Because it’s awesome! – Juli 2018

Der Juli war mein Urlaubsmonat, was selbstverständlich wieder bedeutet, dass ich viele Bücher gelesen habe (ich war auch draußen, versprochen!).
Wie letztes Jahr wird dieser Beitrag also etwas länger, wobei ich nicht alles auflisten werde (eine vollständige Auflistung der Bücher findet ihr auf meinem Goodreads-Profil).


Tweet von Michael Frost und auch gutes Urlaubs-/Lebensmotto


Die Kunst, die Eltern zu enttäuschen: Vom Mut zum selbstbestimmten Leben von Michael Bordt

Mal ein Sachbuch zur Abwechslung. Aber keine Angst, es beißt nicht. ;)
Der Titel klingt zwar etwas provokativ, aber in diesem kleinen Büchlein geht es nicht nur um die Beziehung zu den Eltern, sondern insgesamt darum, was uns aufhält uns in einer guten und gesunden Weise abzugrenzen und die Motive für unser Handeln zu hinterfragen. Sehr empfehlenswerter Gedankenanstoß.


Norse Mythology von Neil Gaiman

Eine sehr schöne und gute Nacherzählung der alten nordischen Göttermythen. Ich muss ehrlich gestehen, Odin, Thor und Loki nur aus der Welt der Marvel-Comics und -Filme zu kennen, sodass es eine sehr schöne Abwechslung war, einmal die „ursprünglichen“ Mythen zu lesen. Und Neil Gaiman ist einfach ein guter Autor.


Borderline von Mishell Baker

Die Leute von The Incomparable haben das Buch als Fairy Noir bezeichnet, was es ganz gut trifft. Im Prinzip ist es wieder ein Urban-Fantasy-Buch (es spielt in unserer aktuellen Welt, zu unserer Zeit, aber halt mit Feen, Warlocks und anderen Fantasydingen), was ich ja sehr mag. Die Hauptperson ist eine Frau, die versucht mit ihrer Borderline-Erkrankung klar zu kommen, während sie darüber lernt, dass sich in unserer Welt mehr als nur die Lebewesen aufhalten, von denen wir alle schon gehört haben. Und natürlich muss die Welt vor einer schlimmen Invasion der bösen Fabelwesen geschützt werden.
Spannend, sehr witzig und manchmal auch sehr tief. Ich freu mich schon auf Band 2!


The Strange Case of the Alchemist’s Daughter von Theodora Goss

Was passiert, wenn sich die weiblichen Nachkommen und Kreationen der verrückten Wissenschaftler aus den Alten Büchern (Frankenstein, Jekyll, Rappaccini, Moreau, …) begegnen um herauszufinden, was ihnen ihre Väter wirklich angetan haben und was sie und ihre Berufsgenossen weiter Böses in dieser Welt planen? Und was, wenn sie versuchen das ganze mit der Hilfe von Sherlock Holmes herauszufinden?
Um das herauszufinden, müsst ihr das Buch lesen. ;)
Es ist vom Schreibstil an manchen Stellen den alten Büchern sehr ähnlich (mir also auch etwas zu langsam), hat aber viel Humor und ein tolles Zusammenspiel der ganzen „Monster“. Ganz viele „was wäre wenn“-Szenarien werden hier angedacht und wem das gefällt, der kann gleich zu Buch 2 greifen (wobei ich mir das noch sehr stark überlege, weil es über 700 Seiten hat). :D


The Furthest Station von Ben Aaronovich

Wenn ein weiteres Buch (oder in diesem Fall eine Novella) von einer meiner Lieblingsreihen (Rivers of London) herauskommt, muss ich sie einfach lesen. Der Hauptcharakter dieser Urban-Fantasy-Reihe (hier ist es wieder) ist einfach superwitzig und die anderen Charaktere, sowie das Konzept hinter den Büchern einfach total abgefahren.
Wer sich dafür interessiert, einfach bei Buch 1 (Rivers of London/die Flüsse von London) anfangen. Die Reihe gibt es komplett auch auf Deutsch (vielleicht sogar in eurer örtlichen Bibliothek).


John Rebus #19, 20 und 21 von Ian Rankin

Schon seit Jahren lese ich Ian Rankins „John Rebus“-Reihe (man könnte sagen, der schottische Wallander). Jeden Urlaub versuche ich mindestens eines der Bücher zu lesen. Diesen Urlaub waren es halt drei. :D
Rebus ist in diesen Büchern schon im Ruhestand, kann es aber nicht lassen, sich immer wieder in die Polizeiarbeit einzumischen und dadurch selbstverständlich Chaos zu verursachen, aber eben auch die Fälle zu lösen. Rankin schreibt in ungefähr gleichbleibender Qualität, ich habe also genau das bekommen und genossen, was ich erwartet habe.
Krimi-Fans sollten einfach bei Band 1 (Knots and Crosses/Verborgene Muster) anfangen.


Minimalism auf Netflix

Eine Dokumentation über Minimalismus, die zwei Jungs von theminimalists und warum zumindest ein bisschen davon für unser Leben ganz gut sein könnte. Sie ist sehr gut (und schön) gemacht und enthält auch viele Statements von „klassichen“ Minimalisten-Bloggern wie Leo Babauta, Patrick Rhone und Joshua Becker.
Ich bin darauf gestoßen, nachdem ich auf YouTube ein paar Videos von Matt D’Avella gesehen hatte und er immer wieder seine Dokumentation erwähnt hat.


Crimson Tide (1995)

Man glaubt es kaum, aber ich hatte diesen U-Boot-Klassiker noch nicht gesehen. Sehr spannend, schöne Charaktermomente und super Besetzung (Denzel Washington, Gene Hackman, Viggo Mortensen aka. Aragorn).

Sommer in den Niederlanden 2018

Wir waren diesen Sommer mit Bines Familie in den Niederlanden. Genauer gesagt in Calantsoog, direkt an der Küste. Für mich war es der erste längere Aufenthalt in unserem Nachbarland und ich war sehr angetan von einigen Dingen dort.
Natürlich ist das gefärbt von der Urlaubsstimmung, der Meeresluft und allem möglichen, aber ich wollte trotzdem einmal festhalten, was mir in dieser einen Woche sehr positiv aufgefallen ist, bzw. wofür ich dankbar bin.
Und selbstverständlich ist es wieder eine unsortierte Liste (ohne Anspruch auf Vollständigkeit):

  • Autofahren ist deutlich entspannter, da überall niedrigere Geschwindigkeitsbegrenzungen sind (z.B. Autobahn 130 km/h, Landstraße 80 km/h, …). Mit 90-100 km/h auf der Autobahn zu fahren fühlte sich schnell an, weil die Autos, die einen „superschnell“ überholt haben mit 130-140 km/h unterwegs waren. Insgesamt fühlte sich dadurch alle „entschleunigter“ an.
  • Vla (eine Art Zwischending zwischen Pudding und Milch) ist unfassbar lecker und egal was euch andere Leute sagen wollen: Schoko ist die beste Geschmacksrichtung.
  • Die offene Art der Niederländer (nicht nur im Touri-Ort) und die Selbstverständlichkeit, mit der sie andere Sprachen sprechen war eine sehr angenehme Abwechslung.
  • Super ausgebaute Fahrradwege sind der Hammer! An den meisten Stellen hatten sie sogar einen Mittelstreifen zur Trennung der beiden Fahrbahnen.
  • Wo wir bei Fahrrädern sind: Hollandräder machen das Fahren so viel angenehmer. Bequemer Sattel, ziemlich aufrechtes Fahren, insgesamt einfach eine entspanntere Angelegenheit, auch wenn man Gegenwind hat.
  • Wind zu allen Tageszeiten ist einfach super.
  • Niederländisch ist wahrscheinlich eine der coolsten Sprachen. Wenn ich wieder Hirn-Freiraum für ein größeres Projekt habe, würde ich das gerne mal lernen.
  • Mir klar zu machen, dass ich nicht so viel „muss“ wie ich denke, hat den ganzen Urlaub für mich deutlich entspannter gemacht.
  • Das Meer ist einfach wunderschön!
  • Selbst in einem niederländischen Gottesdienst, bei dem ich kaum ein Wort verstehe, kann ich Gott begegnen und die Begegnung mit anderen Christen genießen.
  • Niederländer können direkt sein, dabei aber so freundlich und charmant bleiben wie Engländer. Sehr sympathisch!
  • Pommes in den Niederlanden waren irgendwie besser. Ob das an der Meerluft liegt oder daran, dass sie es einfach „drauf haben“ weiß ich allerdings nicht.
  • Birkeneis (nicht mit Kuhmilch, sondern Birkensaft) ist superlecker.
  • Der Besuch einer katholischen Kirche in einem Privathaus (wegen der Protestantischen Vorherrschaft durften sie sich nur im Privaten treffen) rückt einem mal wieder die Perspektiven zurecht.
  • Die Urlaubs-Grundregel von Bine und mir (50% Aktivität, 50% Ruhe) ist weiterhin super-hilfreich für uns beide und tut richtig gut.

Was waren deine ersten iOS-Apps?

Der iOS-App Store ist diese Woche 10 Jahre alt geworden. Ich vermute, dass das einer der Gründe war, warum Markus (Entwickler von meiner lieblings-Mind-Map-App MindNode) bei Twitter gefragt hat, was unsere ersten iOS-Apps waren, die wir uns damals geholt haben.

Um das herauszufinden muss man einfach in den App Store auf seinem iOS-Gerät gehen, auf Updates tippen und dort oben in der Ecke auf das eigene Account-Foto. In der App-Liste muss man dann ganz nach unten scrollen und schon sieht man seine ersten Apps. Ich vermute stark, dass die eine oder andere App fehlt, die es mittlerweile nicht mehr gibt, weil ich mir irgendwie nicht vorstellen kann, dass meine erste App auf dem Screenshot tatsächlich meine erste App war. Aber das war auch 2011, da war ich noch jung und so. ;)

Hier also meine ersten Apps, die ich im iOS-App Store geholt habe (und die garantiert alle kostenlos waren, weil ich am Anfang keinen Cent investieren wollte):

  • Death Worm (1,99 €): Keine Ahnung, warum ich mir das damals geholt habe und ob ich es lange drauf hatte. Gekostet hat es auf jeden Fall nichts.
  • Parcel (Gratis): Diese App habe ich sogar relativ lange verwendet um die Sendungsverfolgung von Paketen immer direkt auf dem iPod/iPhone zu haben.
  • Skitch (Gratis): Gehört mittlerweile Evernote und ist eine sehr simple und schicke App um schnell mal ein paar Pfeile, Linien und Text auf ein Bild zu packen. Ich glaube, ich habe damit sogar die Routenpläne auf unseren Hochzeitseinladungen gestaltet.
  • Süddeutsche Zeitung (Gratis): Die App war damals leider für die Zeitungsabonnenten und nicht die App-Version der Website. Sie flog schnell wieder vom Gerät.
  • Scout GPS Navigation (Gratis): Hieß damals noch Scobbler und war DIE Navigations-App für iOS-Geräte (finden zumindest wir in unserem Haushalt). iOS hatte damals noch keine Karten-App und GoogleMaps konnte keine direkte Navigation (man musste sich selbst von Kreuzung zu Kreuzung tippen).
  • Path (Gratis): Eine Art Social Network aber nur für einen kleinen Zirkel. Ich musste ja alles mal ausprobieren, aber Path ist ziemlich schnell wieder „eingegangen.

Ich bin insgesamt erstaunt, wie wenig Spiele dabei sind, aber ich habe mich da anscheinend „unterschätzt“ (oder sie sind alle schon lang nicht mehr verfügbar und tauchen nicht in der Liste auf).

Wie man sehen kann, war ich nicht von Anfang an dabei, aber das muss ich ja auch nicht überall sein. ;)

Was waren eure ersten Apps? Antwortet doch einfach mit Screenshots auf den Tweet oder Facebook-Post zu diesem Eintrag.

 

Because it’s awesome! – Juni 2018

Der Juni ist rum und ich musste feststellen, dass ich zwischen den vielen Terminen, langen Bahnreisen und den einen oder anderen Steinen im Weg bin ich zu ziemlich wenig gutem Medienkonsum gekommen. Naja, im Juli habe ich drei Wochen Urlaub. Ich hoffe, da doch das eine oder andere gute Buch verschlingen zu können. :)

Jetzt aber erst einmal die tollen Dinge aus dem Juni:


Tweet von @hannagelb

Natürlich war auch schon WM im Juni und ich fand, das Hanna nach dem Deutschland-Aus den besten Kommentar abgegeben hat, den ich seitdem darüber gelesen habe.


And there were (N-one) von Sarah Pinsker im Uncanny Magazine

Ich lese selten Novellas oder Kurzgeschichten. Schon alleine deswegen, weil ich gar keine Ahnung habe, wie ich an sie herankommen soll, bzw. woher ich wissen sollte, was lesenswert ist und was nicht. Aber einmal im Jahr, nach der Hugo-/Nebula-Award-Episode auf The Incomparable habe ich ein paar Empfehlungen von Geschichten die für die beiden Awards nominiert sind und auch die Meinung von den Podcast-Mitgliedern, welche sich lohnen.

In dieser Geschichte von Sarah Pinsker (meine PDF hatte 58 Seiten) wird die Hauptfigur zu einer Convention eingeladen, auf der nur verschiedene Versionen von ihr aus verschiedenen parallelen Universen eingeladen sind. Alles ist zwar seltsam, aber auch interessant, bis eine von ihnen ermordet wird und die Hauptfigur ermitteln muss.
Schon das Konzept finde ich super-interessant und es wurde auch super umgesetzt und war dabei auch noch spannend. Wenn ihr also ein paar Minuten übrig habt, dann besucht einfach den Link in der Überschrift und lest die Geschichte. Ich finde, es lohnt sich.


Designated Survivor – Season 1 auf Netflix

Manchmal möchten Bine und ich einfach einen gemütlichen Abend haben und ein/zwei Folgen einer unterhaltsamen und wenn es geht auch spannenden Serie zu schauen. Vor einigen Jahren haben wir dabei 24 durchgeschaut. Jetzt ist der damalige Hauptdarsteller, Kiefer Sutherland mit einer neuen, ganz anderen und doch auch irgendwie ähnlichen Serie zurück. Wir haben Spaß, Spannung und manchmal auch einfach die nötige Abwechslung.
Wer das sucht, wird bei Designated Survivor (es sind zwei Staffeln bei Netflix, aber wir haben ja nicht jeden Abend Zeit zum Schauen ;) ) fündig.

Single-Tasking

In den letzten Wochen war mein Terminkalender sehr gefüllt und einige Termine hatten es in Sachen Vor- und/oder Nacharbeit ordentlich in sich. In solchen Zeiten passiert es ganz schnell, dass ich gesunde und wichtige Angewohnheiten „fallen lasse“, was die Sache (wie ich immer wieder feststellen muss) nur noch schlimmer macht.

Eine dieser Angewohnheiten ist das „Single-Tasking“. Ich habe mir bei Streaks sogar einen extra Punkt dafür erstellt um meiner Angewohnheit, mehrere Dinge gleichzeitig zu machen (jaja, angeblich können das nur Frauen oder überhaupt niemand, je nachdem wen man fragt) entgegen zu treten. Ich habe nämlich gemerkt, dass mich Multitasking unglaublich viel Kraft und Konzentration kostet, die dann wieder zu mehr Multitasking führen. Ein Teufelskreis also aus dem ich jetzt (mal wieder) versuche auszubrechen.

Als ich einem Freund von meiner neuen „Streak-Todo“ erzählte, meinte er: Ab wann gilt denn diese Todo für dich als erledigt? Was sind deine Kriterien, die dir zeigen, ob du es geschafft hast?

Da ich mich schon vor ein paar Monaten mit dem Thema befasst habe (und es dann natürlich unglaublich erfolgreich ein paar Tage durchgeführt habe), kann ich diese Frage tatsächlich beantworten.

Wer möchte, kann auch noch interessante Blog-Artikel von anderen Autoren dazu lesen, die mich inspiriert haben (hier, hier und hier).

Jetzt aber zu der Liste von meinen Single-Tasking-Kriterien, denn was wäre ein Blog-Post von mir ohne eine unsortierte Aufzählung? ;)

  • Keine Handy-Benutzung auf der Toilette, während eines Films, während eines Telefonats, …
  • Keine Podcasts während ich Auto fahre, spazieren gehe, einkaufen gehe, …
  • Während ich über etwas nachdenke, meine Gedanken nicht durch Twitter, Facebook, Instagram, Mails, … unterbrechen.
  • Beim Lesen eines Buches nicht gleichzeitig den weiteren Tag planen.
  • In Gesprächen das Handy in der Tasche/auf dem Tisch lassen.
  • Während der Computer ein Programm/Dokument öffnet, das ich gleich bearbeiten möchte nicht noch andere Dinge „schnell erledigen“.
  • Wenn mir zwischendrin eine Idee kommt: aufschreiben und nicht alles stehen lassen und sie umsetzen/anpacken.

Das Interessante an der ganzen Sache ist: Ich wirke dadurch für mich viel ineffektiver, langsamer und unproduktiver. Aber in Wirklichkeit kann ich alle Sachen deutlich besser machen, wenn ich ihnen meine volle Aufmerksamkeit widme.

Welche Herausforderungen habt ihr? Wo könnte euch ein bisschen mehr „Single-Tasking“ gut tun?

Because it’s awesome! – Mai 2018

Da ich mich im Mai sehr viel mit der DSGVO auseinandergesetzt habe, hatte ich in meiner freien Zeit nicht mehr so viel Lust, etwas zu lesen. Rausgekommen ist ein weiterer „buchloser“ Monat. Aber dafür kommt ja bald der Sommer-Urlaub. ;)


Guardians of the Galaxy Vol. 2 (2017)

Nicht ganz so witzig, wie der erste Teil, aber die „Guardians of the Galaxy“ gehören immer noch zu meinen Lieblingshelden innerhalb des MCU. Und schon alleine wegen der Eröffnungsszene sollte man sich den Film geben. „I Am Groot!“


Avengers: Infinity War (2018)

So… viele… Superhelden! Ich glaube, Jason Snell hat es in The Incomparable am besten beschrieben: „Das ist der erste Teil eines Staffelfinales einer sehr langen Serie.“
Und da es eine Serie ist, die mir zum größten Teil richtig gut gefallen hat, habe ich auch das Finale (bisher) sehr genossen. Die verschiedenen, super-witzigen Team-Ups (Dr. Strange und Tony, Thor und Rocket, Bruce Banner und gefühlt der Rest) waren unglaublich gut zu sehen, was aber wahrscheinlich auch nur klappt, wenn man die Charaktere schon seit vielen Jahren von verschiedensten Filmen kennt.
Ich bin gespannt auf Teil 2 nächstes Jahr, bei dem anscheinend die „ursprünglichen“ Avengers das Kernteam bilden werden. Das wird ein Spaß!


Apollo 13 (1995)

Bine hatte dieses unglaublich gute Drama noch nicht gesehen und ich hatte durch die vielen Fakten rund um die Apollo-Missionen, die ich in den letzten Wochen „absorbiert“ hatte so gut informiert, dass es mal wieder an der Zeit war Apollo 13 zu sehen.
Ich mag so gut wie alle Schauspieler darin (Tom Hanks, Kevin Bacon, Ed Harris, …) und finde es sehr spannend, die damalige Dramatik nachzuempfinden.
Bonuswissen, das den Film noch cooler macht: Als sie eine Zeit lang mit den Düsen fliegen müssen und dabei die Erde im Blick behalten müssen, hat (off screen) eine der Hauptcharaktere von „Hidden Figures“ das ganze Manöver ausgerechnet.


Sense8 (2015-2018) auf Netflix

Viele Menschen hatten mir Sense8 schon empfohlen, aber irgendwie hat mich die Grundidee nur verwirrt: 8 Menschen sind weltweit miteinander verknüpft, können quasi telepathisch miteinander kommunizieren und sogar die Körper der anderen „übernehmen“.
Die Wachowskis machen aber einen sehr guten Job im Erklären, Ausführen und Vertiefen dieser Grundidee. Die Schauspieler helfen natürlich auch enorm, die einzelnen Charaktere und ihre Eigenheiten zu beschreiben und es schadet der Serie auch nicht, dass sie wirklich über die ganze Welt verteilt gedreht wurde (was der Grund war, warum sie jetzt zu Ende ist, da das viel zu teuer für eine TV-Serie ist).
Es lohnt sich wirklich diese Sci-Fi-Drama-Serie zu schauen (hat nur zwei Staffeln und bekommt jetzt noch einen Abschlussfilm).
Eine kleine Warnung allerdings noch vorher: Es gibt einiges an Gewalt und nackter Haut zu sehen, also nicht wirklich für Kids.


Loony Quest (2015)

Ein super-witziges Brettspiel, bei dem ich nicht garantieren könnte, dass Erwachsene so viel besser sind, als Kids.
Im Prinzip spielt man eine Art Jump’n’run-Spiel mit einem Stift auf einer abwischbaren Folie. Allerdings hat man das Level nur vor sich liegen, nicht unter der Folie. Man muss Hindernissen und den Bösen ausweichen und Bonuspunkte sammeln. Ist man fertig, legt man die Folie über das Level und schaut, wie gut man war:

Natürlich gibt es dann noch alle möglichen Boni und Strafen (mit der nicht-dominanten Hand malen, nur mit ausgestrecktem Arm malen, …), wie sich das gehört.
Kann ich jedem nur empfehlen, es macht riesig Spaß und dauert pro Partie vielleicht 20-30 Minuten (die Packung lügt tatsächlich nicht).
Nicht nur für Fans alter Jump’n’Run-Spiele echt genial!

iPad-Homescreen Mai 2018

Vor eineinhalb Monaten habe ich über den Homescreen meines iPhones geschrieben und angekündigt, dass der fürs iPad vielleicht folgen wird, was jetzt der Fall ist.

Was sicher gleich auffällt ist, dass ich im Gegensatz zum iPhone tatsächlich Apps auf meinem Homescreen habe. Zum einen hat es mich da nie so viel gestört und zum anderen nutze ich das iPad zusammen mit meiner Frau, was bedeutet, dass sie Apps auch finden können muss. ;)

Der Hintergrund ist einer der Hintergründe, die bei iOS gleich dabei sind und zeigt den Mond, einen der faszinierendsten Planeten für mich schon seit ich kleiner war.

Unten links behalte ich die Apps, bei denen ich denke, dass ich sie am häufigsten benutze, bzw. am schnellsten auf sie zugreifen möchte (die unten rechts sind einfach die als letztes geöffneten Apps):

  • Documents (kostenlos): Wenn ich predige, nutze ich dafür mein iPad (ich plane meinen ganzen Workflow dafür mal zu schreiben, aber mal sehen) und auf dem iPad nutze ich dafür Documents. Diese App ist eigentlich eine Art Datei-Browser (wie der Finder beim Mac, bzw. der Explorer beim PC), in dem man sehr viele verschiedene Dateien öffnen kann. Zusätzlich ist die App auch noch schick gemacht.
  • 1Password (kostenlos mit In-App-Purchase): Ich habe keine Ahnung, warum ich diese App bei meinem iPhone-Beitrag ausgelassen habe. Ist wohl in der Masse untergegangen. In 1Password liegen alle meine Passwörter, Kreditkarteninfos, … Es ist durch ein sehr langes Passwort und/oder meinen Fingerabdruck gesichert und hilft mir dabei für jeden Internet-Account ein anderes und sicheres Passwort zu verwenden und nicht überall das gleiche (wichtig, wenn ein Service gehackt wurde). Außerdem verwende ich es für alle meine Accounts mit Zwei-Faktor-Authentifizierung.
  • Safari (iOS-integriert): Einen Browser braucht man sehr oft in greifbarer Nähe.
  • Notizen (iOS-integriert): Schnelle Ideen, Listen, Mitschriften bei Gesprächen, … All das landet bei mir in Notizen und wird später am Mac weiterverarbeitet. iCloud-Sync sei Dank.
  • Bibel (kostenlos): Ich nutze das iPad für meine tägliche Bibellese, weswegen ich die App auch gleich greifbar haben möchte, damit ich morgens auf dem Weg zu ihr so wenig wie möglich abgelenkt bin.

Alle weiteren Apps habe ich in Ordnern sortiert, damit man sie leichter findet. Hier meine jeweiligen Favoriten:

Büro

  • Accordance (kostenlos mit in-App-Purchase oder Accordance-Account): Dieses „Bibel-Programm“ nutze ich schon seit dem Studium. Ich habe mit meinem Account mehrere Kommentarreihen dort gekauft und auch die Hebräische und Griechische Bibel, sowie ein paar weitere Module. Für meine Predigt- und Bibelgesprächskreisvorbereitung ist diese App unverzichtbar für mich.
  • Dropbox (kostenlos): Schneller Zugriff auf viele meiner Daten. Mehr muss ich dazu, glaube ich nicht sagen.
  • Byword (6,99 €): Mein Textverarbeitungsprogramm auf dem Mac mit iCloud-Sync, sodass ich auf dem iPad mit Texten anfangen oder sie dort weiterschreiben kann. Natürlich alles in Markdown.
  • MindNode (kostenlos mit in-App-Purchase): Nutze ich hauptsächlich auf dem Mac um Mind-Maps zu gestalten, bzw. damit meine Gedanken zu sortieren. Synct per iCloud zum iPad, sodass ich dort entweder weiterarbeiten oder eben neue Mind-Maps anfangen kann.
  • Kalender (iOS-integriert): Mein Kalender. Wer hätte es gedacht. :D

Kommunikation

  • Tweetbot (5,49 €): Twitter ist und bleibt für den Moment das Soziale Netzwerk, das ich am meisten „benutze“. Eine gute und schöne App schadet da nicht. Und sie synct mit dem „Lesestand“ auf dem iPhone und dem Mac.
  • Mail (iOS-integriert): Im Gegensatz zu meinem iPhone habe ich auf dem iPad auch meine Dienstmails. Das ist gerade dann ganz nützlich, wenn ich auf Fortbildungen oder Konferenzen unterwegs bin.

Lesen

  • Feedly (kostenlos): Ich lese Blogs immer noch über RSS-Feeds. Das ist sehr praktisch, weil ich nicht ständig schauen muss, ob jemand etwas Neues geschrieben hat. Damit ich das kann, nutze ich Feedly.
  • iBooks (kostenlos): Gerade Romane lese ich häufig als eBook. Das ist deutlich günstiger und stellt nicht das Regal voll. iBooks ist eine der Apps, die ich dafür zum Lesen verwende.
  • Kindle (kostenlos): Die meisten eBooks lese ich auf unserem Kindle Paperwhite, da das abends angenehmer für meine Augen ist. Wenn ich den Kindle allerdings gerade nicht greifbar habe, dann lese ich einfach in der App weiter, schließlich wird der aktuelle Lesestand immer synchronisiert.
  • Onleihe (kostenlos): Unsere Stadtbibliothek bietet seit einigen Monaten die Möglichkeit der Onleihe an, was nichts anderes ist, als das Ausleihen von digitalen Medien (Hörbücher, eBooks, Zeitschriften). Dafür braucht man dann einen Onleihe-Account und natürlich die nötigen Apps. Funktioniert ganz ok, wobei hauptsächlich meine Frau darüber Hörbücher ausleiht (und dann auf ihrem iPhone hört).

Nachschlagen

  • Evernote (kostenlos): Alle unsere Lieblingsrezepte sind als PDF in Evernote gespeichert und getaggt, sodass wir sie schnell wieder finden. In unserer Küche haben wir dann eine Ribba-Leiste (heißt jetzt Mosslanda) angebracht, auf die wir nicht nur Kochbücher stellen, sondern eben auch das iPad und dann direkt vom iPad kochen. Außerdem haben wir in Evernote Listen mit den Unverträglichkeiten unserer Freunde, damit wir immer das Richtige kochen können.
  • 1Blocker X (5,49 €): Ich möchte nicht mehr ohne Inhaltsblocker surfen (auch wenn das bedeutet, dass die Süddeutsche mich nicht mehr auf ihre Seite lässt). Weniger (bzw. fast keine) Werbung und schnellere Ladezeiten (vor allem bei schlechter Internetverbindung) sind der größte Bonus für mich.
  • Pinterest (kostenlos): Wo soll ich sonst Rezeptideen, Einrichtungsmöglichkeiten, coole Legobilder und Doctor Who-Memes herbekommen? ;) Außerdem schickt meine Frau mir hier immer wieder tolle Ideen.

Unterhaltung

  • YouTube (kostenlos): Längere YouTube-Videos schaue ich gerne auch mal auf dem Sofa. Da ich keinen Laptop habe, geht das dann nur übers iPad.
  • Netflix (kostenlos mit Abo): Gerade für unterwegs, aber auch bei unserer sehr schwankenden Internetverbindung ist die Download-Funktion für die meisten Serien richtig genial.
  • Amazon Prime Video (kostenlos mit Abo): Benutzen wir sehr selten, aber wer Amazon-Prime wegen des Versands hat, sollte sich das Video-Angebot nicht entgehen lassen.
  • Dead Man’s Draw (kostenlos): Cooles Kartenspiel, dass es von der App zum Spiel aus Papier geschafft hat.
  • Noodles (2,29 €): Kleines Knobelspiel für zwischendurch. Hätte nie dafür bezahlt, aber es war irgendwann mal kostenlos.
  • Pandemic (2,29 €): Eines meiner Lieblingsbrettspiele, das in der App deutlich schneller aufgebaut ist. So kann ich auch mal eine Runde spielen, wenn gerade niemand sonst Bock darauf hat.

Welche Apps verwendet ihr? Welche fehlen in meinem Workflow noch komplett und ihr fragt euch, wie ich ohne sie bisher überlebt habe?

Because it’s awesome! – April 2018

Wieder ist ein Monat vorbei, was mir die Gelegenheit gibt, zurück zu schauen. Zum Lesen bin ich nicht so viel gekommen (wie man unten sehen kann), aber das schwankt bei mir ja sowieso immer. Dafür habe ich wieder mit Lego „gebastelt“.


Lego NASA-Apollo Saturn V

Wie letzten Monat angekündigt, kommt hier das nächste Lego-Projekt. Zu Ostern habe ich mir die NASA Apollo Saturn V gekauft und sie an einem Tag zusammen gebaut. Die einzelnen Schritte dieser schönen, spannenden und unterhaltsamen Aktion könnt ihr in meinem Instagram-Profil sehen.

Jetzt liegt die etwa einen Meter lange Rakete (zum Stehen ist sie zu groß) auf meinem Regal direkt neben dem Millenium Falcon meiner Schwester und sieht einfach nur beeindruckend aus.

Besonders gefällt mir an der Rakete, dass man tatsächlich die einzelnen Stufen der Rakete auseinander nehmen und die komplette Mondmission dadurch darstellen kann. So ist es sogar auch noch informativ. ;)


Thor: Ragnarok/Thor: Tag der Entscheidung (2017)

Bevor ich Avengers: Infinity War sehen kann, möchte ich natürlich vorher die ganzen vorigen Filme gesehen haben. Thor hat mich dabei sehr positiv überrascht. Nach dem doch etwas dürftigen „Thor: The dark world“ ging es in dieser Version wieder richtig zur Sache: Action, Spannung (ok, nur ein bisschen) und eine ganz gewaltige Portion an Humor. Dass er dabei noch abgefahren schön aussah, hat dem ganzen Erlebnis natürlich nicht geschadet. ;)


The Help (2011)

Berührende, witzige und entlarvende Erzählung über Rassismus in den Staaten der 60er Jahre. Die schauspielerischen Leistung von den meisten Hauptdarstellern hat mich sehr beeindruckt.
Vor allem hat mich aber die Frage getroffen, wo ich mich womöglich komplett daneben verhalte, es aber nicht merke, weil ich so in meinem System gefangen bin…


Codenames: Duett

Schon das mit dem „Spiel des Jahres“ ausgezeichnete Original hat Bine und mir echt Spaß gemacht. Dafür braucht man aber mindestens vier, besser sechs bis zehn Personen.
Wir mögen beide dieses Rätseln darüber, wie man am besten die verschlüsselten Tipps für die eigenen Begriffe auf dem Tisch gibt und haben uns deswegen sehr gefreut zu sehen, dass es auch eine Zwei-Spieler-Variante gibt, die genau so viel Spaß macht.


Tweet von David Rigdon zu dieser Folge von The New Activist

Meine Morgenroutine

Auf verschiedensten Blogs und zahlreichen Pinterest-Pins kann man lesen, wie eine optimale Morgenroutine gestaltet werden muss, damit man perfekt in den Tag startet, super produktiv wird und zu einem mega-erfolgreichen Menschen aufsteigt.

Diesen Anspruch habe ich nicht, aber wer weiß, vielleicht kann meine eigene Morgenroutine den Einen oder die Andere dazu inspirieren den eigenen Morgen etwas bewusster zu gestalten.

Noch ein wichtiger Hinweis vorneweg: Wir haben keine Kinder, was es natürlich deutlich erleichtert eine eigene Routine zu finden. ;)
Jetzt aber die wichtigsten Punkte für mich jeden Morgen:

1. Flugmodus
Meine Morgenroutine beginnt eigentlich schon am Abend vorher indem ich mein iPhone in den „Flugmodus“ versetze und es ins Büro lege. Dadurch schaue ich morgens nicht zuerst auf alle möglichen Meldungen oder checke mal schnell bei Twitter, Instagram und Co, was die Nacht über so gelaufen ist.
Mein Start in den Tag hat dadurch mehr damit zu tun, was ich möchte, als was andere Menschen möchten (oder Social-Media-Firmen möchten, dass ich es möchte).

2. Kein Snooze
Meine Casio F91w weckt mich mit einem relativ unfreundlichen Piepen. Die Vorteile der Uhr: Von dem Piepen bin ich wirklich wach! Ich habe keine Ahnung, ob die Uhr einen Snooze-Button hat.
Dadurch stehe ich einfach auf (manchmal auch mit etwas Verzögerung).

3. Trinken
Der Körper braucht morgens wieder neue Flüssigkeit. Das habe ich so oft in Gesundheitsratgebern gelesen, bis ich mich entschieden habe, es tatsächlich zu glauben. Seitdem trinke ich jeden Morgen zwei Gläser Wasser. Das tut gut und gibt mir tatsächlich Energie.

4. Bibel lesen und Beten
Ich starte immer mit Luthers Morgensegen, wodurch ich einen festen Rhythmus habe. Danach lese ich das Kapitel, das in unserer Bibellesegruppe (hoch leben Skype und WhatsApp für den Austausch!) gerade dran ist, denke darüber nach und bete wegen des Textes und für Menschen in meiner Familie, meinem Freundeskreis und meiner Gemeinde.
Ich hatte das viele Jahre nur sehr wenig gemacht und spüre jetzt, wie gut mir das tut, damit gleich in den Tag zu starten. Ich mache es nicht aus Pflicht, sondern weil ich es tatsächlich super finde (mein 25-jähriges Ich schüttelt gerade den Kopf und glaubt mir kein Wort).

5. Sport
Dank Pur-Life kann ich jeden Morgen ca. eine halbe Stunde Sport machen und damit verschiedene Zonen meines Körpers trainieren. Das bringt zum Schwitzen und tut mir gut (wenn ich nicht mega Muskelkater bekomme, weil der Kurs doch etwas heftig war). Mir macht Sport immer noch nicht so richtig Spaß, aber ich merke, dass mein ganzer Tag und meine ganze Woche anders verlaufen (von meiner Stimmung und meiner Aufmerksamkeit), wenn ich ihn nicht weglasse.
Zum Glück ist das mittlerweile eine feste Routine, über die ich mit mir nicht diskutieren muss.

6. Tagebuch schreiben
Jörg Ahlbrecht hat vor ein paar Jahren bei einem Vortrag davon erzählt, dass er immer mit der Frage „Was liegt mir gerade auf der Seele?“ (oder so) Tagebuch schreibt. Das hat mich davon befreit, immer einen „Liebes Tagebuch…“-Rückblick zu schreiben. Außerdem habe ich in der gleichen Zeit an verschiedenen Stellen gelernt, dass man nicht alles ganz oder gar nicht machen muss, sondern Dinge auch weiter betreiben kann, wenn man sie mal ein paar Tage vergessen hat.
Seitdem schreibe ich (mit kleinen Aussetzern) so gut wie jeden Tag Tagebuch. Es hilft mir meine Gedanken zu sortieren und manchmal Worte für meine Emotionen zu finden.

7. Lesen
Ohne Input kann ich meinen Beruf nicht so gut ausüben, weswegen es sehr wichtig ist zu lesen. Das passt morgens super rein, bevor der ganze Trouble des Tages angefangen hat auf mich einzuströmen. Ca. eine halbe Stunde nehme ich mir dafür, mache mir Notizen, denke darüber nach und lerne davon.
Manchmal inspiriert es Predigten, manchmal hilft es mir einzelne Bereiche meines Pastorendaseins zu überarbeiten. Manchmal ist es auch eher ein Reinfall (man weiß ja vorher nicht, was man bekommt).
Insgesamt merke ich aber in meiner ganzen Tätigkeit, dass ich wieder mehr Input bekomme.

8. Meditieren
Jeden Tag zu Beginn noch einmal 10-15 Minuten ganz still sein, hilft mir entspannter auf die Herausforderungen des Tages zuzugehen. Ich nutze dazu Headspace, auf das ich in meinem iPhone-Homescreen-Beitrag ja schon hingewiesen habe.

9. Frühstücken
Ich kann auch ohne Frühstück am Morgen leben, habe allerdings gemerkt, dass ich durch ein gescheites Müsli (Haferflocken und frisch Obst reinschneiden) oder eine Portion „Overnight Oats“ deutlich später Hunger (oder Lust auf Süßkram) bekomme und den Vormittag über fitter bin.

Das war es auch schon. Die Reihenfolge variiert je nach Tag und je nachdem ob ich morgens schon Termine habe oder eben noch nicht. Und grundsätzlich gilt natürlich bei all dem Routine-Erstellen: Wenn es mal nicht klappt, ist das nicht schlimm. Morgen ist auch wieder ein Tag und die Welt dreht sich weiter.

Und noch ein Hinweis: Am Sonntag mache ich auf jeden Fall eine Pause. Das tut Körper, Geist und Seele gut, da ich einen Tag nichts „leisten“ oder „abhaken“ muss.

Was macht ihr so morgens? Wie startet ihr in den Tag? Schreibt mir einfach bei Twitter oder bei Facebook, denn das würde mich sehr interessieren!

Guilty pleasure: Fool’s Gold/Ein Schatz zum Verlieben (2008)

Als „Guilty pleasure“ bezeichnet man etwas (einen Film, eine TV-Serie, Musik, …), das einem gefällt, obwohl man weiß oder davon ausgeht, dass die meisten Menschen nicht all zu viel davon halten. Jeder hat sie und die meisten haben schon genervte oder schockiert-überraschte Kommentare dazu aus ihrem Freundeskreis gehört. Also, warum nicht mal „öffentlich“ machen und von dem erzählen, was einem gefällt (auch wenn es sonst nur wenige mögen).

Fool’s Gold/Ein Schatz zum Verlieben (2008)

Bei Rotten Tomatoes ist der Film mit nur 11% (von 100) bewertet, also nicht wirklich hoch angesehen. Ich mag ihn trotzdem. Warum?

  • Eine Schatzsuche! In wunderschön blauem Meer!
  • Bine und ich haben ihn relativ am Anfang unserer Beziehung gemeinsam im Kino gesehen.
  • Matthew McConaughey (ich bin mir immer noch nicht mit der Aussprache seines Namens sicher) ist einfach sauwitzig, extrem charmant und nicht nur in diesem Film ein sehr guter Schauspieler.
  • Kate Hudson spielt McConaugheys Ex-oder-doch-noch-Frau grandios. Das Zwischenspiel der beiden ist einfach nur witzig. Ohne sie wäre der Schatzsucher und der Film verloren.
  • Sehr witzige Nebencharaktere.
  • Habe ich schon erwähnt, dass der Film lustig ist?
  • Auch die „romantischen Szenen“, bzw. die „Streitszenen“ treffen öfters den Nagel genau zwischen die Augen.

Wenn ich lange suchen würde, würde ich sicher noch mehr Gründe finden. Aber warum denn? Muss man sich immer erklären? Nein. ;)
Ich mag den Film einfach und wir schauen ihn gerne hin und wieder an.