Die besten Film-Soundtracks

Wenn ich Musik höre, dann sind es im Normalfall (in der Advents-/Weihnachtszeit ändert sich das immer) zu mindestens 90% Soundtracks von Filmen.
Hauptsächlich mag ich dabei Soundtracks, die keinen Gesang haben und von Orchestern gespielt werden, aber es gibt auch Ausnahmen.
Als letztens einer meiner Lieblingspodcasts eine Folge zu Soundtracks gemacht hat, habe ich schon überlegt, dass ich da eigentlich meinen Senf dazugeben möchte. Jetzt also hier mein Senf dazu. ;)
Ich habe allerdings Lieder und Alben ausgeschlossen, die „Musik zum Film“ sind und auch ein paar Alben, auf denen tolle Lieder sind, man sie aber kaum mit dem Film verbindet, bzw. sie nur „Titellieder“ waren (z.B. Flower von Moby auf dem „Nur noch 60 Sekunden“-Album, Skyfall von Adele vom gleichnamigen James Bond-Film, …)
Die Liste ist, wie immer, nicht nach bestimmten Kriterien sortiert, aber ich kann alle diese Alben mindestens zum Reinhören empfehlen:

Luke Cage Season 1 – hauptsächlich Adrian Younge & Ali Shaheed Muhammad

Dieser Soundtrack ist etwas anders, als die anderen. Ich höre ihn tatsächlich am liebsten, wenn ich abends durch die Stadt spaziere, was dafür spricht, dass die Komponisten die Stimmung der Serie sehr gut eingefangen haben. Er ist etwas ungewöhnlich und hat auch Lieder dabei, die für manche vllt. etwas „zu alt“ klingen, aber ich finde ihn klasse.

Rogue One: A Star Wars Story – Michael Giacchino

Michael Giacchino ist relativ spontan zu diesem Projekt gekommen und hatte ganze vier Wochen um den Soundtrack zu komponieren, was diesem aber meiner Meinung nach nicht geschadet hat. Es sind Anspielungen auf die Themen von John Williams aus den Soundtracks der alten Trilogie, aber immer mit einem eigenen „Spin“.
Es wird vielleicht einige überraschen, aber eben diese Originale finden sich nicht auf dieser Liste. So ganz konnten sie mich nie überzeugen, bzw. eignen sie sich einfach zu wenig, um sie im Hintergrund zu hören.

TRON: Legacy – Daft Punk

Ich hatte nicht damit gerechnet, dieses Album so zu mögen, aber was soll man machen. ;)
Daft Punk macht, was Daft Punk gut kann und heraus kommt ein Electro-Album, das man (bis auf ein paar wenige Titel) sehr gut im Hintergrund hören kann.

The Hobbit: An unexpected journey / Eine unerwartete Reise – Howard Shore

Ich habe keinen einzigen Herr der Ringe-Soundtrack, was ich wahrscheinlich noch nachholen sollte und ich mag die Hobbit-Filme nicht einmal so sehr, aber diesen Soundtrack finde ich richtig gut.
Besonders eignet er sich als Hintergrundmusik, wenn wir „Die Legenden von Andor“ oder andere Fantasy-Spiele spielen.

Star Trek: Into Darkness – Michael Giacchino

Noch einmal Michael Giacchino. Und ich könnte von ihm noch einiges hier draufpacken, aber man muss es ja nicht übertreiben. ;)
Auch hier finde ich wieder die Neuinterpretation von manch alten Themen, aber auch seine komplett eigenen Stücke sehr stark.

Pirates of the Caribbean / Fluch der Karibik – Klaus Badelt

Klaus Badelt ist hier (so weit ich weiß mit Hilfe von Hans Zimmer) einfach ein gute Laune-Album gelungen, das mir noch besser gefällt als Johnny Depp im Film. Und das will etwas heißen. ;)

Und was sagt ihr? Was sind eure Lieblings-Soundtracks? Schreibt mir einfach bei Facebook oder Twitter. Ich bin immer interessiert an einer Erweiterung meiner Sammlung.

Because it’s awesome! – November 2018

Im November lag ich ziemlich viel krank auf dem Sofa. Das bedeutet natürlich eine etwas längere awesome-Liste. ;)

All Systems Red – Martha Wells

Die „Murderbot Diaries“ sind eine Sci-Fi-Buchreihe, deren einzelne Teile eher kurz sind. Zumindest das erste Buch hier ist aus der Ich-Perspektive eines Androiden geschrieben, der superwitzig und eigentlich zu faul für seine Arbeit ist, die ihm auch seinen Namen gibt. Er ist quasi ein Bodyguard, den man man von seiner Firma mieten kann, der aber sein eigenes System gehackt hat, also nicht immer direkt auf Befehle reagieren muss, die ihm gegeben werden. Die Story ist überraschend spannend und man kann sich, noch überraschender, sehr gut in diesen „Murderbot“ hineinfühlen.
Ob ich die nächsten Teile lese, weiß ich noch nicht. Die Preise haben es, je weiter man kommt ganz schön in sich für so kurze Bücher.

Arrival (2016) – auf Netflix

Schon vor längerem habe ich die sehr gute Kurzgeschichte gelesen, auf der Arrival basiert, aber zum Film hatte ich es bisher noch nicht geschafft.
Jetzt bereue ich es ein bisschen, dass ich so lange gewartet habe. Optisch ist er einfach umwerfend, Amy Adams spielt genial, die Story ist (immer noch) super und packend.
Sehr guter Sci-Fi-Film ohne extreme Action und mit einem sehr guten Soundtrack (der allerdings für sich alleine nicht so gut wirkt, wie im Film).

Binti-Trilogie – Nnedi Okorafor

Meistens lese und sehe ich amerikanischen Sci-Fi, da ist Binti einmal etwas komplett anderes. Drei kurze Novellas, die die Geschichte von Binti erzählen, die aus einem afrikanischen Stamm kommt, der für sich beschlossen hat, niemals die Erde (oder auch das Dorf) zu verlassen. Sie hat aber eine Einladung zu der besten Hochschule des Alls, also macht sie sich heimlich auf den Weg und erlebt Schlimmes und Schönes, aber vor allem Ungewohntes auf ihrem Weg.
Was mich sehr fasziniert ist die Kombination aus Sci-Fi-Elementen und irgendwie magischen Elementen. Und natürlich die komplett andere Sicht, aus der die Geschichte erzählt wird.

First Man / Aufbruch zum Mond (2018)

Wie sicher den wenigsten entgangen ist, mag ich Sci-Fi, aber auch das was so aktuell in der Raumfahrt passiert.
First Man ist jetzt nicht umbedingt super aktuell, weil es um die erste Mondlandung geht, aber der Film zeichnet auf sehr gute Weise, wie das Leben von Neil Armstrong und seiner Familie ausgesehen hat und was dieses ganze „Raumfahrt-Ding“ für das Umfeld der Astronauten bedeutet hat.
Sehr stiller, aber unglaublich starker Film. Nicht nur für Space-Nerds zu empfehlen. ;)

Hans Zimmer: Live in Prague (2017) auf Amazon Prime

Wenn ich Musik höre, dann ist es (außer in der Adventszeit) zu 90% Filmmusik. Da konnte ich mir natürlich das Konzert von einem DER Filmmusik-Komponisten Hans Zimmer nicht entgehen lassen. Er spielt mit vielen anderen Musikern Teile seiner bekanntesten Werke und erzählt zwischendrin auch ein bisschen zu den Entstehungsgeschichten und Hintergründen. Sehr spannend und sehr schön.

Tom Clancy’s Jack Ryan Season 1 – auf Amazon Prime

Da ich die meisten Jack Ryan-Bücher von Tom Clancy gelesen habe, war es für mich am Anfang etwas schwer in die Serie zu kommen (die Bücher haben im kalten Krieg gespielt, die Serie spielt heute, was sehr viel verändert).
Aber mit der Zeit wurde es immer besser und die erste Staffel hat mich doch sehr überzeugt. Vor allem der „Bösewicht“ war genial dargestellt. Es gibt so das Sprichwort „Jeder Mensch ist der Held seiner eigenen Geschichte.“ und das merkt man Suleiman bei allem was er tut an. Ein paar Nebenstorys (z.B. die mit dem Dronenpiloten) hätte man sich auch sparen können, aber hey: nobody’s perfect. ;)
Wer also Thriller mag oder einfach gerne John Krasinski bei der Arbeit zusieht, sollte mal reinschauen.

Because it’s awesome! – September-Oktober 2018

Die letzten Wochen ist ziemlich viel los, sodass ich weder viel dazu kam Bücher zu lesen oder Serien/Filme zu schauen, noch zu bloggen. Jetzt aber kommt der (zugegeben sehr kurze) Rückblick auf die besten Dinge aus September und Oktober:


Altered Carbon – Season 1 auf Netflix

Sehr gelungene Sci-Fi-Thriller-Serie mit Spannung, Twists, super Schauspielern und abgefahrenen Sci-Fi-Elementen.
Die Serie spielt in einer Welt, in der das Menschliche Bewusstsein auf Disks gespeichert werden kann und es damit jedem Menschen möglich ist, den Körper zu wechseln. Gerade die Reichen nutzen das um ewig zu leben. Und so ein Reicher muss jetzt damit klar kommen, dass sein letzter Körper umgebracht wurde, aber durch ein veraltetes Backup nicht klar ist, wie er gestorben ist. Um das herauszufinden „taut“ er einen ganz alten Menschen aus längst vergangener Zeit aus (erinnert ein bisschen an Demolition Man), der das für ihn klären soll. Was danach kommt ist muss man sehr aufmerksam mit verfolgen, damit man hinterher kommt, aber es lohnt sich.


The Calculating Stars von Mary Robinette Kowal

Was wäre, wenn am Anfang des „Space Race“ ein Meteorit die Erde trifft, damit eine globale Erderwärmung lostritt und plötzlich alle Nationen zusammen arbeiten müssen um so schnell wie möglich ins All und damit auf andere Planeten zu kommen?
Und wie wäre das für eine unglaublich kompetente Frau in einer Zeit, in der Frauen an vielen Stellen überhaupt nicht ernst genommen wurden? Und was, wenn sie dann auch noch mit krassen (aber ziemlich gut verständlichen) psychischen Problemen zu kämpfen hätte?
Wenn eine gute Autorin (die Mary Robinette Kowal ist) das in eine Story packt, dann kommt dieser unterhaltsame, informative, tiefgehende und teilweise auch sehr spannende erste Teil einer Romanreihe heraus. Ich freue mich schon sehr auf Band 2!

Because it’s awesome! – August 2018

Anscheinend habe ich im August hauptsächlich gelesen. Aber es gibt ja Schlimmeres. ;)
Hier also die drei Bücher, die ich letzten Monat richtig gut fand:


The Little Book of Hygge von Meik Wiking

Wieso sind Dänen so glücklich? Und ist es möglich, von ihnen zu lernen? Der Glücksforscher Meik Wiking meint „ja“ und hat gleich ein ganzes Buch dazu geschrieben. Es ist eine Mischung aus wissenschaftlicher Literatur, Geschichten aus seinem Leben und Beispielen zur Umsetzung. Es ist sehr interessant, etwas über „Hygge“ zu lernen, bzw. zu sehen, wo man es schon in Ansätzen lebt und es nur noch mehr genießen sollte.
Es hat mich dankbarer über mein eigenes Leben gemacht und mir ein paar Ideen geliefert, was ich noch verändern möchte.
Das Buch ist übrigens auch auf Deutsch erschienen. ;)


Phantom Pains & Imposter Syndrome von Mishell Baker

Band 2 und 3 der „Acradia Project“-Trilogie, von der ich letzten Monat Band 1 „Borderline“ gelesen habe. Ich habe den Aussagen dort nicht viel hinzuzufügen. Die Trilogie bleibt spannend, unterhaltsam, bissig, rührend und interessant. Zu meiner großen Freude wechselt die Hauptfigur nicht, wie in manch anderen Trilogien.
Anfangen solltet ihr aber natürlich bei Band 1. ;)

Reading Pastor II 2018

Besser spät als nie kommt hier eine Liste einiger Bücher, die ich im zweiten Quartal 2018 für meine Arbeit als Gemeindepastor gelesen habe (zum ersten Quartal hier entlang). Es waren wieder richtig gute dabei:


Weltbeweger von John Ortberg

Welchen Einfluss hatte das Leben Jesu auf unsere Kultur, unsere Ethik, unsere Politik und unsere Gesellschaft über die Jahrhunderte? John Ortberg geht dieser Frage hier sehr übersichtlich nach. Und ich war nach der Lektüre tatsächlich wieder ganz neu begeistert von Jesus.


Gemeinschaft die Leben verändert von Bill Donahue und Russ Robinson

Wie wird aus einer Gemeinde mit Kleingruppen eine Kleingruppen-Gemeinde? Und welche Fehler sollte man vielleicht vermeiden? Und was ist bei Kleingruppen überhaupt wichtig?
Wen das alles interessiert, der wird hier auf jeden Fall fündig. Man muss immer wieder darüber hinwegsehen, dass das Buch etwas älter ist (mal schaun, ob dieses neue Ding, das sich CD nennt durchsetzen wird :D), aber die Grundlinien des Inhaltes passen heute noch genauso.


Soul Survivor von Philip Yancey

Ich lese eigentlich nicht gerne Biografien. Nicht, weil die Menschen nicht interessant wären, sondern weil sie häufig dick sind und mind. zu einem Drittel relativ uninteressant. Deswegen ist Soul Survivor so genial. Yancey beschreibt hier in Kurzform das Leben von dreizehn Menschen, die ihn in seinem Leben vor allem im Bezug auf den Glauben stark geprägt haben. Dabei sind sehr bekannte Persönlichkeiten (z.B. Martin Luther King Jr.), aber auch einige von denen ich noch nie gehört hatte. Sehr spannend und inspirierend!


Weiterglauben von Thorsten Dietz

Bei diesem Buch bin ich natürlich etwas voreingenommen, weil es einer meiner Profs geschrieben hat, den ich sehr schätze. Aber auch darüber hinaus würde ich sehr wahrscheinlich das Buch allen empfehlen, die versuchen mit ihrem Glauben den heutigen Herausforderungen und Fragen zu begegnen ohne ihn an den Nagel zu hängen oder eine immer härtere Linie zu ziehen. Ich fand es herausfordernd und ermutigend.


Ihr könnt uns einfach nicht verstehen von Olaf Georg Klein

Hätte ich das mal vor drei Jahren gelesen… Herr Klein beschreibt auf eine schöne Art und Weise die verschiedenen Unterschiede zwischen der „Wessi“- und „Ossi“-Kultur. Das fängt bei ganz kleinen Dingen an (wie lange halte ich Augenkontakt) und geht bis hin zu großen Fragen (war das jetzt schon ein gültiger Vertrag). Jedem Wessi, der in den Osten zieht würde ich dieses Buch wärmstens empfehlen.
Sicher, manches ist vielleicht nicht mehr ganz so stark, da das Buch schon ca. 15 Jahre alt ist, aber in Ansätzen begegnet mir vieles davon bis heute. Mit dem, was ich jetzt weiß, hätte das eine oder andere Missverständnis verhindert werden können.
Naja, dann halt ab jetzt. ;)

Because it’s awesome! – Juli 2018

Der Juli war mein Urlaubsmonat, was selbstverständlich wieder bedeutet, dass ich viele Bücher gelesen habe (ich war auch draußen, versprochen!).
Wie letztes Jahr wird dieser Beitrag also etwas länger, wobei ich nicht alles auflisten werde (eine vollständige Auflistung der Bücher findet ihr auf meinem Goodreads-Profil).


Tweet von Michael Frost und auch gutes Urlaubs-/Lebensmotto


Die Kunst, die Eltern zu enttäuschen: Vom Mut zum selbstbestimmten Leben von Michael Bordt

Mal ein Sachbuch zur Abwechslung. Aber keine Angst, es beißt nicht. ;)
Der Titel klingt zwar etwas provokativ, aber in diesem kleinen Büchlein geht es nicht nur um die Beziehung zu den Eltern, sondern insgesamt darum, was uns aufhält uns in einer guten und gesunden Weise abzugrenzen und die Motive für unser Handeln zu hinterfragen. Sehr empfehlenswerter Gedankenanstoß.


Norse Mythology von Neil Gaiman

Eine sehr schöne und gute Nacherzählung der alten nordischen Göttermythen. Ich muss ehrlich gestehen, Odin, Thor und Loki nur aus der Welt der Marvel-Comics und -Filme zu kennen, sodass es eine sehr schöne Abwechslung war, einmal die „ursprünglichen“ Mythen zu lesen. Und Neil Gaiman ist einfach ein guter Autor.


Borderline von Mishell Baker

Die Leute von The Incomparable haben das Buch als Fairy Noir bezeichnet, was es ganz gut trifft. Im Prinzip ist es wieder ein Urban-Fantasy-Buch (es spielt in unserer aktuellen Welt, zu unserer Zeit, aber halt mit Feen, Warlocks und anderen Fantasydingen), was ich ja sehr mag. Die Hauptperson ist eine Frau, die versucht mit ihrer Borderline-Erkrankung klar zu kommen, während sie darüber lernt, dass sich in unserer Welt mehr als nur die Lebewesen aufhalten, von denen wir alle schon gehört haben. Und natürlich muss die Welt vor einer schlimmen Invasion der bösen Fabelwesen geschützt werden.
Spannend, sehr witzig und manchmal auch sehr tief. Ich freu mich schon auf Band 2!


The Strange Case of the Alchemist’s Daughter von Theodora Goss

Was passiert, wenn sich die weiblichen Nachkommen und Kreationen der verrückten Wissenschaftler aus den Alten Büchern (Frankenstein, Jekyll, Rappaccini, Moreau, …) begegnen um herauszufinden, was ihnen ihre Väter wirklich angetan haben und was sie und ihre Berufsgenossen weiter Böses in dieser Welt planen? Und was, wenn sie versuchen das ganze mit der Hilfe von Sherlock Holmes herauszufinden?
Um das herauszufinden, müsst ihr das Buch lesen. ;)
Es ist vom Schreibstil an manchen Stellen den alten Büchern sehr ähnlich (mir also auch etwas zu langsam), hat aber viel Humor und ein tolles Zusammenspiel der ganzen „Monster“. Ganz viele „was wäre wenn“-Szenarien werden hier angedacht und wem das gefällt, der kann gleich zu Buch 2 greifen (wobei ich mir das noch sehr stark überlege, weil es über 700 Seiten hat). :D


The Furthest Station von Ben Aaronovich

Wenn ein weiteres Buch (oder in diesem Fall eine Novella) von einer meiner Lieblingsreihen (Rivers of London) herauskommt, muss ich sie einfach lesen. Der Hauptcharakter dieser Urban-Fantasy-Reihe (hier ist es wieder) ist einfach superwitzig und die anderen Charaktere, sowie das Konzept hinter den Büchern einfach total abgefahren.
Wer sich dafür interessiert, einfach bei Buch 1 (Rivers of London/die Flüsse von London) anfangen. Die Reihe gibt es komplett auch auf Deutsch (vielleicht sogar in eurer örtlichen Bibliothek).


John Rebus #19, 20 und 21 von Ian Rankin

Schon seit Jahren lese ich Ian Rankins „John Rebus“-Reihe (man könnte sagen, der schottische Wallander). Jeden Urlaub versuche ich mindestens eines der Bücher zu lesen. Diesen Urlaub waren es halt drei. :D
Rebus ist in diesen Büchern schon im Ruhestand, kann es aber nicht lassen, sich immer wieder in die Polizeiarbeit einzumischen und dadurch selbstverständlich Chaos zu verursachen, aber eben auch die Fälle zu lösen. Rankin schreibt in ungefähr gleichbleibender Qualität, ich habe also genau das bekommen und genossen, was ich erwartet habe.
Krimi-Fans sollten einfach bei Band 1 (Knots and Crosses/Verborgene Muster) anfangen.


Minimalism auf Netflix

Eine Dokumentation über Minimalismus, die zwei Jungs von theminimalists und warum zumindest ein bisschen davon für unser Leben ganz gut sein könnte. Sie ist sehr gut (und schön) gemacht und enthält auch viele Statements von „klassichen“ Minimalisten-Bloggern wie Leo Babauta, Patrick Rhone und Joshua Becker.
Ich bin darauf gestoßen, nachdem ich auf YouTube ein paar Videos von Matt D’Avella gesehen hatte und er immer wieder seine Dokumentation erwähnt hat.


Crimson Tide (1995)

Man glaubt es kaum, aber ich hatte diesen U-Boot-Klassiker noch nicht gesehen. Sehr spannend, schöne Charaktermomente und super Besetzung (Denzel Washington, Gene Hackman, Viggo Mortensen aka. Aragorn).

Sommer in den Niederlanden 2018

Wir waren diesen Sommer mit Bines Familie in den Niederlanden. Genauer gesagt in Calantsoog, direkt an der Küste. Für mich war es der erste längere Aufenthalt in unserem Nachbarland und ich war sehr angetan von einigen Dingen dort.
Natürlich ist das gefärbt von der Urlaubsstimmung, der Meeresluft und allem möglichen, aber ich wollte trotzdem einmal festhalten, was mir in dieser einen Woche sehr positiv aufgefallen ist, bzw. wofür ich dankbar bin.
Und selbstverständlich ist es wieder eine unsortierte Liste (ohne Anspruch auf Vollständigkeit):

  • Autofahren ist deutlich entspannter, da überall niedrigere Geschwindigkeitsbegrenzungen sind (z.B. Autobahn 130 km/h, Landstraße 80 km/h, …). Mit 90-100 km/h auf der Autobahn zu fahren fühlte sich schnell an, weil die Autos, die einen „superschnell“ überholt haben mit 130-140 km/h unterwegs waren. Insgesamt fühlte sich dadurch alle „entschleunigter“ an.
  • Vla (eine Art Zwischending zwischen Pudding und Milch) ist unfassbar lecker und egal was euch andere Leute sagen wollen: Schoko ist die beste Geschmacksrichtung.
  • Die offene Art der Niederländer (nicht nur im Touri-Ort) und die Selbstverständlichkeit, mit der sie andere Sprachen sprechen war eine sehr angenehme Abwechslung.
  • Super ausgebaute Fahrradwege sind der Hammer! An den meisten Stellen hatten sie sogar einen Mittelstreifen zur Trennung der beiden Fahrbahnen.
  • Wo wir bei Fahrrädern sind: Hollandräder machen das Fahren so viel angenehmer. Bequemer Sattel, ziemlich aufrechtes Fahren, insgesamt einfach eine entspanntere Angelegenheit, auch wenn man Gegenwind hat.
  • Wind zu allen Tageszeiten ist einfach super.
  • Niederländisch ist wahrscheinlich eine der coolsten Sprachen. Wenn ich wieder Hirn-Freiraum für ein größeres Projekt habe, würde ich das gerne mal lernen.
  • Mir klar zu machen, dass ich nicht so viel „muss“ wie ich denke, hat den ganzen Urlaub für mich deutlich entspannter gemacht.
  • Das Meer ist einfach wunderschön!
  • Selbst in einem niederländischen Gottesdienst, bei dem ich kaum ein Wort verstehe, kann ich Gott begegnen und die Begegnung mit anderen Christen genießen.
  • Niederländer können direkt sein, dabei aber so freundlich und charmant bleiben wie Engländer. Sehr sympathisch!
  • Pommes in den Niederlanden waren irgendwie besser. Ob das an der Meerluft liegt oder daran, dass sie es einfach „drauf haben“ weiß ich allerdings nicht.
  • Birkeneis (nicht mit Kuhmilch, sondern Birkensaft) ist superlecker.
  • Der Besuch einer katholischen Kirche in einem Privathaus (wegen der Protestantischen Vorherrschaft durften sie sich nur im Privaten treffen) rückt einem mal wieder die Perspektiven zurecht.
  • Die Urlaubs-Grundregel von Bine und mir (50% Aktivität, 50% Ruhe) ist weiterhin super-hilfreich für uns beide und tut richtig gut.

Was waren deine ersten iOS-Apps?

Der iOS-App Store ist diese Woche 10 Jahre alt geworden. Ich vermute, dass das einer der Gründe war, warum Markus (Entwickler von meiner lieblings-Mind-Map-App MindNode) bei Twitter gefragt hat, was unsere ersten iOS-Apps waren, die wir uns damals geholt haben.

Um das herauszufinden muss man einfach in den App Store auf seinem iOS-Gerät gehen, auf Updates tippen und dort oben in der Ecke auf das eigene Account-Foto. In der App-Liste muss man dann ganz nach unten scrollen und schon sieht man seine ersten Apps. Ich vermute stark, dass die eine oder andere App fehlt, die es mittlerweile nicht mehr gibt, weil ich mir irgendwie nicht vorstellen kann, dass meine erste App auf dem Screenshot tatsächlich meine erste App war. Aber das war auch 2011, da war ich noch jung und so. ;)

Hier also meine ersten Apps, die ich im iOS-App Store geholt habe (und die garantiert alle kostenlos waren, weil ich am Anfang keinen Cent investieren wollte):

  • Death Worm (1,99 €): Keine Ahnung, warum ich mir das damals geholt habe und ob ich es lange drauf hatte. Gekostet hat es auf jeden Fall nichts.
  • Parcel (Gratis): Diese App habe ich sogar relativ lange verwendet um die Sendungsverfolgung von Paketen immer direkt auf dem iPod/iPhone zu haben.
  • Skitch (Gratis): Gehört mittlerweile Evernote und ist eine sehr simple und schicke App um schnell mal ein paar Pfeile, Linien und Text auf ein Bild zu packen. Ich glaube, ich habe damit sogar die Routenpläne auf unseren Hochzeitseinladungen gestaltet.
  • Süddeutsche Zeitung (Gratis): Die App war damals leider für die Zeitungsabonnenten und nicht die App-Version der Website. Sie flog schnell wieder vom Gerät.
  • Scout GPS Navigation (Gratis): Hieß damals noch Scobbler und war DIE Navigations-App für iOS-Geräte (finden zumindest wir in unserem Haushalt). iOS hatte damals noch keine Karten-App und GoogleMaps konnte keine direkte Navigation (man musste sich selbst von Kreuzung zu Kreuzung tippen).
  • Path (Gratis): Eine Art Social Network aber nur für einen kleinen Zirkel. Ich musste ja alles mal ausprobieren, aber Path ist ziemlich schnell wieder „eingegangen.

Ich bin insgesamt erstaunt, wie wenig Spiele dabei sind, aber ich habe mich da anscheinend „unterschätzt“ (oder sie sind alle schon lang nicht mehr verfügbar und tauchen nicht in der Liste auf).

Wie man sehen kann, war ich nicht von Anfang an dabei, aber das muss ich ja auch nicht überall sein. ;)

Was waren eure ersten Apps? Antwortet doch einfach mit Screenshots auf den Tweet oder Facebook-Post zu diesem Eintrag.

 

Because it’s awesome! – Juni 2018

Der Juni ist rum und ich musste feststellen, dass ich zwischen den vielen Terminen, langen Bahnreisen und den einen oder anderen Steinen im Weg bin ich zu ziemlich wenig gutem Medienkonsum gekommen. Naja, im Juli habe ich drei Wochen Urlaub. Ich hoffe, da doch das eine oder andere gute Buch verschlingen zu können. :)

Jetzt aber erst einmal die tollen Dinge aus dem Juni:


Tweet von @hannagelb

Natürlich war auch schon WM im Juni und ich fand, das Hanna nach dem Deutschland-Aus den besten Kommentar abgegeben hat, den ich seitdem darüber gelesen habe.


And there were (N-one) von Sarah Pinsker im Uncanny Magazine

Ich lese selten Novellas oder Kurzgeschichten. Schon alleine deswegen, weil ich gar keine Ahnung habe, wie ich an sie herankommen soll, bzw. woher ich wissen sollte, was lesenswert ist und was nicht. Aber einmal im Jahr, nach der Hugo-/Nebula-Award-Episode auf The Incomparable habe ich ein paar Empfehlungen von Geschichten die für die beiden Awards nominiert sind und auch die Meinung von den Podcast-Mitgliedern, welche sich lohnen.

In dieser Geschichte von Sarah Pinsker (meine PDF hatte 58 Seiten) wird die Hauptfigur zu einer Convention eingeladen, auf der nur verschiedene Versionen von ihr aus verschiedenen parallelen Universen eingeladen sind. Alles ist zwar seltsam, aber auch interessant, bis eine von ihnen ermordet wird und die Hauptfigur ermitteln muss.
Schon das Konzept finde ich super-interessant und es wurde auch super umgesetzt und war dabei auch noch spannend. Wenn ihr also ein paar Minuten übrig habt, dann besucht einfach den Link in der Überschrift und lest die Geschichte. Ich finde, es lohnt sich.


Designated Survivor – Season 1 auf Netflix

Manchmal möchten Bine und ich einfach einen gemütlichen Abend haben und ein/zwei Folgen einer unterhaltsamen und wenn es geht auch spannenden Serie zu schauen. Vor einigen Jahren haben wir dabei 24 durchgeschaut. Jetzt ist der damalige Hauptdarsteller, Kiefer Sutherland mit einer neuen, ganz anderen und doch auch irgendwie ähnlichen Serie zurück. Wir haben Spaß, Spannung und manchmal auch einfach die nötige Abwechslung.
Wer das sucht, wird bei Designated Survivor (es sind zwei Staffeln bei Netflix, aber wir haben ja nicht jeden Abend Zeit zum Schauen ;) ) fündig.

Single-Tasking

In den letzten Wochen war mein Terminkalender sehr gefüllt und einige Termine hatten es in Sachen Vor- und/oder Nacharbeit ordentlich in sich. In solchen Zeiten passiert es ganz schnell, dass ich gesunde und wichtige Angewohnheiten „fallen lasse“, was die Sache (wie ich immer wieder feststellen muss) nur noch schlimmer macht.

Eine dieser Angewohnheiten ist das „Single-Tasking“. Ich habe mir bei Streaks sogar einen extra Punkt dafür erstellt um meiner Angewohnheit, mehrere Dinge gleichzeitig zu machen (jaja, angeblich können das nur Frauen oder überhaupt niemand, je nachdem wen man fragt) entgegen zu treten. Ich habe nämlich gemerkt, dass mich Multitasking unglaublich viel Kraft und Konzentration kostet, die dann wieder zu mehr Multitasking führen. Ein Teufelskreis also aus dem ich jetzt (mal wieder) versuche auszubrechen.

Als ich einem Freund von meiner neuen „Streak-Todo“ erzählte, meinte er: Ab wann gilt denn diese Todo für dich als erledigt? Was sind deine Kriterien, die dir zeigen, ob du es geschafft hast?

Da ich mich schon vor ein paar Monaten mit dem Thema befasst habe (und es dann natürlich unglaublich erfolgreich ein paar Tage durchgeführt habe), kann ich diese Frage tatsächlich beantworten.

Wer möchte, kann auch noch interessante Blog-Artikel von anderen Autoren dazu lesen, die mich inspiriert haben (hier, hier und hier).

Jetzt aber zu der Liste von meinen Single-Tasking-Kriterien, denn was wäre ein Blog-Post von mir ohne eine unsortierte Aufzählung? ;)

  • Keine Handy-Benutzung auf der Toilette, während eines Films, während eines Telefonats, …
  • Keine Podcasts während ich Auto fahre, spazieren gehe, einkaufen gehe, …
  • Während ich über etwas nachdenke, meine Gedanken nicht durch Twitter, Facebook, Instagram, Mails, … unterbrechen.
  • Beim Lesen eines Buches nicht gleichzeitig den weiteren Tag planen.
  • In Gesprächen das Handy in der Tasche/auf dem Tisch lassen.
  • Während der Computer ein Programm/Dokument öffnet, das ich gleich bearbeiten möchte nicht noch andere Dinge „schnell erledigen“.
  • Wenn mir zwischendrin eine Idee kommt: aufschreiben und nicht alles stehen lassen und sie umsetzen/anpacken.

Das Interessante an der ganzen Sache ist: Ich wirke dadurch für mich viel ineffektiver, langsamer und unproduktiver. Aber in Wirklichkeit kann ich alle Sachen deutlich besser machen, wenn ich ihnen meine volle Aufmerksamkeit widme.

Welche Herausforderungen habt ihr? Wo könnte euch ein bisschen mehr „Single-Tasking“ gut tun?