Because it’s awesome! – Juli 2019

Im Juli hatte ich Urlaub. Und Urlaub heißt für mich auch immer: Zeit für Bücher, Serien und Filme. Dieses Mal nicht ganz so viele Bücher wie sonst, aber das ist ja nicht schlimm. ;)
Hier also empfehlenswerte „Medien“ aus meinem letzten Monat:


Spider-Man: Far from Home (2019)

Wie schon beim ersten Teil „Spider-Man: Homecoming“ habe ich auch „Far from Home“ wieder in einem anderen Land (dieses Mal Dänemark) geschaut. Vielleicht mache ich das zur Tradition.
Der Film war sehr unterhaltsam, ein bisschen spannend und rundum gelungen (meine Abschlussfahrt ging auch nach Prag, nur dass mich dort niemand umbringen wollte). Die jungen Schauspieler machen sich richtig gut und Tom Holland ist einfach klasse (er ist für mich der bisher beste Spider-Man und noch dazu in Interviews mega-sympathisch). Und die neue MJ… Richtig gut!
Wer „Avengers: Endgame“ nicht gesehen hat, wird manches nicht ganz verstehen, bzw. wird für einiges ziemlich gespoilert. Aber es nimmt der Unterhaltung nichts, würde ich mal sagen.


Good Omens auf Amazon Prime

David Tennant ist sowieso schon ein genialer und liebenswürdiger Schauspieler (Doctor Who, Broadchurch, …). Und dann spielt er hier einen Dämonen, der sich mit einem Engel zusammenschließt, um die Welt vor dem Untergang zu retten? Als Theologe kann ich da ja fast nicht „nein“ sagen.
Der Humor, den die Autoren Terry Pratchett und Neil Gaiman mitbringen gefällt mir auch schon sowieso. Dadurch ist die Serie quasi für mich gemacht.
Sie hat Witz, sie hat Romantik und sie hat vieles, was auch nachdenklich macht.
Die theologischen Teile fand ich sehr interessant und im Gegensatz zu anderen fühlte ich mich als Christ nirgends angegriffen. Die Ideen und die Selbständigkeit, mit der sie präsentiert wurden haben mich eher in der Art hinterfragt, wie ich mich manchmal versuche für Dinge zu verteidigen, statt sie einfach hinzunehmen.
Jeder Christ, der Fantasy mag und Amazon Prime hat, sollte gut darüber nachdenken, ob er nicht über die nächsten Wochen die wenigen Folgen der auf eine Staffel begrenzten Serie schaut. Es lohnt sich!


The Expanse – Season 3 auf Amazon Prime

Wieder Amazon Prime. Nachdem The Expanse nach der dritten Staffel abgesetzt wurde, kaufte Amazon die Rechte daran und produziert die Serie jetzt weiter. Das Sci-Fi-Herz jubelt!
Auch wenn ich immer am Anfang einer Staffel etwas verwirrt bin, weil ich in der Story durch die Bücher schon deutlich weiter bin, ist das im Moment eine der besten Sci-Fi-Serien, die wir so haben. Und was die Technologie und das Leben im Weltraum angeht auch eine der „realistischeren“. Dazu kommen sehr starke Schauspieler*innen und schon kann man als Sci-Fi-Fan eigentlich nicht widerstehen.


Bosch – Seasons 3-5 auf Amazon Prime

Eine Serie mit sehr wenig Hintergrundmusik? Und wenn Musik kommt, dann ist es meistens eine Form von Jazz? Und dann noch mit einem Polizisten als Hauptfigur, der auf der „mein Leben ist kompliziert“-Skala ziemlich bald nach Luther und Wallander kommt? Sign me up!
Was mir bei Bosch auch gefällt ist, dass die (kurzen) Staffeln jeweils eine Story erzählen und nicht in jeder Folge ein neuer Fall aufgerollt wird. Dadurch gibt es Zeit, die Charaktere zu entwickeln und auch persönliche und ruhige Momente mitzuerleben, für die sonst kein Platz ist.
Heraus kommt eine etwas dunkle, eher ruhige Krimi-Serie, bei der ich mich auf die nächsten Staffeln freue.
Witzigerweise macht Bosch damit das Amazon Prime-Triple voll.


Record of a Spaceborn Few (Wayfarers #3) von Becky Chambers

Gelesen habe ich im Urlaub natürlich auch. Dieses Mal aber eher Sachbücher. Umso schöner war es, in Kopenhagen in einem Buchladen endlich „Record of a Spaceborn Few“ zu entdecken, das ich schon lange auf meiner Liste hatte, weil die ersten zwei Teile der Wayfarer-Reihe so schön und gut erzählter Sci-Fi waren.
Becky Chambers hat mich auch dieses Mal nicht enttäuscht. Es ging zwar nicht um die Charaktere der anderen Bücher, spielte aber quasi parallel zum zweiten Buch und hatte eine Figur, die mit einer Figur aus dem ersten Buch verwandt war. Aber, das ist alles nicht wichtig. Die Geschichte ist berührend, manchmal witzig und regt zum Nachdenken an. Normalerweise lese ich Bücher nicht fertig, die nur „schön“ und nicht allzu spannend war. Dieses Mal irgendwie nicht. Anscheinend war es so schön und interessant.
Wen Sci-Fi und das Leben auf Mehr-Generationen-Schiffen interessiert, sollte auf jeden Fall mal reinschauen!

„The Eagle has landed!“

Heute vor 50 Jahren haben sich Neil A. Armstrong, Michael Collins und Edwin E. „Buzz“ Aldrin, Jr. auf den Weg Richtung Mond gemacht um nur vier Tage später, am 20. Juli 1969 dort zu landen (Michael Collins nicht, er ist weiter um den Mond geflogen).
Da ich mich für solche Sachen ein kleines bisschen interessiere dachte ich, dass ich heute einen besonderen „Awesome“-Beitrag hier veröffentliche mit verschiedenen Dingen aus der Popkultur rund um die Mondlandung, die ich super finde (wie immer unsortiert).
Vielleicht könnt ihr damit ein bisschen das auffrischen, was vor 50 Jahre geleistet wurde und in vielen Bereichen unseres Lebens neue Wege geebnet hat.


Apollo 11 (2019)

Ein unglaublich guter Film, zusammengeschnitten aus Original-Film- und -Ton-Ausschnitten von 1969. Die Qualität ist sehr hoch und man bekommt mal einen Eindruck der Größe der Saturn V und der krassen Leistung, die die ganze Unternehmung vor 50 Jahren war.
Obwohl es quasi eine Art Dokumentation ist, gibt es keinen Erzähler, was ich sehr angenehm fand.


From the Earth to the Moon (1998)

Noch einmal eine Art Dokumentation über die Geschichte der (amerikanischen) Mondfahrt. Moderiert wird das Ganze von Tom Hanks, der bei den Dreharbeiten zu „Apollo 13“ so viel faszinierendes gelernt hat, dass er das unbedingt verbreiten wollte. In diesen Tagen soll die Serie noch einmal in einer Neuaufmachung (HD, usw.) herauskommen. Das lohnt sich sicher noch einmal. Wichtig ist, dass hier die meisten Szenen nachgespielt sind, was die Serie nicht weniger interessant macht.


13 Minutes to the Moon

Sehr interessante Podcast-Reihe (12 Folgen) des BBC in der verschiedene Menschen, die an der ersten Mondlandung beteiligt waren interviewt werden. Jede Episode schaut die Mondlandung von einer anderen Perspektive an. Dabei lernt man viele spannende Dinge und zumindest ich komme manchmal aus dem Staunen nicht heraus.


Lego NASA Saturn V

Sie steht noch bei uns im Regal und ich möchte sie noch einmal neu bauen. Leider sind wir zum Start- und Landungs-Jubiläum unterwegs, aber vielleicht klappt es zu einem anderen Zeitpunkt dieses Jahr. Das wahrscheinlich genialste Lego-Modell, das ich je bauen durfte.


Lego NASA Apollo 11 Mondlandefähre

Extra zum 50-Jahre-Jubiläum hat Lego jetzt auch die Mondfähre „in groß“ herausgebracht. Das Bauen hat sehr viel Spaß gemacht und jetzt steht „Eagle“ bei uns gleich in der Nähe der Saturn V im Regal. Auch sie möchte ich noch einmal zum Jubiläum bauen.


„Flying Lego NASA Apollo 11 Lunar Lander“ auf YouTube

Und um allen zu beweisen, dass ich gar nicht so nerdig und so bin, wie andere hier noch ein Video von einem Lego-Bauer, der Rotoren in seine Mondfähre gebaut hat um die Landung auf dem Mond nachzustellen. Es gibt echt abgefahrene Leute!


Und jetzt kommt ihr: Fehlt aus eurer Sicht noch etwas auf meiner Liste? Was fasziniert euch an der Mondlandung oder interessiert euch das überhaupt nicht? Schreibt mir einfach bei Twitter oder Facebook. ;)

Because it’s awesome! – Juni 2019

Der Juni war warm. Konzentriertes Lesen war damit für mich kaum möglich. Aber gute Dinge auf dem Laptop schauen, das ging auch bei diesen Temperaturen. ;)


Chernobyl

Wahrscheinlich die beste und auch beklemmendste Serie, die ich in meinem Leben gesehen habe. In nur wenigen Folgen werden die Ereignisse von 1986 dargestellt ohne dabei zu sehr in irgendeine Richtung zu übertreiben oder zu sehr eine Show daraus zu machen.
Es ist krass zu sehen, zu was Menschen fähig sind, sowohl zum Guten, wie auch zum Bösen. Und es ist ernüchternd zu sehen, dass es ein paar Menschen gibt, die sich (teilweise bewusst) dafür geopfert haben, damit wir leben können und deren Namen niemand von uns kennt.
Natürlich wird manches etwas anders dargestellt, damit es sich besser in einer Serie erzählen lässt. Aber, was ich danach so gelesen habe, scheinen diese ca. 6 Stunden sehr nah an dem zu sein, was damals passiert ist.


Westworld – Season 2

Der dystopische Charakter von Westworld wird in der zweiten Staffel noch verstärkt. Ich fand sie etwas schwächer als der erste Durchgang, aber auch mit guten Twists und sehr guten Fragen an uns Menschen und unsere ethischen Überlegungen.
Ein Freund meinte „um die Serie zu verstehen darf man zwischendurch nicht aufs Handy schauen“ und er hat recht. Man muss aufmerksam mitverfolgen und am besten zwischen den Folgen etwas Pause machen und sich mit jemand darüber austauschen.
Dann ist Westworld aber auch eine richtig gute Serie, die sich echt lohnt.


Atomic Blonde (2017)

Das „Graphic Novel“ von Antony Johnston mit dem Namen „The Coldest City“ hatte ich schon vor längerer Zeit gelesen. Jetzt wurde es Zeit, dass ich auch endlich die Film-Version von dieser spannenden Kalte-Krieg-Spionage-Thriller-Geschichte anschaue.
Der Film ist voller Action, ein bisschen Spannung und für Menschen, die den Fall der Mauer mitbekommen haben sicher auch voller Nostalgie (oder Stellen zum Aufregen, weil etwas falsch dargestellt wurde). Es macht Spaß Charlize Theron und James McAvoy zuzuschauen und sich darüber zu amüsieren, wie ihr „Deutsch“ klingt (die Story spielt in Berlin).
An das Buch kommt der Film leider nicht heran, aber das habe ich auch nicht erwartet. Schön war, dass sie den Twist im Vergleich zum Buch verändert haben, ich also auch überrascht wurde. :)


My Next Guest Needs No Introduction – Season 2 (auf Netflix)

Schon die erste Staffel von Lettermans neuem Interview-Format hat mir sehr gefallen und das war in der Zweiten nicht anders. Die Gäste (z.B. Ellen, Melinda Gates, Lewis Hamilton, …) sind interessant (bis auf Kanye West, da habe ich abgebrochen), haben viel zu sagen und können an der einen oder anderen Stelle tolle Vorbilder sein.
Es hilft auch, dass Letterman nicht einfach nur mit seinen Gästen auf der Bühne sitzt, sondern sie auch zu Hause oder bei der Arbeit besucht und Aufnahmen davon immer wieder zwischendrin mit eingebaut werden. Im Prinzip ist die Show wie das Lesen von lauter Mini-Biografien mit einer Prise Humor. Wer das mag, der wird das hier genießen.


The ABC-Murders von Agatha Christie

Ich war bei Freunden zu Besuch und auf dem Wohnzimmertisch lag ein Agatha Christie-Roman. Im Gespräch danach musste ich zugeben, dass ich noch nie ein Buch von ihr gelesen hatte, obwohl ich das schon lange vor hatte. Ich wusste einfach nicht, wo ich anfangen soll. Die Empfehlung kam prompt: Am besten die Bücher mit dem Ermittler Poirot und davon am besten die ABC Murders. Also habe ich mir das Buch ausgeliehen und direkt auf der Bahnfahrt nach Hause angefangen zu lesen und abends im Bett fertig gelesen.
Mehr muss ich dazu nicht sagen, oder? Spannend, witzig, ein bisschen wie Sherlock Holmes, nur „in neuer“ und mit keiner zu komplizierten Geschichte. Es wird wohl nicht das letzte Buch von Frau Christie gewesen sein, das ich lese.


Mord im Orient-Express (2017)

Bei besagten Freunden haben wir dann, weil wir eh gerade darüber gesprochen haben abends die neue Verfilmung von „Mord im Orient-Express“ geschaut. Sie ist nicht höchste Kino-Qualität, macht aber Spaß, ist schön rätselhaft und hat eine Menge von richtig guten Schauspieler*innen. Wer mal eine gute Abendunterhaltung sucht wird hier fündig.

Because it’s awesome! – Mai 2019

Schon wieder ein Monat rum. Gefühlt geht das im Moment schneller als sonst. Eigentlich hatte ich vor, den Mai in Video-Form auszuprobieren, aber das schaffe ich im Moment leider nicht. Aber ihr könnt mir ja Bescheid geben (via Twitter, Facebook, Instagram, …), ob ihr überhaupt an einer „YouTube“-Fassung meiner Awesome-Beiträge interessiert wärt.
Jetzt aber zur Text-Fassung vom Mai:


Avengers: Endgame (2019)

Ich könnte schlecht über den Mai schreiben und nicht das Kino-Ereignis für Nerds in den letzten 10 Jahren nennen. Man kann dazu einiges in den Weiten des Netzes lesen und ich werde auch nichts spoilern. Trotzdem kann ich sagen: Wer die meisten der Marvel-Filme gesehen hat, sollte sich auf jeden Fall das Doppelfinale (Infinity War und Endgame) nicht entgehen lassen. Man wird quasi für das Schauen der letzten über 20 Filme belohnt, bekommt noch einmal einen schönen Rückblick, wird super unterhalten und, das sollte man nicht verschweigen, bekommt auch den einen oder anderen Schlag in die Magengrube. Aber das gehört dazu und macht den Film nicht weniger besser, interessanter oder unterhaltsamer. Kurz: Ich fand ihn klasse!


Game of Thrones – Season 8 (2019)

Deutlich mehr umstritten als Endgame war die letzte Staffel von Game of Thrones. Meiner Meinung nach war es die schwächste Staffel der ganzen Serie, aber sie hat einen richtig guten Abschluss. Nicht, weil die Action besser war, sondern weil ich die Charaktere einfach super fand.
Wenn du noch nicht angefangen hast zu schauen, hier ein kleiner Tipp: Gehe bei keiner Figur der Serie davon aus, dass sie ein*e Held*in, bzw. „gut“ ist. Das hilft sicher mit dem Ende. ;)


Spider-Man: Into the Spider-Verse (2018)

Wieder zurück zu Marvel: Tom Holland ist ein grandioser Spider-Man, aber es ist schon schade, dass der „aktuelle“ Spider-Man aus den Comics, Miles Morales nicht in den Filmen vorkommt. Umso besser, dass er jetzt in einem animierten Film auftaucht. Der Film ist ziemlich abgefahren und es ist so gut wie nichts ungewöhnlich an ihm. Dank der Tatsache, dass der Film computeranimiert ist, können die Macher unglaublich viel mehr machen, als das in einem Spielfilm der Fall wäre. Das sieht man schon allein an den verschiedenen Spider-Figuren, die vorkommen (z.B. Spider-Schwein).
Ich fand den Film nicht nur ziemlich abgefahren, sondern auch unterhaltsam und gleichzeitig tiefgängig. Und Peter Parker ist mal nicht der Held der Geschichte, auch wenn es um Spider-Man geht.
Und ich darf natürlich den Soundtrack nicht vergessen. Ziemlich stark und von Anfang bis Ende passend.


Aquaman (2018)

Nach so viel Marvel muss auch ein kleines bisschen DC sein. ;)
Aquaman ist, was ich durch den Trailer erwartet habe: Eine witzige Abenteuergeschichte mit coolen Effekten, die allerdings manchmal leider Dinge versuchen, die heute noch nicht ganz möglich sind. Das tut der Sache keinen Abbruch und es ist auch angenehm zu sehen, dass DC anscheinend nicht nur grimmig-dunkle pseudo-ernste Filme (mit Ausnahme von Wonder Woman) machen kann, sondern auch versteht seine Helden nicht ganz so ernst zu nehmen. Ich hoffe, sie produzieren mehr in dieser Richtung.


In a House of Lies – Ian Rankin

Was soll ich dazu noch sagen? Band 22 der John Rebus-Reihe ist nicht ganz so stark wie die vorigen, aber es geht mit den bekannten Charakteren weiter, wobei Rankin glücklicherweise den Schwerpunkt verschiebt. Langsam wird es unrealistisch und komisch, was Rebus alles noch anstellen kann. Es wird Zeit, dass die nächste Generation voll übernimmt. Nichtsdestotrotz war das Buch wieder sehr spannend und so geschrieben, wie es für eine Thriller-Reihe diesen Kalibers sein sollte. Wer die Reihe bisher mochte wird hier nicht enttäuscht.


Rogue Protocoll – Martha Wells

Über Buch 2 habe ich hier schon geschrieben. Buch 3 macht direkt dort weiter und gönnt uns noch einmal einige Seiten mit unserem geliebten, sarkastischen und Serien-süchtigen „Murderbot“. Ich kann es kaum erwarten, bis das nächste Buch der Reihe erscheint.

Reading Pastor III 2018 und I 2019

Mein Beruf und mein Privatleben lassen sich schwer trennen, da mein Beruf sehr viel mit meinem Glauben zu tun hat, der wiederum ja mein ganzes Leben bestimmt und prägt. Trotzdem gibt es einige Bücher, die ich speziell für meinen Beruf gelesen habe und die mich natürlich auch teilweise „privat“ geprägt haben.

Hier also wieder eine kleine Auflistung aus den letzten Monaten (nur Bücher, die ich auch gut fand ;) ).


Onward: How Starbucks Fought for Its Life without Losing Its Soul – Howard Schultz

Die Geschichte von Starbucks ist sehr inspirierend und hat mich auch ständig hinterfragt. Wie leite ich meine Gemeinde? Wie gehe ich mit meinen Mitarbeitern um? Wie kommuniziere ich wichtige Schritte? Wie erarbeite ich Meilensteine? …?
Von Howard Schultz kann man dabei jede Menge lernen, wie man es macht und wie man es vllt. besser nicht macht. Mich hat die Lektüre wieder ganz neu motiviert. Vielleicht dich ja auch?


Hörendes Gebet – Ursula und Manfred Schmidt

Schon der Titel klingt, als würde ein Pietist das Buch nur mit einer Grillzange von weitem anfassen. Mir hat es aber sehr gut getan. Es war eine Horizonterweiterung, die mich nicht „charismatisch überfordert“ hat, sondern das Thema sehr solide und bodenständig angepackt hat. Es gibt da wohl auch einen Kurs für Gemeinden, bei dem ich überlege, ob das irgendwann auch mal was für uns wäre. Wir werden sehen.


Hörst du sein leises Flüstern? – Tricia McCary Rhodes

Unser Alltag ist voll mit Terminen, ToDos, Musik, TV-Serien, … Wie können wir in diesem Trouble noch Zeiten für Stille, Besinnung und Gott finden? Frau Rhodes schreibt aus der Sicht einer gestressten Frau, hat also keine überzogenen Erwartungen und Ansprüche. Viele ihrer kleinen Tools und Ideen kannte ich schon, aber schon allein für die Wiederholung hat es sich gelohnt. Es ist auch sehr leicht geschrieben und hat keine ewig langen Kapitel. Also auch für Wenigleser geeignet.


Warum es uns noch nie so gut ging und wir trotzdem ständig von Krisen reden – Martin Schröder

Der größte Augenöffner für mich in den letzten Monaten. Schröder arbeitet mit Statistiken und Zahlen aus den letzten Jahren, Jahrzehnten und Jahrhunderten um zu zeigen, dass es in der Welt nicht nur bergab geht, wie wir uns das oft gegenseitig suggerieren. Er zeigt, dass unsere Ängste und Stressoren häufig nur eingebildet, bzw. eben „gefühlte Wahrheiten“ sind, sich aber so nicht belegen lassen.
Gerade in Zeiten, in denen der Populismus überall stärker wird und an so vielen Stellen nur schwarz und weiß gesehen wird, bzw. die gefühlte Wahrheit wichtiger ist als die „wirkliche Wahrheit“ ist dieses Buch unglaublich wichtig.
Es ist natürlich etwas theoretischer (wobei Schröder sehr angenehm schreibt), aber ich hatte in jedem Kapitel einige Aha-Erlebnisse. Und für die hat es sich absolut gelohnt.


Everybody, Alway – Bob Goff

Bob Goff erzählt hier aus seinem Leben. Von der Herausforderung Menschen zu lieben, die er nicht lieben wollte, es aber musste, weil Jesus gesagt hat, dass wir unsere Feinde lieben sollen. Von unangenehmen Begegnungen, unfreundlichen Menschen, Menschen mit einer komplett anderen Lebenswirklichkeit. Er erzählt von Scheitern, Neuanfang, Liebe, Güte, Gemeinschaft und vielem mehr.
Ich habe viel gelacht, aber auch geweint und hatte hinterher das Gefühl, die Welt um mich herum mit anderen Augen zu sehen. Leider gibt es das Buch noch nicht auf Deutsch. Aber quasi Band 1 schon.

Because it’s awesome! – Books-Edition – Dezember 2018 bis April 2019

Für so viele Monate kam ich leider nicht so viel zum Lesen. Das Bloggen ist also nicht das Einzige, was „hinten runter gefallen“ ist. Nichtsdestotrotz hier ein paar Buchempfehlungen aus den letzten Monaten.


Artificial Condition – Martha Wells

Über Buch 1 habe ich hier schon geschrieben. Der zweite Teil ist einfach weiter mehr vom ersten. Spannung, Humor und die Frage: Ab wann ist man ein eigenständiges Lebewesen, bzw. macht einen zu einer eigenen Person? Sci-Fi vom Feinsten.


Foundryside – Robert Jackson Bennett

Fantasy mit einer cleveren Frau als Hauptperson sieht man nicht alle Tage. Wenn es dann auch noch unterhaltsam und spannend ist und eine komplett neue Art von „Magie-System“ hat, die selbst die Hauptcharaktere noch nicht so ganz verstehen, dann ist eigentlich alles dabei, was man braucht. Foundryside ist der erste Band einer Trilogie, man muss also im Moment noch warten, bis die anderen Bücher herauskommen, aber es gibt Schlimmeres. Und da Foundryside auch ziemlich gut abgeschlossen ist, könnte man sogar nach diesem Buch aufhören zu lesen. Man will nur nicht.


Die Känguru-Apokryphen – Marc-Uwe Kling

Nachdem ich das zweite Buch der Känguru-Reihe abgebrochen und es mit dem dritten gar nicht erst versucht habe (danke an meine Freunde, die mir erzählt haben, wie es ist), bin ich nach mehrfacher Empfehlung hier wieder „zurückgekehrt“. Und es hat sich gelohnt!
Man muss dazu sagen, dass ich es als Hörbuch gehört habe und Marc-Uwe Kling es selbst liest (was er hervorragend macht). Ich kann also nicht sagen, ob es beim Selbstlesen so gut wirkt, aber das könnt ihr ja für euch selbst herausfinden.
Wir haben auf jeden Fall Tränen gelacht und kamen an der einen oder anderen Stelle auch ins Nachdenken oder Diskutieren. Klare Empfehlung also.
Eine kurze „Warnung“ allerdings: Wer es nicht abkann, wenn sich über das Christentum lustig gemacht wird, sollte allerdings von diesem Buch abstand nehmen. Ich habe das Gefühl, dass Kling sich hier mehr als sonst an unserem Glauben abarbeitet.


The Bayern Agenda – Dan Moren

Ich kenne Dan Moren sonst nur von den Podcasts aus dem „The Incomparable“-Netzwerk, aber er kann auch richtig gute Sci-Fi-Spy-Thriller schreiben. Er hat das schon mit seinem Erstwerk (wird bei mir hier erwähnt) bewiesen und führt es hier in dem quasi zweiten Band weiter. Man muss allerdings den ersten Band nicht gelesen haben, da jeder Charakter gut eingeführt wird. Das ist auch deswegen so, da Moren den Verlag wechseln musste und jetzt bei dem neuen Verlag eine neue Trilogie anfängt, wobei er sich aus rechtlichen Gründen nicht so viel auf das alte Buch beziehen darf. Diese Rechtssachen sind manchmal auch schon … Naja, lassen wir das.
Wie sich das bei mir so durchzieht, gefallen mir hier Spannung und Humor (ich mag Morens Humor schon von den Podcasts) und die Charaktere sind sehr gut ausgebildet. Der Sci-Fi steht gar nicht so sehr im Vordergrund, sondern es ist in erster Linie ein Spy-Thriller, wodurch es vielleicht auch mehr Leuten gefallen könnte. Entscheidet einfach selbst. ;)

Because it’s awesome! – Movie/TV-Edition – Dezember 2018 bis April 2019

Lang, lang ischs her… Viel los im Leben drumrum und daher weniger Zeit/Kraft, hier etwas zu schreiben. Damit ihr aber nicht ohne die ganzen schönen/tollen/witzigen Filme und Serien auskommen müsst, die mir in den letzten Monaten so über den Weg gelaufen sind, gibt es hier einfach einen etwas längeren Rückblick als sonst. ;)

Die Bücher kommen noch separat, keine Angst.


Captain Marvel (2018)

Die erste weibliche Marvel-Figur, die ihren eigenen Film bekommt und es ist gleich ein super Auftakt. Brie Larson und Samuel L. Jackson spielen super zusammen und schaffen es, eine „wie wurde die Heldin zur Heldin“-Geschichte unterhaltsam und spannend rüberzubringen. Wer Marvel mag hat diesen Film wahrscheinlich eh schon gesehen oder auf der Liste. Wenn nicht, dann nichts wie los. ;)


The Highwaymen (2019)

Die Nacherzählung einer wahren Begebenheit ist immer so eine Sache. Und älter werdende Schauspieler noch einmal für etwas gewinnen auch. Aber hier hat es super zusammengepasst. Heraus kommt die Geschichte über zwei Polizisten, die „am Rande des Gesetzes“ ein Verbrecherpärchen jagt und schließlich auch schnappt. Welchen Preis sie dafür allerdings bezahlen müssen und für ihren Job schon mussten und was das mit dem Innenleben der beiden macht ist der eigentliche Kern und auch der interessante Teil dieses Filmes.
Man sollte nicht zu schlecht drauf sein, wenn man ihn schaut, weil er einen nicht unbedingt aufbaut, aber er lohnt sich meiner Meinung nach absolut.


Star Trek: Discovery – Season 2 (auf Netflix)

Besser als Staffel 1 mit genialen Charaktären, viel Spannung, viel zum Lachen, einigen netten Twists, coolen Sci-Fi-Szenen und einem abgefahrenen Cliffhanger für Staffel 3. Was will man mehr von einer Star Trek-Serie? Klar: Sofort die nächste Staffel!


Salt Fat Acid Heat (auf Netflix)

„Ein Kochbuch, nur als vierteilige Serie“. So wurde es mir beschrieben und das trifft es auch irgendwie. Aber die Serie ist so viel mehr. Vor allem, weil Samin Nosrat einfach so viel Charisma versprüht und gleichzeitig auf unterhaltsame und interessante Weise so viel Wissen über unser Essen rüberbringen kann. Und, wer sich nicht sicher ist: Es sind nur vier (wunderschön gefilmte!) Folgen. Ist also kein zu hohes Risiko. ;)


Tidying Up with Marie Kondo (auf Netflix)

Mit Minimalismus beschäftige ich mich schon länger und auch von der KonMarie-Methode hatte ich schon öfter gehört, aber Marie Kondo jetzt selbst mal zuzuschauen, wie sie Menschen hilft ihr Leben in Ordnung zu bringen war super inspirierend (wir haben danach auch erst einmal wieder ein paar Dinge aufgeräumt). Manches ihrer Philosophie ist mir etwas abgefahren, aber sie bringt in ihrer unglaublich wertschätzenden Art viele Weisheiten zum Leben hier auf der Erde mit, dass ich gut darüber hinweg sehen kann.


Russian Doll (auf Netflix)

„Und täglich grüßt das Murmeltier“ als Serie. Und mit zwei Hauptcharakteren, die beide den Tag immer und immer wieder erleben. Und in sehr erwachsen. Dafür auch verworrener. Und witziger. Und mit einem logischeren und irgendwie auch rührenderen Ende. Mehr kann und will ich dazu besser nicht sagen. SPOILER! ;)


Ant-Man and the Wasp (2018)

Marvel kann dunkel und ernst, aber eben auch ganz abgefahren und witzig. So wie hier. Sehr angenehme Unterhaltung mit dem wie immer souveränen Paul Rudd und einer Evangeline Lilly, die endlich auch zeigen kann, wie kompetent (kompetenter als Rudds Charakter) sie ist und warum sie eigentlich auch die Chefin sein sollte. Auch hier gilt wieder: Wer Marvel mag, sollte mal reinschauen.


The Good Lie (2014)

Wie geht es eigentlich Flüchtlingen, wenn sie nach Amerika kommen? Eine Frage, die ich selbst nicht beantworten kann, aber zu deren Antwort dieser Film zumindest helfen kann. Manchmal bedrückend, manchmal rührend, manchmal einfach nur lustig und manchmal zum fremdschämen. Wie das echte Leben eben auch.


Doctor Who – Season 11

Frauen in „normalerweise männlichen Rollen“ gab es hier jetzt schon zweimal. Doctor Who setzt das fort und beweist: Auch „the Doctor“ kann weiblich sein und trotzdem die Welt retten, rocken, unterhalten, herausfordern, Reden halten und… die Welt retten.
Auch die „Nebencharaktere“ der jetzigen Staffel waren sehr stark und ich hoffe, dass wir sie in den nächsten Staffeln noch näher kennen lernen können. Leider müssen wir darauf noch eine Weile warten. Aber immerhin wird es dieses Jahr noch ein „Christmas-Special“ geben. Immerhin…

10 Filme für eine einsame Insel (eine Art Pseudo-Top-10)

Jay hat mich bei Facebook nominiert bei einer Listensache mitzumachen. Ich mag Nominierungen überhaupt nicht, aber Listen schon sehr. Außerdem Filme. Und Jay. Also mache ich mit, aber halt in meiner Art.

Die Herausforderung heißt, dass ich 10 Filme aufzählen soll, die ich auf eine einsame Insel nehmen würde. Solche Fragen kann ich immer total schwer beantworten und mag ich auch nicht besonders. Was ich aber machen kann, ist hier einfach 10 Filme aufzuzählen, die ich richtig super finde und klar empfehlen kann (wenn man das jeweilige Genre mag).

Damit halte ich mich zwar insgesamt fast überhaupt nicht an die Vorgaben, aber ich hoffe, dass das nicht weiter schlimm ist. ;)

Hier also meine (selbstverständlich unsortierte) Pseudo-Top-10:


Star Trek (2009)

Das Star Trek-Reboot, das viele nicht mögen. Ich schon. Schaue ich auch gerne immer wieder mal.


Mr. Holmes (2015)

Dazu habe ich eigentlich hier schon alles geschrieben. Mehr ist zu diesem unterhaltsamen und tiefgängigen Film nicht hinzuzufügen.


Interstellar (2014)

Auch hierzu habe ich hier schon einmal etwas geschrieben (ich vermute, dass das noch häufiger kommt). ;)
Sci-Fi-Action mit Spannung und schönen Bildern.


Der Schakal (1997)

Lange einer meiner Lieblingsfilme und einer der ersten guten Thriller, die ich gesehen habe. Schon seit Jahren habe ich nicht mehr reingeschaut. Sollte ich vielleicht mal wieder.
Bruce Willis und Richard Gere sind auf jeden Fall super (so weit ich mich erinnere) und ich war große Teile des Filmes mehr auf der Sofakante, als zurückgelehnt, was ich für einen Thriller gut finde.


Das Beste kommt zum Schluss/Bucket List (2007)

Super witzig und super nachdenklich. Und mit Top-Besetzung. Mal über das nachdenken, was man in seinem Leben gerne machen würde und nicht nur, was man machen muss? Sehr lohnenswert.


Guardians of the Galaxy (2014)

Der erste richtig abgefahrene Film der Marvel-Reihe, wie ich finde. Super Charaktere, witzige Dialoge und coole Musik. Irgendwie funktioniert der Film, auch wenn er es gar nicht dürfte.


Black Panther (2018)

Auch zu diesem Marvel-Meisterwerk habe ich hier schon etwas geschrieben. Anschauen lohnt sich!


Und täglich grüßt das Murmeltier/Groundhog Day (1993)

Ein Film, der mich ganz ungewollt viel geprägt hat und beschäftigt. Ich stelle mir oft die Frage, was ich an dem aktuellen Tag anders gemacht hätte, wenn ich ihn noch einmal leben dürfte. Nicht, um frustriert zurückzuschauen und mich selber fertig zu machen, sondern um daraus zu lernen und zu überlegen, was ich morgen anders machen möchte.
Bill Murray zeigt hier, dass er nicht nur blödel-witzig kann, sondern auch nachdenklich.


Ziemlich beste Freunde (2011)

Wahrscheinlich hat ihn eh schon jeder gesehen. Wie viele Filme auf dieser Liste hat er das richtige Verhältnis von unterhaltsam und nachdenklich. 2011 war er der Überraschungshit, jetzt kann man damit die wenigsten hinterm Ofen vorlocken.
Aber er lohnt sich wirklich. Ganz echt! Und es gibt darin einen Baum der singt! Schon allein das ist sehenswert! ;)


Am Sonntag bist du tot/Calvary (2014)

Durch meine nicht vorhandene Sortierung hören wir sehr schwer auf. Brendan Gleeson spielt einen Priester, der versucht so gut wie er eben nur kann für seinen Ort und seine Gemeinde da zu sein. Er macht dabei Fehler, ist nicht perfekt, aber doch an vielen Stellen so, dass ich mir gerne eine Scheibe davon abschneiden würde. Und dann bekommt er in der Beichte gesagt, dass er in einigen Tagen umgebracht wird und sein Leben in Ordnung bringen soll.
Krass tiefgängig, traurig, nachdenklich aber nicht hoffnungslos. Man sollte nur nicht zu depressiv gelaunt sein, wenn man ihn schaut. Ansonsten: nichts wie los!

Die besten Film-Soundtracks

Wenn ich Musik höre, dann sind es im Normalfall (in der Advents-/Weihnachtszeit ändert sich das immer) zu mindestens 90% Soundtracks von Filmen.
Hauptsächlich mag ich dabei Soundtracks, die keinen Gesang haben und von Orchestern gespielt werden, aber es gibt auch Ausnahmen.
Als letztens einer meiner Lieblingspodcasts eine Folge zu Soundtracks gemacht hat, habe ich schon überlegt, dass ich da eigentlich meinen Senf dazugeben möchte. Jetzt also hier mein Senf dazu. ;)
Ich habe allerdings Lieder und Alben ausgeschlossen, die „Musik zum Film“ sind und auch ein paar Alben, auf denen tolle Lieder sind, man sie aber kaum mit dem Film verbindet, bzw. sie nur „Titellieder“ waren (z.B. Flower von Moby auf dem „Nur noch 60 Sekunden“-Album, Skyfall von Adele vom gleichnamigen James Bond-Film, …)
Die Liste ist, wie immer, nicht nach bestimmten Kriterien sortiert, aber ich kann alle diese Alben mindestens zum Reinhören empfehlen:

Luke Cage Season 1 – hauptsächlich Adrian Younge & Ali Shaheed Muhammad

Dieser Soundtrack ist etwas anders, als die anderen. Ich höre ihn tatsächlich am liebsten, wenn ich abends durch die Stadt spaziere, was dafür spricht, dass die Komponisten die Stimmung der Serie sehr gut eingefangen haben. Er ist etwas ungewöhnlich und hat auch Lieder dabei, die für manche vllt. etwas „zu alt“ klingen, aber ich finde ihn klasse.

Rogue One: A Star Wars Story – Michael Giacchino

Michael Giacchino ist relativ spontan zu diesem Projekt gekommen und hatte ganze vier Wochen um den Soundtrack zu komponieren, was diesem aber meiner Meinung nach nicht geschadet hat. Es sind Anspielungen auf die Themen von John Williams aus den Soundtracks der alten Trilogie, aber immer mit einem eigenen „Spin“.
Es wird vielleicht einige überraschen, aber eben diese Originale finden sich nicht auf dieser Liste. So ganz konnten sie mich nie überzeugen, bzw. eignen sie sich einfach zu wenig, um sie im Hintergrund zu hören.

TRON: Legacy – Daft Punk

Ich hatte nicht damit gerechnet, dieses Album so zu mögen, aber was soll man machen. ;)
Daft Punk macht, was Daft Punk gut kann und heraus kommt ein Electro-Album, das man (bis auf ein paar wenige Titel) sehr gut im Hintergrund hören kann.

The Hobbit: An unexpected journey / Eine unerwartete Reise – Howard Shore

Ich habe keinen einzigen Herr der Ringe-Soundtrack, was ich wahrscheinlich noch nachholen sollte und ich mag die Hobbit-Filme nicht einmal so sehr, aber diesen Soundtrack finde ich richtig gut.
Besonders eignet er sich als Hintergrundmusik, wenn wir „Die Legenden von Andor“ oder andere Fantasy-Spiele spielen.

Star Trek: Into Darkness – Michael Giacchino

Noch einmal Michael Giacchino. Und ich könnte von ihm noch einiges hier draufpacken, aber man muss es ja nicht übertreiben. ;)
Auch hier finde ich wieder die Neuinterpretation von manch alten Themen, aber auch seine komplett eigenen Stücke sehr stark.

Pirates of the Caribbean / Fluch der Karibik – Klaus Badelt

Klaus Badelt ist hier (so weit ich weiß mit Hilfe von Hans Zimmer) einfach ein gute Laune-Album gelungen, das mir noch besser gefällt als Johnny Depp im Film. Und das will etwas heißen. ;)

Und was sagt ihr? Was sind eure Lieblings-Soundtracks? Schreibt mir einfach bei Facebook oder Twitter. Ich bin immer interessiert an einer Erweiterung meiner Sammlung.

Because it’s awesome! – November 2018

Im November lag ich ziemlich viel krank auf dem Sofa. Das bedeutet natürlich eine etwas längere awesome-Liste. ;)

All Systems Red – Martha Wells

Die „Murderbot Diaries“ sind eine Sci-Fi-Buchreihe, deren einzelne Teile eher kurz sind. Zumindest das erste Buch hier ist aus der Ich-Perspektive eines Androiden geschrieben, der superwitzig und eigentlich zu faul für seine Arbeit ist, die ihm auch seinen Namen gibt. Er ist quasi ein Bodyguard, den man man von seiner Firma mieten kann, der aber sein eigenes System gehackt hat, also nicht immer direkt auf Befehle reagieren muss, die ihm gegeben werden. Die Story ist überraschend spannend und man kann sich, noch überraschender, sehr gut in diesen „Murderbot“ hineinfühlen.
Ob ich die nächsten Teile lese, weiß ich noch nicht. Die Preise haben es, je weiter man kommt ganz schön in sich für so kurze Bücher.

Arrival (2016) – auf Netflix

Schon vor längerem habe ich die sehr gute Kurzgeschichte gelesen, auf der Arrival basiert, aber zum Film hatte ich es bisher noch nicht geschafft.
Jetzt bereue ich es ein bisschen, dass ich so lange gewartet habe. Optisch ist er einfach umwerfend, Amy Adams spielt genial, die Story ist (immer noch) super und packend.
Sehr guter Sci-Fi-Film ohne extreme Action und mit einem sehr guten Soundtrack (der allerdings für sich alleine nicht so gut wirkt, wie im Film).

Binti-Trilogie – Nnedi Okorafor

Meistens lese und sehe ich amerikanischen Sci-Fi, da ist Binti einmal etwas komplett anderes. Drei kurze Novellas, die die Geschichte von Binti erzählen, die aus einem afrikanischen Stamm kommt, der für sich beschlossen hat, niemals die Erde (oder auch das Dorf) zu verlassen. Sie hat aber eine Einladung zu der besten Hochschule des Alls, also macht sie sich heimlich auf den Weg und erlebt Schlimmes und Schönes, aber vor allem Ungewohntes auf ihrem Weg.
Was mich sehr fasziniert ist die Kombination aus Sci-Fi-Elementen und irgendwie magischen Elementen. Und natürlich die komplett andere Sicht, aus der die Geschichte erzählt wird.

First Man / Aufbruch zum Mond (2018)

Wie sicher den wenigsten entgangen ist, mag ich Sci-Fi, aber auch das was so aktuell in der Raumfahrt passiert.
First Man ist jetzt nicht umbedingt super aktuell, weil es um die erste Mondlandung geht, aber der Film zeichnet auf sehr gute Weise, wie das Leben von Neil Armstrong und seiner Familie ausgesehen hat und was dieses ganze „Raumfahrt-Ding“ für das Umfeld der Astronauten bedeutet hat.
Sehr stiller, aber unglaublich starker Film. Nicht nur für Space-Nerds zu empfehlen. ;)

Hans Zimmer: Live in Prague (2017) auf Amazon Prime

Wenn ich Musik höre, dann ist es (außer in der Adventszeit) zu 90% Filmmusik. Da konnte ich mir natürlich das Konzert von einem DER Filmmusik-Komponisten Hans Zimmer nicht entgehen lassen. Er spielt mit vielen anderen Musikern Teile seiner bekanntesten Werke und erzählt zwischendrin auch ein bisschen zu den Entstehungsgeschichten und Hintergründen. Sehr spannend und sehr schön.

Tom Clancy’s Jack Ryan Season 1 – auf Amazon Prime

Da ich die meisten Jack Ryan-Bücher von Tom Clancy gelesen habe, war es für mich am Anfang etwas schwer in die Serie zu kommen (die Bücher haben im kalten Krieg gespielt, die Serie spielt heute, was sehr viel verändert).
Aber mit der Zeit wurde es immer besser und die erste Staffel hat mich doch sehr überzeugt. Vor allem der „Bösewicht“ war genial dargestellt. Es gibt so das Sprichwort „Jeder Mensch ist der Held seiner eigenen Geschichte.“ und das merkt man Suleiman bei allem was er tut an. Ein paar Nebenstorys (z.B. die mit dem Dronenpiloten) hätte man sich auch sparen können, aber hey: nobody’s perfect. ;)
Wer also Thriller mag oder einfach gerne John Krasinski bei der Arbeit zusieht, sollte mal reinschauen.