Because it’s awesome! – Mai 2018

Da ich mich im Mai sehr viel mit der DSGVO auseinandergesetzt habe, hatte ich in meiner freien Zeit nicht mehr so viel Lust, etwas zu lesen. Rausgekommen ist ein weiterer „buchloser“ Monat. Aber dafür kommt ja bald der Sommer-Urlaub. ;)


Guardians of the Galaxy Vol. 2 (2017)

Nicht ganz so witzig, wie der erste Teil, aber die „Guardians of the Galaxy“ gehören immer noch zu meinen Lieblingshelden innerhalb des MCU. Und schon alleine wegen der Eröffnungsszene sollte man sich den Film geben. „I Am Groot!“


Avengers: Infinity War (2018)

So… viele… Superhelden! Ich glaube, Jason Snell hat es in The Incomparable am besten beschrieben: „Das ist der erste Teil eines Staffelfinales einer sehr langen Serie.“
Und da es eine Serie ist, die mir zum größten Teil richtig gut gefallen hat, habe ich auch das Finale (bisher) sehr genossen. Die verschiedenen, super-witzigen Team-Ups (Dr. Strange und Tony, Thor und Rocket, Bruce Banner und gefühlt der Rest) waren unglaublich gut zu sehen, was aber wahrscheinlich auch nur klappt, wenn man die Charaktere schon seit vielen Jahren von verschiedensten Filmen kennt.
Ich bin gespannt auf Teil 2 nächstes Jahr, bei dem anscheinend die „ursprünglichen“ Avengers das Kernteam bilden werden. Das wird ein Spaß!


Apollo 13 (1995)

Bine hatte dieses unglaublich gute Drama noch nicht gesehen und ich hatte durch die vielen Fakten rund um die Apollo-Missionen, die ich in den letzten Wochen „absorbiert“ hatte so gut informiert, dass es mal wieder an der Zeit war Apollo 13 zu sehen.
Ich mag so gut wie alle Schauspieler darin (Tom Hanks, Kevin Bacon, Ed Harris, …) und finde es sehr spannend, die damalige Dramatik nachzuempfinden.
Bonuswissen, das den Film noch cooler macht: Als sie eine Zeit lang mit den Düsen fliegen müssen und dabei die Erde im Blick behalten müssen, hat (off screen) eine der Hauptcharaktere von „Hidden Figures“ das ganze Manöver ausgerechnet.


Sense8 (2015-2018) auf Netflix

Viele Menschen hatten mir Sense8 schon empfohlen, aber irgendwie hat mich die Grundidee nur verwirrt: 8 Menschen sind weltweit miteinander verknüpft, können quasi telepathisch miteinander kommunizieren und sogar die Körper der anderen „übernehmen“.
Die Wachowskis machen aber einen sehr guten Job im Erklären, Ausführen und Vertiefen dieser Grundidee. Die Schauspieler helfen natürlich auch enorm, die einzelnen Charaktere und ihre Eigenheiten zu beschreiben und es schadet der Serie auch nicht, dass sie wirklich über die ganze Welt verteilt gedreht wurde (was der Grund war, warum sie jetzt zu Ende ist, da das viel zu teuer für eine TV-Serie ist).
Es lohnt sich wirklich diese Sci-Fi-Drama-Serie zu schauen (hat nur zwei Staffeln und bekommt jetzt noch einen Abschlussfilm).
Eine kleine Warnung allerdings noch vorher: Es gibt einiges an Gewalt und nackter Haut zu sehen, also nicht wirklich für Kids.


Loony Quest (2015)

Ein super-witziges Brettspiel, bei dem ich nicht garantieren könnte, dass Erwachsene so viel besser sind, als Kids.
Im Prinzip spielt man eine Art Jump’n’run-Spiel mit einem Stift auf einer abwischbaren Folie. Allerdings hat man das Level nur vor sich liegen, nicht unter der Folie. Man muss Hindernissen und den Bösen ausweichen und Bonuspunkte sammeln. Ist man fertig, legt man die Folie über das Level und schaut, wie gut man war:

Natürlich gibt es dann noch alle möglichen Boni und Strafen (mit der nicht-dominanten Hand malen, nur mit ausgestrecktem Arm malen, …), wie sich das gehört.
Kann ich jedem nur empfehlen, es macht riesig Spaß und dauert pro Partie vielleicht 20-30 Minuten (die Packung lügt tatsächlich nicht).
Nicht nur für Fans alter Jump’n’Run-Spiele echt genial!

iPad-Homescreen Mai 2018

Vor eineinhalb Monaten habe ich über den Homescreen meines iPhones geschrieben und angekündigt, dass der fürs iPad vielleicht folgen wird, was jetzt der Fall ist.

Was sicher gleich auffällt ist, dass ich im Gegensatz zum iPhone tatsächlich Apps auf meinem Homescreen habe. Zum einen hat es mich da nie so viel gestört und zum anderen nutze ich das iPad zusammen mit meiner Frau, was bedeutet, dass sie Apps auch finden können muss. ;)

Der Hintergrund ist einer der Hintergründe, die bei iOS gleich dabei sind und zeigt den Mond, einen der faszinierendsten Planeten für mich schon seit ich kleiner war.

Unten links behalte ich die Apps, bei denen ich denke, dass ich sie am häufigsten benutze, bzw. am schnellsten auf sie zugreifen möchte (die unten rechts sind einfach die als letztes geöffneten Apps):

  • Documents (kostenlos): Wenn ich predige, nutze ich dafür mein iPad (ich plane meinen ganzen Workflow dafür mal zu schreiben, aber mal sehen) und auf dem iPad nutze ich dafür Documents. Diese App ist eigentlich eine Art Datei-Browser (wie der Finder beim Mac, bzw. der Explorer beim PC), in dem man sehr viele verschiedene Dateien öffnen kann. Zusätzlich ist die App auch noch schick gemacht.
  • 1Password (kostenlos mit In-App-Purchase): Ich habe keine Ahnung, warum ich diese App bei meinem iPhone-Beitrag ausgelassen habe. Ist wohl in der Masse untergegangen. In 1Password liegen alle meine Passwörter, Kreditkarteninfos, … Es ist durch ein sehr langes Passwort und/oder meinen Fingerabdruck gesichert und hilft mir dabei für jeden Internet-Account ein anderes und sicheres Passwort zu verwenden und nicht überall das gleiche (wichtig, wenn ein Service gehackt wurde). Außerdem verwende ich es für alle meine Accounts mit Zwei-Faktor-Authentifizierung.
  • Safari (iOS-integriert): Einen Browser braucht man sehr oft in greifbarer Nähe.
  • Notizen (iOS-integriert): Schnelle Ideen, Listen, Mitschriften bei Gesprächen, … All das landet bei mir in Notizen und wird später am Mac weiterverarbeitet. iCloud-Sync sei Dank.
  • Bibel (kostenlos): Ich nutze das iPad für meine tägliche Bibellese, weswegen ich die App auch gleich greifbar haben möchte, damit ich morgens auf dem Weg zu ihr so wenig wie möglich abgelenkt bin.

Alle weiteren Apps habe ich in Ordnern sortiert, damit man sie leichter findet. Hier meine jeweiligen Favoriten:

Büro

  • Accordance (kostenlos mit in-App-Purchase oder Accordance-Account): Dieses „Bibel-Programm“ nutze ich schon seit dem Studium. Ich habe mit meinem Account mehrere Kommentarreihen dort gekauft und auch die Hebräische und Griechische Bibel, sowie ein paar weitere Module. Für meine Predigt- und Bibelgesprächskreisvorbereitung ist diese App unverzichtbar für mich.
  • Dropbox (kostenlos): Schneller Zugriff auf viele meiner Daten. Mehr muss ich dazu, glaube ich nicht sagen.
  • Byword (6,99 €): Mein Textverarbeitungsprogramm auf dem Mac mit iCloud-Sync, sodass ich auf dem iPad mit Texten anfangen oder sie dort weiterschreiben kann. Natürlich alles in Markdown.
  • MindNode (kostenlos mit in-App-Purchase): Nutze ich hauptsächlich auf dem Mac um Mind-Maps zu gestalten, bzw. damit meine Gedanken zu sortieren. Synct per iCloud zum iPad, sodass ich dort entweder weiterarbeiten oder eben neue Mind-Maps anfangen kann.
  • Kalender (iOS-integriert): Mein Kalender. Wer hätte es gedacht. :D

Kommunikation

  • Tweetbot (5,49 €): Twitter ist und bleibt für den Moment das Soziale Netzwerk, das ich am meisten „benutze“. Eine gute und schöne App schadet da nicht. Und sie synct mit dem „Lesestand“ auf dem iPhone und dem Mac.
  • Mail (iOS-integriert): Im Gegensatz zu meinem iPhone habe ich auf dem iPad auch meine Dienstmails. Das ist gerade dann ganz nützlich, wenn ich auf Fortbildungen oder Konferenzen unterwegs bin.

Lesen

  • Feedly (kostenlos): Ich lese Blogs immer noch über RSS-Feeds. Das ist sehr praktisch, weil ich nicht ständig schauen muss, ob jemand etwas Neues geschrieben hat. Damit ich das kann, nutze ich Feedly.
  • iBooks (kostenlos): Gerade Romane lese ich häufig als eBook. Das ist deutlich günstiger und stellt nicht das Regal voll. iBooks ist eine der Apps, die ich dafür zum Lesen verwende.
  • Kindle (kostenlos): Die meisten eBooks lese ich auf unserem Kindle Paperwhite, da das abends angenehmer für meine Augen ist. Wenn ich den Kindle allerdings gerade nicht greifbar habe, dann lese ich einfach in der App weiter, schließlich wird der aktuelle Lesestand immer synchronisiert.
  • Onleihe (kostenlos): Unsere Stadtbibliothek bietet seit einigen Monaten die Möglichkeit der Onleihe an, was nichts anderes ist, als das Ausleihen von digitalen Medien (Hörbücher, eBooks, Zeitschriften). Dafür braucht man dann einen Onleihe-Account und natürlich die nötigen Apps. Funktioniert ganz ok, wobei hauptsächlich meine Frau darüber Hörbücher ausleiht (und dann auf ihrem iPhone hört).

Nachschlagen

  • Evernote (kostenlos): Alle unsere Lieblingsrezepte sind als PDF in Evernote gespeichert und getaggt, sodass wir sie schnell wieder finden. In unserer Küche haben wir dann eine Ribba-Leiste (heißt jetzt Mosslanda) angebracht, auf die wir nicht nur Kochbücher stellen, sondern eben auch das iPad und dann direkt vom iPad kochen. Außerdem haben wir in Evernote Listen mit den Unverträglichkeiten unserer Freunde, damit wir immer das Richtige kochen können.
  • 1Blocker X (5,49 €): Ich möchte nicht mehr ohne Inhaltsblocker surfen (auch wenn das bedeutet, dass die Süddeutsche mich nicht mehr auf ihre Seite lässt). Weniger (bzw. fast keine) Werbung und schnellere Ladezeiten (vor allem bei schlechter Internetverbindung) sind der größte Bonus für mich.
  • Pinterest (kostenlos): Wo soll ich sonst Rezeptideen, Einrichtungsmöglichkeiten, coole Legobilder und Doctor Who-Memes herbekommen? ;) Außerdem schickt meine Frau mir hier immer wieder tolle Ideen.

Unterhaltung

  • YouTube (kostenlos): Längere YouTube-Videos schaue ich gerne auch mal auf dem Sofa. Da ich keinen Laptop habe, geht das dann nur übers iPad.
  • Netflix (kostenlos mit Abo): Gerade für unterwegs, aber auch bei unserer sehr schwankenden Internetverbindung ist die Download-Funktion für die meisten Serien richtig genial.
  • Amazon Prime Video (kostenlos mit Abo): Benutzen wir sehr selten, aber wer Amazon-Prime wegen des Versands hat, sollte sich das Video-Angebot nicht entgehen lassen.
  • Dead Man’s Draw (kostenlos): Cooles Kartenspiel, dass es von der App zum Spiel aus Papier geschafft hat.
  • Noodles (2,29 €): Kleines Knobelspiel für zwischendurch. Hätte nie dafür bezahlt, aber es war irgendwann mal kostenlos.
  • Pandemic (2,29 €): Eines meiner Lieblingsbrettspiele, das in der App deutlich schneller aufgebaut ist. So kann ich auch mal eine Runde spielen, wenn gerade niemand sonst Bock darauf hat.

Welche Apps verwendet ihr? Welche fehlen in meinem Workflow noch komplett und ihr fragt euch, wie ich ohne sie bisher überlebt habe?

Because it’s awesome! – April 2018

Wieder ist ein Monat vorbei, was mir die Gelegenheit gibt, zurück zu schauen. Zum Lesen bin ich nicht so viel gekommen (wie man unten sehen kann), aber das schwankt bei mir ja sowieso immer. Dafür habe ich wieder mit Lego „gebastelt“.


Lego NASA-Apollo Saturn V

Wie letzten Monat angekündigt, kommt hier das nächste Lego-Projekt. Zu Ostern habe ich mir die NASA Apollo Saturn V gekauft und sie an einem Tag zusammen gebaut. Die einzelnen Schritte dieser schönen, spannenden und unterhaltsamen Aktion könnt ihr in meinem Instagram-Profil sehen.

Jetzt liegt die etwa einen Meter lange Rakete (zum Stehen ist sie zu groß) auf meinem Regal direkt neben dem Millenium Falcon meiner Schwester und sieht einfach nur beeindruckend aus.

Besonders gefällt mir an der Rakete, dass man tatsächlich die einzelnen Stufen der Rakete auseinander nehmen und die komplette Mondmission dadurch darstellen kann. So ist es sogar auch noch informativ. ;)


Thor: Ragnarok/Thor: Tag der Entscheidung (2017)

Bevor ich Avengers: Infinity War sehen kann, möchte ich natürlich vorher die ganzen vorigen Filme gesehen haben. Thor hat mich dabei sehr positiv überrascht. Nach dem doch etwas dürftigen „Thor: The dark world“ ging es in dieser Version wieder richtig zur Sache: Action, Spannung (ok, nur ein bisschen) und eine ganz gewaltige Portion an Humor. Dass er dabei noch abgefahren schön aussah, hat dem ganzen Erlebnis natürlich nicht geschadet. ;)


The Help (2011)

Berührende, witzige und entlarvende Erzählung über Rassismus in den Staaten der 60er Jahre. Die schauspielerischen Leistung von den meisten Hauptdarstellern hat mich sehr beeindruckt.
Vor allem hat mich aber die Frage getroffen, wo ich mich womöglich komplett daneben verhalte, es aber nicht merke, weil ich so in meinem System gefangen bin…


Codenames: Duett

Schon das mit dem „Spiel des Jahres“ ausgezeichnete Original hat Bine und mir echt Spaß gemacht. Dafür braucht man aber mindestens vier, besser sechs bis zehn Personen.
Wir mögen beide dieses Rätseln darüber, wie man am besten die verschlüsselten Tipps für die eigenen Begriffe auf dem Tisch gibt und haben uns deswegen sehr gefreut zu sehen, dass es auch eine Zwei-Spieler-Variante gibt, die genau so viel Spaß macht.


Tweet von David Rigdon zu dieser Folge von The New Activist

Meine Morgenroutine

Auf verschiedensten Blogs und zahlreichen Pinterest-Pins kann man lesen, wie eine optimale Morgenroutine gestaltet werden muss, damit man perfekt in den Tag startet, super produktiv wird und zu einem mega-erfolgreichen Menschen aufsteigt.

Diesen Anspruch habe ich nicht, aber wer weiß, vielleicht kann meine eigene Morgenroutine den Einen oder die Andere dazu inspirieren den eigenen Morgen etwas bewusster zu gestalten.

Noch ein wichtiger Hinweis vorneweg: Wir haben keine Kinder, was es natürlich deutlich erleichtert eine eigene Routine zu finden. ;)
Jetzt aber die wichtigsten Punkte für mich jeden Morgen:

1. Flugmodus
Meine Morgenroutine beginnt eigentlich schon am Abend vorher indem ich mein iPhone in den „Flugmodus“ versetze und es ins Büro lege. Dadurch schaue ich morgens nicht zuerst auf alle möglichen Meldungen oder checke mal schnell bei Twitter, Instagram und Co, was die Nacht über so gelaufen ist.
Mein Start in den Tag hat dadurch mehr damit zu tun, was ich möchte, als was andere Menschen möchten (oder Social-Media-Firmen möchten, dass ich es möchte).

2. Kein Snooze
Meine Casio F91w weckt mich mit einem relativ unfreundlichen Piepen. Die Vorteile der Uhr: Von dem Piepen bin ich wirklich wach! Ich habe keine Ahnung, ob die Uhr einen Snooze-Button hat.
Dadurch stehe ich einfach auf (manchmal auch mit etwas Verzögerung).

3. Trinken
Der Körper braucht morgens wieder neue Flüssigkeit. Das habe ich so oft in Gesundheitsratgebern gelesen, bis ich mich entschieden habe, es tatsächlich zu glauben. Seitdem trinke ich jeden Morgen zwei Gläser Wasser. Das tut gut und gibt mir tatsächlich Energie.

4. Bibel lesen und Beten
Ich starte immer mit Luthers Morgensegen, wodurch ich einen festen Rhythmus habe. Danach lese ich das Kapitel, das in unserer Bibellesegruppe (hoch leben Skype und WhatsApp für den Austausch!) gerade dran ist, denke darüber nach und bete wegen des Textes und für Menschen in meiner Familie, meinem Freundeskreis und meiner Gemeinde.
Ich hatte das viele Jahre nur sehr wenig gemacht und spüre jetzt, wie gut mir das tut, damit gleich in den Tag zu starten. Ich mache es nicht aus Pflicht, sondern weil ich es tatsächlich super finde (mein 25-jähriges Ich schüttelt gerade den Kopf und glaubt mir kein Wort).

5. Sport
Dank Pur-Life kann ich jeden Morgen ca. eine halbe Stunde Sport machen und damit verschiedene Zonen meines Körpers trainieren. Das bringt zum Schwitzen und tut mir gut (wenn ich nicht mega Muskelkater bekomme, weil der Kurs doch etwas heftig war). Mir macht Sport immer noch nicht so richtig Spaß, aber ich merke, dass mein ganzer Tag und meine ganze Woche anders verlaufen (von meiner Stimmung und meiner Aufmerksamkeit), wenn ich ihn nicht weglasse.
Zum Glück ist das mittlerweile eine feste Routine, über die ich mit mir nicht diskutieren muss.

6. Tagebuch schreiben
Jörg Ahlbrecht hat vor ein paar Jahren bei einem Vortrag davon erzählt, dass er immer mit der Frage „Was liegt mir gerade auf der Seele?“ (oder so) Tagebuch schreibt. Das hat mich davon befreit, immer einen „Liebes Tagebuch…“-Rückblick zu schreiben. Außerdem habe ich in der gleichen Zeit an verschiedenen Stellen gelernt, dass man nicht alles ganz oder gar nicht machen muss, sondern Dinge auch weiter betreiben kann, wenn man sie mal ein paar Tage vergessen hat.
Seitdem schreibe ich (mit kleinen Aussetzern) so gut wie jeden Tag Tagebuch. Es hilft mir meine Gedanken zu sortieren und manchmal Worte für meine Emotionen zu finden.

7. Lesen
Ohne Input kann ich meinen Beruf nicht so gut ausüben, weswegen es sehr wichtig ist zu lesen. Das passt morgens super rein, bevor der ganze Trouble des Tages angefangen hat auf mich einzuströmen. Ca. eine halbe Stunde nehme ich mir dafür, mache mir Notizen, denke darüber nach und lerne davon.
Manchmal inspiriert es Predigten, manchmal hilft es mir einzelne Bereiche meines Pastorendaseins zu überarbeiten. Manchmal ist es auch eher ein Reinfall (man weiß ja vorher nicht, was man bekommt).
Insgesamt merke ich aber in meiner ganzen Tätigkeit, dass ich wieder mehr Input bekomme.

8. Meditieren
Jeden Tag zu Beginn noch einmal 10-15 Minuten ganz still sein, hilft mir entspannter auf die Herausforderungen des Tages zuzugehen. Ich nutze dazu Headspace, auf das ich in meinem iPhone-Homescreen-Beitrag ja schon hingewiesen habe.

9. Frühstücken
Ich kann auch ohne Frühstück am Morgen leben, habe allerdings gemerkt, dass ich durch ein gescheites Müsli (Haferflocken und frisch Obst reinschneiden) oder eine Portion „Overnight Oats“ deutlich später Hunger (oder Lust auf Süßkram) bekomme und den Vormittag über fitter bin.

Das war es auch schon. Die Reihenfolge variiert je nach Tag und je nachdem ob ich morgens schon Termine habe oder eben noch nicht. Und grundsätzlich gilt natürlich bei all dem Routine-Erstellen: Wenn es mal nicht klappt, ist das nicht schlimm. Morgen ist auch wieder ein Tag und die Welt dreht sich weiter.

Und noch ein Hinweis: Am Sonntag mache ich auf jeden Fall eine Pause. Das tut Körper, Geist und Seele gut, da ich einen Tag nichts „leisten“ oder „abhaken“ muss.

Was macht ihr so morgens? Wie startet ihr in den Tag? Schreibt mir einfach bei Twitter oder bei Facebook, denn das würde mich sehr interessieren!

Guilty pleasure: Fool’s Gold/Ein Schatz zum Verlieben (2008)

Als „Guilty pleasure“ bezeichnet man etwas (einen Film, eine TV-Serie, Musik, …), das einem gefällt, obwohl man weiß oder davon ausgeht, dass die meisten Menschen nicht all zu viel davon halten. Jeder hat sie und die meisten haben schon genervte oder schockiert-überraschte Kommentare dazu aus ihrem Freundeskreis gehört. Also, warum nicht mal „öffentlich“ machen und von dem erzählen, was einem gefällt (auch wenn es sonst nur wenige mögen).

Fool’s Gold/Ein Schatz zum Verlieben (2008)

Bei Rotten Tomatoes ist der Film mit nur 11% (von 100) bewertet, also nicht wirklich hoch angesehen. Ich mag ihn trotzdem. Warum?

  • Eine Schatzsuche! In wunderschön blauem Meer!
  • Bine und ich haben ihn relativ am Anfang unserer Beziehung gemeinsam im Kino gesehen.
  • Matthew McConaughey (ich bin mir immer noch nicht mit der Aussprache seines Namens sicher) ist einfach sauwitzig, extrem charmant und nicht nur in diesem Film ein sehr guter Schauspieler.
  • Kate Hudson spielt McConaugheys Ex-oder-doch-noch-Frau grandios. Das Zwischenspiel der beiden ist einfach nur witzig. Ohne sie wäre der Schatzsucher und der Film verloren.
  • Sehr witzige Nebencharaktere.
  • Habe ich schon erwähnt, dass der Film lustig ist?
  • Auch die „romantischen Szenen“, bzw. die „Streitszenen“ treffen öfters den Nagel genau zwischen die Augen.

Wenn ich lange suchen würde, würde ich sicher noch mehr Gründe finden. Aber warum denn? Muss man sich immer erklären? Nein. ;)
Ich mag den Film einfach und wir schauen ihn gerne hin und wieder an.

Reading Pastor I 2018

Damit ich nicht wieder am Ende des Jahres einen Mammut-Beitrag zu den Büchern habe, die ich beruflich gelesen habe, dachte ich, ich mache das jetzt einfach mal quartalsweise. Hier also die Bücher, die ich als Pastor im letzten Quartal gelesen habe und die ich auch gut fand (die Reihenfolge ist die, wie ich sie gelesen habe):


Presentation Zen von Garr Reynolds

Da ich auch häufig Präsentationen erstelle, hat sich dieses Buch als sehr hilfreich erwiesen, auch wenn es jetzt schon etwas älter ist. Viele sehr guteBeispiele und nicht nur „trockene“ Dos and Don’ts.


Flucht aus Evangelikalien von Gofi Müller

Kurz, ehrlich, provokant aber nicht wahllos vernichtend. Ein Buch von dem wir Evangelikalen uns herausfordern lassen sollten.


Die inoffizielle Bibel für Minecrafter von Garrett Romines, Christopher Miko

Ich war vor allem davon begeistert, wie viel Liebe fürs Detail und wie viel Aufwand die beiden Autoren für diese Version der Bibel aufgebracht haben, die im Prinzip ein Comic ist, dessen Bilder in Minecraft gebaut wurden.


Practicing the Way of Jesus von Mark Scandrette

Was wäre, wenn wir unseren Glauben nicht so sehr auf die Theorie konzentrieren, sondern er mehr unsere Lebenspraxis beeinflussen würde. Um das herauszufinden hat Scandrette mit anderen den „Jesus-Dojo“ gegründet und schreibt über die verschiedenen Experimente und Versuche, die sie durchgeführt haben in diesem Buch. Sehr herausfordernd und birgt die Gefahr es hinterher ganz schnell wieder wegzulegen, weil das alles zu unbequem ist.


Ungläubiges Staunen von Navid Kermani

Ein Muslim schreibt sehr wertschätzend über christliche Kunstwerke und die christliche Kultur. Dadurch bekommt man manchmal auf altbekannte Geschichten einen ganz anderen (und vielleicht sogar besseren?) Blick. Außerdem bekommt man manchmal durch die Außenansicht Kermanis einfach den Spiegel vorgehalten, was auch immer wieder mal gut tut.

Because it’s awesome! – März 2018

Den März könnte man für mich im Bezug auf diesen Awesome-Beitrag so gut wie komplett nur mit einem Wort zusammenfassen: „SPAAAACE!“


Liftoff

Ich habe angefangen, den wundervollen Liftoff-Podcast mit Jason Snell (von The Incomparable) und Stephen Hackett zu hören und bin dabei immer mehr wieder in eine Welt eingetaucht, die mich schon als Junge interessiert hat. Raumfahrt, Weltraum, Exoplaneten, …


From the Earth to the Moon (1998)

Diese HBO-Serie, die von Tom Hanks nach seiner Rolle in „Apollo 13“ produziert wurde, haben die Jungs von „Liftoff“ empfohlen und ich wurde nicht enttäuscht.

Tolle Dokumentationsserie, in der wichtige Szenen aber mit Schauspielern nachgespielt wurden. Man merkt, welche Spannung im damaligen „Space race“ war und welche Auswirkungen der Kalte Krieg auch auf diesen Teil unserer Zivilisation hatte. Aber, man sieht auch, zu welch brillanten Dingen Menschen fähig sind, wenn man ihnen die Freiheit dazu gibt.


Challenger Disaster (2013)

Sehr starker Film über die Ermittlungsarbeiten zu einer wirklichen Tragödie der Raumfahrt und auch darüber, wie sehr Menschen manchmal in Systemen gefangen sind.

Sowohl inhaltlich, wie auch schauspielerisch sehr empfehlenswert.


Millenium Falcon von Lego

Meine Schwester hat dieses Prachtexemplar im Normalfall bei sich auf dem Regal stehen, war aber so nett, ihn mir auszuleihen, damit ich ihn auch einmal bauen kann. Ich hatte ganz vergessen, wie viel Spaß mir das macht (siehe garantiert im nächsten Awesome-Beitrag).

Jetzt ziert er mein Büro-Regal, darf aber bald wieder zurück in seine Heimat zu all seinen Freunden (ein Expedit/Kallax voll mit Geek-Kram!!!). ;)


What if? – Was wäre wenn? von Randall Munroe

Hast du dich schon immer gefragt, was wirklich passiert, wenn alle Menschen auf der Erde gleichzeitig in die Luft springen? Oder wie schnell man alle Meere der Welt leerpumpen könnte? Oder wie viel Energie Yoda mit der Macht erzeugen kann? Dann ist dieses Buch absolut für dich.

Munroe schreibt unglaublich witzig und gleichzeitig interessant. Und er beantwortet nicht einfach nur die Frage, sondern erklärt immer noch ganz viel drumrum, was super interessant ist.

Danke Tine, dass du mir das Buch „aufgezwungen“ hast! :D


Colt Express von Christophe Raimbault

Sehr witziges, chaotisches aber gleichzeitig überraschend taktisches Westernspiel. Nicht umsonst wurde es 2015 „Spiel des Jahres“. Die 2-Spieler-Variante ist in Ordnung, macht aber nicht so viel Spaß. Richtig kracht es bei sechs Spielern. Da gibt es viel zu lachen, sich zu ärgern (viel auch über sich selbst) und natürlich: jede Menge Geld zu klauen. Die unterschiedlichen Sonderfähigkeiten, die die einzelnen Gangster (wir überfallen gemeinsam einen Zug) haben sind schön unterschiedlich, sorgen aber nicht zu sehr für ein Ungleichgewicht.

Maria Magdalena (2018)

Mitten zwischen Karfreitag und Ostersonntag hier eine kurze Empfehlung (sozusagen als Vorgriff auf den Awesome-Beitrag nächste Woche): Schaut euch „Maria Magdalena“ an.

Ist der Film absolut korrekt und weicht an keiner Stelle von der Bibel ab? Natürlich nicht. Das hat bisher noch kein Film geschafft und sollte er ja auch nicht.
War ich von allen Arten, die Lücken zu schließen begeistert? Nein, warum auch. Das Umfeld der biblischen Geschichten ist viel zu kontrovers und zu unbekannt. Zur Not gilt immer „Prüft alles, das Gute aber behaltet“.
Ist der Film „richtig genial“ oder „das Beste, was ich je gesehen habe“? Nein, weswegen er wahrscheinlich Nicht-Christen nicht so stark ansprechen wird.
Würde ich ihn trotzdem empfehlen? Aber klar doch. Hier ein paar kurze unsortierte Stichworte, warum:

  • Joaquin Poenixs Darstellung von Jesus sowohl als Sohn Gottes, als auch als Mensch war die wahrscheinlich bisher beste Jesus-Darstellung, die ich in einem Film gesehen habe.
  • Judas. Man sollte den Film einmal nur mit dem Fokus auf ihn anschauen. Seine Geschichte war für mich am tiefgehendsten.
  • Der Tempel war groß. Wirklich groß. Das ist einem manchmal nur bewusst, wenn man Menschen daneben sieht.
  • Wie war es wohl für eine Frau in einer patriarchalen Gesellschaft mitten unter Männern? Wahrscheinlich äußerst schwierig. Ich denke mal, dass der Film hier an vielen Stellen sogar noch geschönt hat. Sehr krass, sich da mal hineinzuversetzen.
  • „Mein Reich ist nicht von dieser Welt.“ Selten habe ich es so gut und deutlich dargestellt gesehen, wie sehr die Menschen in Jesus Umgebung ihn und seine vielen Predigten vom Reich Gottes falsch verstanden haben. Und ich glaube, wir dürfen nicht aufhören, das zu betonen, weil uns das aus heutiger Sicht so fremd ist.
  • Das Ende (nicht die letzte Szene, aber so insgesamt). So positiv und doch so heftig…
    War euch bewusst, dass die Jünger eigentlich den Frauen nicht geglaubt haben? Ich hatte mich nur an das Wettrennen von Petrus und Johannes zum Grab erinnert. Jetzt habe ich nochmal nachgeschlagen… Tja, auch im Theologiestudium lernt man nicht die ganze Bibel auswendig. ;)

Natürlich ist das alles nur durch meine eigene männlich-westlichliche Brille gesehen. Ich vermute mal, dass Frauen noch einige Dinge mehr dazu zu sagen hätten, aber das ist dann ihre Aufgabe.

Ich wünsche euch auf jeden Fall noch gesegnete Ostertage!

iPhone-Homescreen März 2018

Ich finde es immer sehr interessant auf anderen Blogs zu sehen, wie die Homescreens der mobilen Geräte anderer Menschen aussehen. Welche Apps sie benutzen und wie sie sich organisieren. Da das vielleicht für manche von euch auch interessant ist, hier also mein aktueller iPhone-Homescreen (der vom iPad kommt vielleicht auch noch) und eine Liste einiger Apps, die für mich wichtig/schön/gut sind.

Gleich vorneweg: Der wunderschöne Wallpaper ist eines der Fotos, die die Apollo-Astronauten der NASA von unserem Planeten gemacht haben. Diesen und mehr findet ihr hier.

Das Zweite, was sicherlich gleich auffällt ist, dass ich keine Apps auf dem Homescreen außerhalb des Docks habe. Irgendwie fühlt sich das iPhone dadurch „ruhiger“ und „aufgeräumter“ an. Apps öffne ich häufig über die Suche (einfach nach unten wischen und in der Suche den App-Namen eingeben), bzw. die ersten sechs sind ja schnell über den Ordner unten links zu erreichen.
Mir war wichtig, dass das Telefon (denn das sind Smartphones ja tatsächlich) auch als solches immer schnell benutzbar ist, weswegen die drei grünen Icons von „Telefon“, „Nachrichten“ und „WhatsApp“ (ich würde gerne andere Messenger nehmen, aber in meiner Gemeinde und drumrum läuft eben sehr viel über diesen Messenger) immer direkt greifbar sind.

Jetzt aber zu einigen der (Nicht-Standard-)Apps, die ich viel und/oder gerne nutze. Die Reihenfolge ist dabei einfach so, wie ich sie beim Durchblättern sehe.
Selbstverständlich habe ich nur iOS-Apps auf meinem iPhone, aber von einigen gibt es auch Android-Versionen.

  • Castro 2 (5,49€): Ich höre sehr gerne Podcasts (da fällt mir ein, dass ich den Artikel wahrscheinlich mal aktualisieren sollte). Dafür nutze ich Castro, weil ich seine Playlist-Funktionen liebe. Ich kann von Podcasts, die ich nicht abonniert habe einzelne Folgen in meine Playlist ziehen und auch sonst sehr einfach entscheiden, welche Folgen als nächstes dran sind und welche ich im Moment eher nicht hören möchte.
  • Headspace (kostenlos mit In-App-Purchase/Abo): Ein Tag darf nicht nur hektisch, voll und produktiv sein, sondern braucht auch immer wieder Atempausen. Eine dieser Pausen ist für mich das Meditieren, für das ich Headspace benutze. Man muss dazu ein Abo abschließen, was ich eigentlich überhaupt nicht mag, aber ich merke, wie gut es mir geistig und körperlich tut, wenn ich jeden Tag meditiere, also gebe ich dafür auch mal Geld aus. Die deutsche Variante „7Mind“ hat mir nicht so gefallen, aber Geschmäcker sind ja verschieden.
  • OmniFocus (kostenlos mit In-App-Purchase): Alle meine Projekte, ToDos und Erinnerungen sind in OmniFocus organisiert. Die App ist sehr praktisch, umfangreich und schön, aber leider auch relativ teuer (weswegen ich sie auch nicht auf dem iPad habe).
  • Tweetbot (5,49 €): Twitter ist mein Social-Network. Klar schaue ich hin und wieder bei Facebook vorbei, aber eigentlich nutze ich hauptsächlich Twitter. Und damit das dann auch ein gutes Erlebnis ist, nutze ich die hübsche und praktische App von Tapbots (das sind die, von denen ich das graue T-Shirt habe, bei dem ihr mich immer so fragend anschaut).
  • Streaks (5,49 €): Routinen sind gar nicht so einfach im Leben zu integrieren. Regelmäßig Sport machen, Tagebuch schreiben, Meditieren und andere Dinge. Dafür nutze ich Streaks um immer abhaken zu können, wenn ich wieder drangeblieben bin. Das fühlt sich einfach richtig gut an. ;)
  • IMDb (kostenlos): Während Filmen oder Serien mal schnell schauen, woher ich den Schauspieler kenne? Oder wie alt jemand ist? Oder von wann der Film ist? Dafür benutze ich IMDb eigentlich ständig.
  • Dropbox (kostenlos): Von unterwegs auf meine Dateien zugreifen, wenn ich schnell nochmal was nachschlagen möchte. Einfach praktisch.
  • Fitbit (kostenlos) / Sync Solver (kostenlos) / Bonus-App der AOK (kostenlos): Meine Krankenkasse verteilt Bonuspunkte für Leute, die sich aktiv bewegen. Ich lasse meine Schritte von meinem Fitbit Alta zählen, der aber leider nicht direkt mit iOS synchronisiert werden kann, weswegen ich den (leider nicht so ganz gut funktionierenden) Umweg über Sync Solver nehmen muss. Aber hey, was macht man nicht alles für Bonuspunkteauszahlungen?
  • Bibel (kostenlos): Nicht nur beruflich ist es mir wichtig, die Bibel immer dabei zu haben. Und die kostenlose App der Deutschen Bibelgesellschaft ist zum Lesen echt super.
  • Losungen (kostenlos mit In-App-Purchase): Schnell mal zu Beginn einer Sitzung oder eines Treffens die Losungen aufschlagen? Diese App ist der Pastoren-Traum, wenn man nicht ständig das blaue Büchlein mit sich herumtragen möchte.
  • Scanbot (kostenlos mit In-App-Purchase): Immer wieder muss ich „schnell mal was einscannen“. Scanbot macht das sehr zuverlässig und lädt dann das Dokument in meine Dropbox.
  • Tunable (4,49 €): Ich benutze für meine Gitarre ein Softcase, was bedeutet, dass sie eigentlich immer verstimmt ist. Da kommt dann Tunable ins Spiel und hilft mir, dass es sich hinterher auch alles gut anhört.
  • Amazon (kostenlos): Schnell von unterwegs was auf die Wunschliste packen oder schauen, wie viel etwas kostet? Eigentlich nutze ich die App für nichts anderes.
  • Monument Valley 2 (5,49 €): Ein einziges Spiel habe ich tatsächlich auf dem iPhone. Ich bin zu leicht ablenkbar und muss mich deswegen hier sehr einschränken. Aber Monument Valley 2 ist (wie schon sein Vorgänger) ein wunderschönes Knobelspiel, das fast einer Meditation gleich kommt. Und wenn ich damit durch bin, steht „Alto’s Odyssey“ schon in der Warteschlange.

Sodele, das war er, mein Homescreen im März 2018. Was im Moment nicht auf meinem iPhone ist, ist die App von Instagram, da ich in der Passionszeit dieses Social-Network faste. Ich vermute mal, dass die App danach wieder zurückkommen wird.

Reading Pastor 2017

Im letzten Jahr habe ich ja mal das Experiment gestartet, mehr zu lesen. Dazu gehörten nicht nur jede Menge Bücher aus dem Sci-Fi und Fantasy-Bereich, sondern auch Bücher, die ich für meine Tätigkeit als Pastor einer Gemeinde genossen und durchgearbeitet habe. Pastoren lesen ja nicht nur die Bibel (Überraschung!). ;)

Da gerade Theologen auch immer auf Buchempfehlungen stehen, dachte ich, dass ich euch die Bücher nicht vorenthalten möchte, die ich im letzten Jahr für meine Aufgaben in der Gemeinde wichtig/nützlich fand.

Da es viel zu viele sind, werde ich sie einfach auflisten (mit einzelnen, kurzen Kommentaren), ohne groß etwas zu ihnen zu schreiben. Sollte ein Buch schon einmal in einem Monatsrückblick aufgetaucht sein, dann fand ich es wohl privat und beruflich sehr gut. ;)
Die Reihenfolge ist übrigens chronologisch, also nichts rein interpretieren.


„Unheilige Heilige: Gott in all den falschen Leuten finden“ von Nadia Bolz-Weber

Provozierend, wohltuend, seelsorgerlich. Aus dem Leben der Autorin.


„Nein sagen ohne Schuldgefühle – Gesunde Grenzen setzen“ von Henry Cloud und John Townsend

Gerade im Gemeindebereich (aber auch in vielen Familien oder Betrieben) leben wir oft sehr „grenzenlos“, was unseren Umgang miteinander angeht. Hier kann man mal ausführlicher lesen, warum das nicht so wirklich gesund ist und wie wir es besser machen könnten.


„Gewalt die Fessel der Armen: Worunter die Ärmsten dieser Erde am meisten leiden – und was wir dagegen tun können“ von Gary Haugen,  Victor Boutros und Rabea Rentschler

Wer mer wissen möchte: ijm-deutschland.de


„Love Wins: At the Heart of Life’s Big Questions“ von Rob Bell


„The Great Divorce“ von C.S. Lewis


„Das Paulus-Prinzip: warum Schwäche ein Gewinn sein kann“ von Peter Scazzero und Warren Bird


„Glaubensriesen – Seelenzwerge? Geistliches Wachstum und emotionale Reife“ von Peter Scazzero


„Gung Ho! Wie Sie jedes Team in Höchstform bringen“ von Kenneth H. Blanchard und Sheldon Bowles

Wie auch beim Minuten-Manager ist hier viel Weisheit in eine kurzweilige Geschichte gepackt.


„Pure Präsenz: Sehen Lernen Wie Die Mystiker“ von Richard Rohr


„Freischwimmer: Meine Geschichte von Sehnsucht, Glauben und dem großen, weiten Mehr“ von Torsten Hebel und Daniel Schneider

Ehrlich, rau, mutmachend. Viele Interviews des Autors mit verschiedenen Personen, die ihn auf seinem Lebens- und Glaubensweg begleitet haben.


„Von der Kunst, sich selbst zu führen“ von Thomas Härry

Menschenführung fängt immer bei einem selbst an.


„Emotional Agility: Get Unstuck, Embrace Change, and Thrive in Work and Life“ von Susan David

Etwas übertriebener amerikanischer Untertitel, von dem man sich nicht abschrecken lassen sollte. Wie können wir besser mit unseren Emotionen umgehen, bzw. sie gesünder ausleben?


„Finding God in the Waves: How I lost my faith and found it again through science“ von Mike McHargue

Sehr herausfordernd und ermutigend.


„Vergessene Wege – die Wiederentdeckung der missionalen Kraft der Kirche“ von Alan Hirsch

Wie kann und sollte Gemeindebau heute aussehen? Alan Hirsch hat ein paar Ideen. Sehr dichtes Buch, für das man sich Zeit nehmen sollte.


„Searching vor Sunday: Loving, Leaving and Finding the Church“ von Rachel Held Evans

Irgendwie ist anscheinend mein Jahr der „Lebensauszugsbücher“ gewesen. :D


„Fresh X – der Guide: Neue Gemeindeformen entdecken“ von Reinhold Krebs und Daniel Rempe

Super Überblick zu Fresh X und warum es wichtig und gut ist!


„Leben ist das neue Sterben: Der Tod, der Herr Jesus, die Liebe und ich“ von Johanna Klöpper

Wer beschäftigt sich schon gerne mit dem Tod? Johanna Klöpper hilft einem mit Humor und Ehrlichkeit dabei. Ohne Tränen wird es allerdings trotzdem nicht gehen (was ja auch gar nicht schlimm ist).


„Islam in der Krise: Eine Weltreligion zwischen Radikalisierung und stillem Rückzug“ von Dr. Michael Blume

Gute Betrachtung und Analyse des Islam ohne jegliche Polemik und ohne auf der einen („Islam ist grundsätzlich gefährlich!“) oder der anderen („Islam ist grundsätzlich gut und nur missverstanden!“) Seite herunterzufallen.