch bin ich natürlich etwas voreingenommen, weil es einer meiner Profs geschrieben hat, den ich sehr schätze. Aber auch darüber hinaus würde ich sehr wahrscheinlich das Buch allen empfehlen, die versuchen mit ihrem Glauben den heutigen Herausforderungen und Fragen zu begegnen ohne ihn an den Nagel zu hängen oder eine immer härtere Linie zu ziehen. Ich fand es herausfordernd und ermutigend.


Ihr könnt uns einfach nicht verstehen von Olaf Georg Klein

Hätte ich das mal vor drei Jahren gelesen… Herr Klein beschreibt auf eine schöne Art und Weise die verschiedenen Unterschiede zwischen der „Wessi“- und „Ossi“-Kultur. Das fängt bei ganz kleinen Dingen an (wie lange halte ich Augenkontakt) und geht bis hin zu großen Fragen (war das jetzt schon ein gültiger Vertrag). Jedem Wessi, der in den Osten zieht würde ich dieses Buch wärmstens empfehlen.
Sicher, manches ist vielleicht nicht mehr ganz so stark, da das Buch schon ca. 15 Jahre alt ist, aber in Ansätzen begegnet mir vieles davon bis heute. Mit dem, was ich jetzt weiß, hätte das eine oder andere Missverständnis verhindert werden können.
Naja, dann halt ab jetzt. ;)

Because it’s awesome! – Juli 2018

Der Juli war mein Urlaubsmonat, was selbstverständlich wieder bedeutet, dass ich viele Bücher gelesen habe (ich war auch draußen, versprochen!).
Wie letztes Jahr wird dieser Beitrag also etwas länger, wobei ich nicht alles auflisten werde (eine vollständige Auflistung der Bücher findet ihr auf meinem Goodreads-Profil).


Tweet von Michael Frost und auch gutes Urlaubs-/Lebensmotto


Die Kunst, die Eltern zu enttäuschen: Vom Mut zum selbstbestimmten Leben von Michael Bordt

Mal ein Sachbuch zur Abwechslung. Aber keine Angst, es beißt nicht. ;)
Der Titel klingt zwar etwas provokativ, aber in diesem kleinen Büchlein geht es nicht nur um die Beziehung zu den Eltern, sondern insgesamt darum, was uns aufhält uns in einer guten und gesunden Weise abzugrenzen und die Motive für unser Handeln zu hinterfragen. Sehr empfehlenswerter Gedankenanstoß.


Norse Mythology von Neil Gaiman

Eine sehr schöne und gute Nacherzählung der alten nordischen Göttermythen. Ich muss ehrlich gestehen, Odin, Thor und Loki nur aus der Welt der Marvel-Comics und -Filme zu kennen, sodass es eine sehr schöne Abwechslung war, einmal die „ursprünglichen“ Mythen zu lesen. Und Neil Gaiman ist einfach ein guter Autor.


Borderline von Mishell Baker

Die Leute von The Incomparable haben das Buch als Fairy Noir bezeichnet, was es ganz gut trifft. Im Prinzip ist es wieder ein Urban-Fantasy-Buch (es spielt in unserer aktuellen Welt, zu unserer Zeit, aber halt mit Feen, Warlocks und anderen Fantasydingen), was ich ja sehr mag. Die Hauptperson ist eine Frau, die versucht mit ihrer Borderline-Erkrankung klar zu kommen, während sie darüber lernt, dass sich in unserer Welt mehr als nur die Lebewesen aufhalten, von denen wir alle schon gehört haben. Und natürlich muss die Welt vor einer schlimmen Invasion der bösen Fabelwesen geschützt werden.
Spannend, sehr witzig und manchmal auch sehr tief. Ich freu mich schon auf Band 2!


The Strange Case of the Alchemist’s Daughter von Theodora Goss

Was passiert, wenn sich die weiblichen Nachkommen und Kreationen der verrückten Wissenschaftler aus den Alten Büchern (Frankenstein, Jekyll, Rappaccini, Moreau, …) begegnen um herauszufinden, was ihnen ihre Väter wirklich angetan haben und was sie und ihre Berufsgenossen weiter Böses in dieser Welt planen? Und was, wenn sie versuchen das ganze mit der Hilfe von Sherlock Holmes herauszufinden?
Um das herauszufinden, müsst ihr das Buch lesen. ;)
Es ist vom Schreibstil an manchen Stellen den alten Büchern sehr ähnlich (mir also auch etwas zu langsam), hat aber viel Humor und ein tolles Zusammenspiel der ganzen „Monster“. Ganz viele „was wäre wenn“-Szenarien werden hier angedacht und wem das gefällt, der kann gleich zu Buch 2 greifen (wobei ich mir das noch sehr stark überlege, weil es über 700 Seiten hat). :D


The Furthest Station von Ben Aaronovich

Wenn ein weiteres Buch (oder in diesem Fall eine Novella) von einer meiner Lieblingsreihen (Rivers of London) herauskommt, muss ich sie einfach lesen. Der Hauptcharakter dieser Urban-Fantasy-Reihe (hier ist es wieder) ist einfach superwitzig und die anderen Charaktere, sowie das Konzept hinter den Büchern einfach total abgefahren.
Wer sich dafür interessiert, einfach bei Buch 1 (Rivers of London/die Flüsse von London) anfangen. Die Reihe gibt es komplett auch auf Deutsch (vielleicht sogar in eurer örtlichen Bibliothek).


John Rebus #19, 20 und 21 von Ian Rankin

Schon seit Jahren lese ich Ian Rankins „John Rebus“-Reihe (man könnte sagen, der schottische Wallander). Jeden Urlaub versuche ich mindestens eines der Bücher zu lesen. Diesen Urlaub waren es halt drei. :D
Rebus ist in diesen Büchern schon im Ruhestand, kann es aber nicht lassen, sich immer wieder in die Polizeiarbeit einzumischen und dadurch selbstverständlich Chaos zu verursachen, aber eben auch die Fälle zu lösen. Rankin schreibt in ungefähr gleichbleibender Qualität, ich habe also genau das bekommen und genossen, was ich erwartet habe.
Krimi-Fans sollten einfach bei Band 1 (Knots and Crosses/Verborgene Muster) anfangen.


Minimalism auf Netflix

Eine Dokumentation über Minimalismus, die zwei Jungs von theminimalists und warum zumindest ein bisschen davon für unser Leben ganz gut sein könnte. Sie ist sehr gut (und schön) gemacht und enthält auch viele Statements von „klassichen“ Minimalisten-Bloggern wie Leo Babauta, Patrick Rhone und Joshua Becker.
Ich bin darauf gestoßen, nachdem ich auf YouTube ein paar Videos von Matt D’Avella gesehen hatte und er immer wieder seine Dokumentation erwähnt hat.


Crimson Tide (1995)

Man glaubt es kaum, aber ich hatte diesen U-Boot-Klassiker noch nicht gesehen. Sehr spannend, schöne Charaktermomente und super Besetzung (Denzel Washington, Gene Hackman, Viggo Mortensen aka. Aragorn).

Because it’s awesome! – Juni 2018

Der Juni ist rum und ich musste feststellen, dass ich zwischen den vielen Terminen, langen Bahnreisen und den einen oder anderen Steinen im Weg bin ich zu ziemlich wenig gutem Medienkonsum gekommen. Naja, im Juli habe ich drei Wochen Urlaub. Ich hoffe, da doch das eine oder andere gute Buch verschlingen zu können. :)

Jetzt aber erst einmal die tollen Dinge aus dem Juni:


Tweet von @hannagelb

Natürlich war auch schon WM im Juni und ich fand, das Hanna nach dem Deutschland-Aus den besten Kommentar abgegeben hat, den ich seitdem darüber gelesen habe.


And there were (N-one) von Sarah Pinsker im Uncanny Magazine

Ich lese selten Novellas oder Kurzgeschichten. Schon alleine deswegen, weil ich gar keine Ahnung habe, wie ich an sie herankommen soll, bzw. woher ich wissen sollte, was lesenswert ist und was nicht. Aber einmal im Jahr, nach der Hugo-/Nebula-Award-Episode auf The Incomparable habe ich ein paar Empfehlungen von Geschichten die für die beiden Awards nominiert sind und auch die Meinung von den Podcast-Mitgliedern, welche sich lohnen.

In dieser Geschichte von Sarah Pinsker (meine PDF hatte 58 Seiten) wird die Hauptfigur zu einer Convention eingeladen, auf der nur verschiedene Versionen von ihr aus verschiedenen parallelen Universen eingeladen sind. Alles ist zwar seltsam, aber auch interessant, bis eine von ihnen ermordet wird und die Hauptfigur ermitteln muss.
Schon das Konzept finde ich super-interessant und es wurde auch super umgesetzt und war dabei auch noch spannend. Wenn ihr also ein paar Minuten übrig habt, dann besucht einfach den Link in der Überschrift und lest die Geschichte. Ich finde, es lohnt sich.


Designated Survivor – Season 1 auf Netflix

Manchmal möchten Bine und ich einfach einen gemütlichen Abend haben und ein/zwei Folgen einer unterhaltsamen und wenn es geht auch spannenden Serie zu schauen. Vor einigen Jahren haben wir dabei 24 durchgeschaut. Jetzt ist der damalige Hauptdarsteller, Kiefer Sutherland mit einer neuen, ganz anderen und doch auch irgendwie ähnlichen Serie zurück. Wir haben Spaß, Spannung und manchmal auch einfach die nötige Abwechslung.
Wer das sucht, wird bei Designated Survivor (es sind zwei Staffeln bei Netflix, aber wir haben ja nicht jeden Abend Zeit zum Schauen ;) ) fündig.

Because it’s awesome! – April 2018

Wieder ist ein Monat vorbei, was mir die Gelegenheit gibt, zurück zu schauen. Zum Lesen bin ich nicht so viel gekommen (wie man unten sehen kann), aber das schwankt bei mir ja sowieso immer. Dafür habe ich wieder mit Lego „gebastelt“.


Lego NASA-Apollo Saturn V

Wie letzten Monat angekündigt, kommt hier das nächste Lego-Projekt. Zu Ostern habe ich mir die NASA Apollo Saturn V gekauft und sie an einem Tag zusammen gebaut. Die einzelnen Schritte dieser schönen, spannenden und unterhaltsamen Aktion könnt ihr in meinem Instagram-Profil sehen.

Jetzt liegt die etwa einen Meter lange Rakete (zum Stehen ist sie zu groß) auf meinem Regal direkt neben dem Millenium Falcon meiner Schwester und sieht einfach nur beeindruckend aus.

Besonders gefällt mir an der Rakete, dass man tatsächlich die einzelnen Stufen der Rakete auseinander nehmen und die komplette Mondmission dadurch darstellen kann. So ist es sogar auch noch informativ. ;)


Thor: Ragnarok/Thor: Tag der Entscheidung (2017)

Bevor ich Avengers: Infinity War sehen kann, möchte ich natürlich vorher die ganzen vorigen Filme gesehen haben. Thor hat mich dabei sehr positiv überrascht. Nach dem doch etwas dürftigen „Thor: The dark world“ ging es in dieser Version wieder richtig zur Sache: Action, Spannung (ok, nur ein bisschen) und eine ganz gewaltige Portion an Humor. Dass er dabei noch abgefahren schön aussah, hat dem ganzen Erlebnis natürlich nicht geschadet. ;)


The Help (2011)

Berührende, witzige und entlarvende Erzählung über Rassismus in den Staaten der 60er Jahre. Die schauspielerischen Leistung von den meisten Hauptdarstellern hat mich sehr beeindruckt.
Vor allem hat mich aber die Frage getroffen, wo ich mich womöglich komplett daneben verhalte, es aber nicht merke, weil ich so in meinem System gefangen bin…


Codenames: Duett

Schon das mit dem „Spiel des Jahres“ ausgezeichnete Original hat Bine und mir echt Spaß gemacht. Dafür braucht man aber mindestens vier, besser sechs bis zehn Personen.
Wir mögen beide dieses Rätseln darüber, wie man am besten die verschlüsselten Tipps für die eigenen Begriffe auf dem Tisch gibt und haben uns deswegen sehr gefreut zu sehen, dass es auch eine Zwei-Spieler-Variante gibt, die genau so viel Spaß macht.


Tweet von David Rigdon zu dieser Folge von The New Activist

Reading Pastor I 2018

Damit ich nicht wieder am Ende des Jahres einen Mammut-Beitrag zu den Büchern habe, die ich beruflich gelesen habe, dachte ich, ich mache das jetzt einfach mal quartalsweise. Hier also die Bücher, die ich als Pastor im letzten Quartal gelesen habe und die ich auch gut fand (die Reihenfolge ist die, wie ich sie gelesen habe):


Presentation Zen von Garr Reynolds

Da ich auch häufig Präsentationen erstelle, hat sich dieses Buch als sehr hilfreich erwiesen, auch wenn es jetzt schon etwas älter ist. Viele sehr guteBeispiele und nicht nur „trockene“ Dos and Don’ts.


Flucht aus Evangelikalien von Gofi Müller

Kurz, ehrlich, provokant aber nicht wahllos vernichtend. Ein Buch von dem wir Evangelikalen uns herausfordern lassen sollten.


Die inoffizielle Bibel für Minecrafter von Garrett Romines, Christopher Miko

Ich war vor allem davon begeistert, wie viel Liebe fürs Detail und wie viel Aufwand die beiden Autoren für diese Version der Bibel aufgebracht haben, die im Prinzip ein Comic ist, dessen Bilder in Minecraft gebaut wurden.


Practicing the Way of Jesus von Mark Scandrette

Was wäre, wenn wir unseren Glauben nicht so sehr auf die Theorie konzentrieren, sondern er mehr unsere Lebenspraxis beeinflussen würde. Um das herauszufinden hat Scandrette mit anderen den „Jesus-Dojo“ gegründet und schreibt über die verschiedenen Experimente und Versuche, die sie durchgeführt haben in diesem Buch. Sehr herausfordernd und birgt die Gefahr es hinterher ganz schnell wieder wegzulegen, weil das alles zu unbequem ist.


Ungläubiges Staunen von Navid Kermani

Ein Muslim schreibt sehr wertschätzend über christliche Kunstwerke und die christliche Kultur. Dadurch bekommt man manchmal auf altbekannte Geschichten einen ganz anderen (und vielleicht sogar besseren?) Blick. Außerdem bekommt man manchmal durch die Außenansicht Kermanis einfach den Spiegel vorgehalten, was auch immer wieder mal gut tut.

Reading Pastor 2017

Im letzten Jahr habe ich ja mal das Experiment gestartet, mehr zu lesen. Dazu gehörten nicht nur jede Menge Bücher aus dem Sci-Fi und Fantasy-Bereich, sondern auch Bücher, die ich für meine Tätigkeit als Pastor einer Gemeinde genossen und durchgearbeitet habe. Pastoren lesen ja nicht nur die Bibel (Überraschung!). ;)

Da gerade Theologen auch immer auf Buchempfehlungen stehen, dachte ich, dass ich euch die Bücher nicht vorenthalten möchte, die ich im letzten Jahr für meine Aufgaben in der Gemeinde wichtig/nützlich fand.

Da es viel zu viele sind, werde ich sie einfach auflisten (mit einzelnen, kurzen Kommentaren), ohne groß etwas zu ihnen zu schreiben. Sollte ein Buch schon einmal in einem Monatsrückblick aufgetaucht sein, dann fand ich es wohl privat und beruflich sehr gut. ;)
Die Reihenfolge ist übrigens chronologisch, also nichts rein interpretieren.


„Unheilige Heilige: Gott in all den falschen Leuten finden“ von Nadia Bolz-Weber

Provozierend, wohltuend, seelsorgerlich. Aus dem Leben der Autorin.


„Nein sagen ohne Schuldgefühle – Gesunde Grenzen setzen“ von Henry Cloud und John Townsend

Gerade im Gemeindebereich (aber auch in vielen Familien oder Betrieben) leben wir oft sehr „grenzenlos“, was unseren Umgang miteinander angeht. Hier kann man mal ausführlicher lesen, warum das nicht so wirklich gesund ist und wie wir es besser machen könnten.


„Gewalt die Fessel der Armen: Worunter die Ärmsten dieser Erde am meisten leiden – und was wir dagegen tun können“ von Gary Haugen,  Victor Boutros und Rabea Rentschler

Wer mer wissen möchte: ijm-deutschland.de


„Love Wins: At the Heart of Life’s Big Questions“ von Rob Bell


„The Great Divorce“ von C.S. Lewis


„Das Paulus-Prinzip: warum Schwäche ein Gewinn sein kann“ von Peter Scazzero und Warren Bird


„Glaubensriesen – Seelenzwerge? Geistliches Wachstum und emotionale Reife“ von Peter Scazzero


„Gung Ho! Wie Sie jedes Team in Höchstform bringen“ von Kenneth H. Blanchard und Sheldon Bowles

Wie auch beim Minuten-Manager ist hier viel Weisheit in eine kurzweilige Geschichte gepackt.


„Pure Präsenz: Sehen Lernen Wie Die Mystiker“ von Richard Rohr


„Freischwimmer: Meine Geschichte von Sehnsucht, Glauben und dem großen, weiten Mehr“ von Torsten Hebel und Daniel Schneider

Ehrlich, rau, mutmachend. Viele Interviews des Autors mit verschiedenen Personen, die ihn auf seinem Lebens- und Glaubensweg begleitet haben.


„Von der Kunst, sich selbst zu führen“ von Thomas Härry

Menschenführung fängt immer bei einem selbst an.


„Emotional Agility: Get Unstuck, Embrace Change, and Thrive in Work and Life“ von Susan David

Etwas übertriebener amerikanischer Untertitel, von dem man sich nicht abschrecken lassen sollte. Wie können wir besser mit unseren Emotionen umgehen, bzw. sie gesünder ausleben?


„Finding God in the Waves: How I lost my faith and found it again through science“ von Mike McHargue

Sehr herausfordernd und ermutigend.


„Vergessene Wege – die Wiederentdeckung der missionalen Kraft der Kirche“ von Alan Hirsch

Wie kann und sollte Gemeindebau heute aussehen? Alan Hirsch hat ein paar Ideen. Sehr dichtes Buch, für das man sich Zeit nehmen sollte.


„Searching vor Sunday: Loving, Leaving and Finding the Church“ von Rachel Held Evans

Irgendwie ist anscheinend mein Jahr der „Lebensauszugsbücher“ gewesen. :D


„Fresh X – der Guide: Neue Gemeindeformen entdecken“ von Reinhold Krebs und Daniel Rempe

Super Überblick zu Fresh X und warum es wichtig und gut ist!


„Leben ist das neue Sterben: Der Tod, der Herr Jesus, die Liebe und ich“ von Johanna Klöpper

Wer beschäftigt sich schon gerne mit dem Tod? Johanna Klöpper hilft einem mit Humor und Ehrlichkeit dabei. Ohne Tränen wird es allerdings trotzdem nicht gehen (was ja auch gar nicht schlimm ist).


„Islam in der Krise: Eine Weltreligion zwischen Radikalisierung und stillem Rückzug“ von Dr. Michael Blume

Gute Betrachtung und Analyse des Islam ohne jegliche Polemik und ohne auf der einen („Islam ist grundsätzlich gefährlich!“) oder der anderen („Islam ist grundsätzlich gut und nur missverstanden!“) Seite herunterzufallen.