Maria Magdalena (2018)

Mitten zwischen Karfreitag und Ostersonntag hier eine kurze Empfehlung (sozusagen als Vorgriff auf den Awesome-Beitrag nächste Woche): Schaut euch „Maria Magdalena“ an.

Ist der Film absolut korrekt und weicht an keiner Stelle von der Bibel ab? Natürlich nicht. Das hat bisher noch kein Film geschafft und sollte er ja auch nicht.
War ich von allen Arten, die Lücken zu schließen begeistert? Nein, warum auch. Das Umfeld der biblischen Geschichten ist viel zu kontrovers und zu unbekannt. Zur Not gilt immer „Prüft alles, das Gute aber behaltet“.
Ist der Film „richtig genial“ oder „das Beste, was ich je gesehen habe“? Nein, weswegen er wahrscheinlich Nicht-Christen nicht so stark ansprechen wird.
Würde ich ihn trotzdem empfehlen? Aber klar doch. Hier ein paar kurze unsortierte Stichworte, warum:

  • Joaquin Poenixs Darstellung von Jesus sowohl als Sohn Gottes, als auch als Mensch war die wahrscheinlich bisher beste Jesus-Darstellung, die ich in einem Film gesehen habe.
  • Judas. Man sollte den Film einmal nur mit dem Fokus auf ihn anschauen. Seine Geschichte war für mich am tiefgehendsten.
  • Der Tempel war groß. Wirklich groß. Das ist einem manchmal nur bewusst, wenn man Menschen daneben sieht.
  • Wie war es wohl für eine Frau in einer patriarchalen Gesellschaft mitten unter Männern? Wahrscheinlich äußerst schwierig. Ich denke mal, dass der Film hier an vielen Stellen sogar noch geschönt hat. Sehr krass, sich da mal hineinzuversetzen.
  • „Mein Reich ist nicht von dieser Welt.“ Selten habe ich es so gut und deutlich dargestellt gesehen, wie sehr die Menschen in Jesus Umgebung ihn und seine vielen Predigten vom Reich Gottes falsch verstanden haben. Und ich glaube, wir dürfen nicht aufhören, das zu betonen, weil uns das aus heutiger Sicht so fremd ist.
  • Das Ende (nicht die letzte Szene, aber so insgesamt). So positiv und doch so heftig…
    War euch bewusst, dass die Jünger eigentlich den Frauen nicht geglaubt haben? Ich hatte mich nur an das Wettrennen von Petrus und Johannes zum Grab erinnert. Jetzt habe ich nochmal nachgeschlagen… Tja, auch im Theologiestudium lernt man nicht die ganze Bibel auswendig. ;)

Natürlich ist das alles nur durch meine eigene männlich-westlichliche Brille gesehen. Ich vermute mal, dass Frauen noch einige Dinge mehr dazu zu sagen hätten, aber das ist dann ihre Aufgabe.

Ich wünsche euch auf jeden Fall noch gesegnete Ostertage!

iPhone-Homescreen März 2018

Ich finde es immer sehr interessant auf anderen Blogs zu sehen, wie die Homescreens der mobilen Geräte anderer Menschen aussehen. Welche Apps sie benutzen und wie sie sich organisieren. Da das vielleicht für manche von euch auch interessant ist, hier also mein aktueller iPhone-Homescreen (der vom iPad kommt vielleicht auch noch) und eine Liste einiger Apps, die für mich wichtig/schön/gut sind.

Gleich vorneweg: Der wunderschöne Wallpaper ist eines der Fotos, die die Apollo-Astronauten der NASA von unserem Planeten gemacht haben. Diesen und mehr findet ihr hier.

Das Zweite, was sicherlich gleich auffällt ist, dass ich keine Apps auf dem Homescreen außerhalb des Docks habe. Irgendwie fühlt sich das iPhone dadurch „ruhiger“ und „aufgeräumter“ an. Apps öffne ich häufig über die Suche (einfach nach unten wischen und in der Suche den App-Namen eingeben), bzw. die ersten sechs sind ja schnell über den Ordner unten links zu erreichen.
Mir war wichtig, dass das Telefon (denn das sind Smartphones ja tatsächlich) auch als solches immer schnell benutzbar ist, weswegen die drei grünen Icons von „Telefon“, „Nachrichten“ und „WhatsApp“ (ich würde gerne andere Messenger nehmen, aber in meiner Gemeinde und drumrum läuft eben sehr viel über diesen Messenger) immer direkt greifbar sind.

Jetzt aber zu einigen der (Nicht-Standard-)Apps, die ich viel und/oder gerne nutze. Die Reihenfolge ist dabei einfach so, wie ich sie beim Durchblättern sehe.
Selbstverständlich habe ich nur iOS-Apps auf meinem iPhone, aber von einigen gibt es auch Android-Versionen.

  • Castro 2 (5,49€): Ich höre sehr gerne Podcasts (da fällt mir ein, dass ich den Artikel wahrscheinlich mal aktualisieren sollte). Dafür nutze ich Castro, weil ich seine Playlist-Funktionen liebe. Ich kann von Podcasts, die ich nicht abonniert habe einzelne Folgen in meine Playlist ziehen und auch sonst sehr einfach entscheiden, welche Folgen als nächstes dran sind und welche ich im Moment eher nicht hören möchte.
  • Headspace (kostenlos mit In-App-Purchase/Abo): Ein Tag darf nicht nur hektisch, voll und produktiv sein, sondern braucht auch immer wieder Atempausen. Eine dieser Pausen ist für mich das Meditieren, für das ich Headspace benutze. Man muss dazu ein Abo abschließen, was ich eigentlich überhaupt nicht mag, aber ich merke, wie gut es mir geistig und körperlich tut, wenn ich jeden Tag meditiere, also gebe ich dafür auch mal Geld aus. Die deutsche Variante „7Mind“ hat mir nicht so gefallen, aber Geschmäcker sind ja verschieden.
  • OmniFocus (kostenlos mit In-App-Purchase): Alle meine Projekte, ToDos und Erinnerungen sind in OmniFocus organisiert. Die App ist sehr praktisch, umfangreich und schön, aber leider auch relativ teuer (weswegen ich sie auch nicht auf dem iPad habe).
  • Tweetbot (5,49 €): Twitter ist mein Social-Network. Klar schaue ich hin und wieder bei Facebook vorbei, aber eigentlich nutze ich hauptsächlich Twitter. Und damit das dann auch ein gutes Erlebnis ist, nutze ich die hübsche und praktische App von Tapbots (das sind die, von denen ich das graue T-Shirt habe, bei dem ihr mich immer so fragend anschaut).
  • Streaks (5,49 €): Routinen sind gar nicht so einfach im Leben zu integrieren. Regelmäßig Sport machen, Tagebuch schreiben, Meditieren und andere Dinge. Dafür nutze ich Streaks um immer abhaken zu können, wenn ich wieder drangeblieben bin. Das fühlt sich einfach richtig gut an. ;)
  • IMDb (kostenlos): Während Filmen oder Serien mal schnell schauen, woher ich den Schauspieler kenne? Oder wie alt jemand ist? Oder von wann der Film ist? Dafür benutze ich IMDb eigentlich ständig.
  • Dropbox (kostenlos): Von unterwegs auf meine Dateien zugreifen, wenn ich schnell nochmal was nachschlagen möchte. Einfach praktisch.
  • Fitbit (kostenlos) / Sync Solver (kostenlos) / Bonus-App der AOK (kostenlos): Meine Krankenkasse verteilt Bonuspunkte für Leute, die sich aktiv bewegen. Ich lasse meine Schritte von meinem Fitbit Alta zählen, der aber leider nicht direkt mit iOS synchronisiert werden kann, weswegen ich den (leider nicht so ganz gut funktionierenden) Umweg über Sync Solver nehmen muss. Aber hey, was macht man nicht alles für Bonuspunkteauszahlungen?
  • Bibel (kostenlos): Nicht nur beruflich ist es mir wichtig, die Bibel immer dabei zu haben. Und die kostenlose App der Deutschen Bibelgesellschaft ist zum Lesen echt super.
  • Losungen (kostenlos mit In-App-Purchase): Schnell mal zu Beginn einer Sitzung oder eines Treffens die Losungen aufschlagen? Diese App ist der Pastoren-Traum, wenn man nicht ständig das blaue Büchlein mit sich herumtragen möchte.
  • Scanbot (kostenlos mit In-App-Purchase): Immer wieder muss ich „schnell mal was einscannen“. Scanbot macht das sehr zuverlässig und lädt dann das Dokument in meine Dropbox.
  • Tunable (4,49 €): Ich benutze für meine Gitarre ein Softcase, was bedeutet, dass sie eigentlich immer verstimmt ist. Da kommt dann Tunable ins Spiel und hilft mir, dass es sich hinterher auch alles gut anhört.
  • Amazon (kostenlos): Schnell von unterwegs was auf die Wunschliste packen oder schauen, wie viel etwas kostet? Eigentlich nutze ich die App für nichts anderes.
  • Monument Valley 2 (5,49 €): Ein einziges Spiel habe ich tatsächlich auf dem iPhone. Ich bin zu leicht ablenkbar und muss mich deswegen hier sehr einschränken. Aber Monument Valley 2 ist (wie schon sein Vorgänger) ein wunderschönes Knobelspiel, das fast einer Meditation gleich kommt. Und wenn ich damit durch bin, steht „Alto’s Odyssey“ schon in der Warteschlange.

Sodele, das war er, mein Homescreen im März 2018. Was im Moment nicht auf meinem iPhone ist, ist die App von Instagram, da ich in der Passionszeit dieses Social-Network faste. Ich vermute mal, dass die App danach wieder zurückkommen wird.

Reading Pastor 2017

Im letzten Jahr habe ich ja mal das Experiment gestartet, mehr zu lesen. Dazu gehörten nicht nur jede Menge Bücher aus dem Sci-Fi und Fantasy-Bereich, sondern auch Bücher, die ich für meine Tätigkeit als Pastor einer Gemeinde genossen und durchgearbeitet habe. Pastoren lesen ja nicht nur die Bibel (Überraschung!). ;)

Da gerade Theologen auch immer auf Buchempfehlungen stehen, dachte ich, dass ich euch die Bücher nicht vorenthalten möchte, die ich im letzten Jahr für meine Aufgaben in der Gemeinde wichtig/nützlich fand.

Da es viel zu viele sind, werde ich sie einfach auflisten (mit einzelnen, kurzen Kommentaren), ohne groß etwas zu ihnen zu schreiben. Sollte ein Buch schon einmal in einem Monatsrückblick aufgetaucht sein, dann fand ich es wohl privat und beruflich sehr gut. ;)
Die Reihenfolge ist übrigens chronologisch, also nichts rein interpretieren.


„Unheilige Heilige: Gott in all den falschen Leuten finden“ von Nadia Bolz-Weber

Provozierend, wohltuend, seelsorgerlich. Aus dem Leben der Autorin.


„Nein sagen ohne Schuldgefühle – Gesunde Grenzen setzen“ von Henry Cloud und John Townsend

Gerade im Gemeindebereich (aber auch in vielen Familien oder Betrieben) leben wir oft sehr „grenzenlos“, was unseren Umgang miteinander angeht. Hier kann man mal ausführlicher lesen, warum das nicht so wirklich gesund ist und wie wir es besser machen könnten.


„Gewalt die Fessel der Armen: Worunter die Ärmsten dieser Erde am meisten leiden – und was wir dagegen tun können“ von Gary Haugen,  Victor Boutros und Rabea Rentschler

Wer mer wissen möchte: ijm-deutschland.de


„Love Wins: At the Heart of Life’s Big Questions“ von Rob Bell


„The Great Divorce“ von C.S. Lewis


„Das Paulus-Prinzip: warum Schwäche ein Gewinn sein kann“ von Peter Scazzero und Warren Bird


„Glaubensriesen – Seelenzwerge? Geistliches Wachstum und emotionale Reife“ von Peter Scazzero


„Gung Ho! Wie Sie jedes Team in Höchstform bringen“ von Kenneth H. Blanchard und Sheldon Bowles

Wie auch beim Minuten-Manager ist hier viel Weisheit in eine kurzweilige Geschichte gepackt.


„Pure Präsenz: Sehen Lernen Wie Die Mystiker“ von Richard Rohr


„Freischwimmer: Meine Geschichte von Sehnsucht, Glauben und dem großen, weiten Mehr“ von Torsten Hebel und Daniel Schneider

Ehrlich, rau, mutmachend. Viele Interviews des Autors mit verschiedenen Personen, die ihn auf seinem Lebens- und Glaubensweg begleitet haben.


„Von der Kunst, sich selbst zu führen“ von Thomas Härry

Menschenführung fängt immer bei einem selbst an.


„Emotional Agility: Get Unstuck, Embrace Change, and Thrive in Work and Life“ von Susan David

Etwas übertriebener amerikanischer Untertitel, von dem man sich nicht abschrecken lassen sollte. Wie können wir besser mit unseren Emotionen umgehen, bzw. sie gesünder ausleben?


„Finding God in the Waves: How I lost my faith and found it again through science“ von Mike McHargue

Sehr herausfordernd und ermutigend.


„Vergessene Wege – die Wiederentdeckung der missionalen Kraft der Kirche“ von Alan Hirsch

Wie kann und sollte Gemeindebau heute aussehen? Alan Hirsch hat ein paar Ideen. Sehr dichtes Buch, für das man sich Zeit nehmen sollte.


„Searching vor Sunday: Loving, Leaving and Finding the Church“ von Rachel Held Evans

Irgendwie ist anscheinend mein Jahr der „Lebensauszugsbücher“ gewesen. :D


„Fresh X – der Guide: Neue Gemeindeformen entdecken“ von Reinhold Krebs und Daniel Rempe

Super Überblick zu Fresh X und warum es wichtig und gut ist!


„Leben ist das neue Sterben: Der Tod, der Herr Jesus, die Liebe und ich“ von Johanna Klöpper

Wer beschäftigt sich schon gerne mit dem Tod? Johanna Klöpper hilft einem mit Humor und Ehrlichkeit dabei. Ohne Tränen wird es allerdings trotzdem nicht gehen (was ja auch gar nicht schlimm ist).


„Islam in der Krise: Eine Weltreligion zwischen Radikalisierung und stillem Rückzug“ von Dr. Michael Blume

Gute Betrachtung und Analyse des Islam ohne jegliche Polemik und ohne auf der einen („Islam ist grundsätzlich gefährlich!“) oder der anderen („Islam ist grundsätzlich gut und nur missverstanden!“) Seite herunterzufallen.

Because it’s awesome! – Februar 2018

Im Februar war ich viel auf Achse und bin nicht zu all zu viel gekommen. Eine „Top 3“ springt aber trotzdem raus. ;)


Black Panther (2018)

Für mich bisher einer der besten Marvel-Filme. Sowohl der Held, wie auch der „Bösewicht“ sind super interessant. Die weiblichen Charaktere sind genial. Der Humor und die Spannung stimmen. Rundum ein gutes Paket.

Aus meiner Sicht arbeitet sich der Film auch gut an dem Thema „Rassismus“ ab, aber ich merke, dass es mir schwerfällt das wirklich richtig zu beurteilen, da ich nie Opfer davon war.

Insgesamt eine klare Empfehlung, auch wenn man ihn nicht unbedingt im Kino gesehen haben muss (aber vllt. doch irgendwie vor Infinity War ;) ).


Gravity (2013) auf Netflix

Lange habe ich gebraucht, bis ich jetzt endlich dazu kam, Gravity anzuschauen und es hat sich gelohnt. 90 Minuten Spannung, wunderschöne Aufnahmen, witzige und tiefe Dialoge und wenig gefühlter Schnickschnack drumrum. Der Film ist ungewöhnlich, da es eigentlich nicht mehr als zwei Charaktere gibt (alles andere ist sehr stark im Hintergrund), aber diese zwei brauchen auch niemanden neben sich.


Cosmos (2014) auf Netflix

Sehr interessante Serie des Astophysikers Neil deGrasse Tyson (sein Buch kam hier letzten Monat vor), in der er aus seiner wissenschaftlichen Sicht erklärt, wie unsere Welt so tickt.
Gute Dokumentationsserien schaue ich einfach gerne an und Cosmos ist so eine.

Der einzige kleine Wehrmutstropfen: Das „Ship of imagination“ ist eine wirklich grauenhafte Computeranimation, auf die die Macher der Serie aber anscheinend sehr stolz waren und es so ständig auftauchen lassen. :D

Because it’s awesome! – Januar 2018

Januar. Der erste Monat des Jahres und für mich traditionell der Monat, in dem ich lesetechnisch einen Vorsprung „erarbeite“, was meine Ziele angeht.

Geholfen hat dieses Jahr dabei auch eine Woche Urlaub. Was gibt es da Schöneres, als zu Lesen und TV zu sehen? ;)


Travelers (2016) – Season 1&2 auf Netflix

Spannende, gut gemachte Zeitreise-Serie, bei der es darum geht, dass Menschen aus einer dystopischen (alles ist schlimm und kaputt) Zukunft zurück in unsere Gegenwart kommen um zu verhindern, dass eine so schlimme Zukunft entsteht.

Die Charaktere sind dabei sehr interessant und haben jede*r ihre ganz einzigartigen Kämpfe zu bestehen. Außerdem gibt es noch eine genau richtige Prise Humors dazu. Die Sci-Fi-Elemente sind, würde ich behaupten, so wenig eingestreut, dass man die Serie jedem empfehlen kann, der Spannung mit ein bisschen Drama und ein bisschen Humor mag.


Wonder Woman (2017)

Richtig gute Comic-Verfilmung, die emotional tief geht, aber trotzdem auch sehr unterhaltsam ist. Ich finde es großartig, dass es in der neuen Welle der Comic-Verfilmungen auch endlich einen Film über einen Weiblichen Hauptcharakter gibt, der dann aber nicht übermäßig sexualisiert dargestellt wird, sondern einfach eine Frau ist, die ihren Job macht (so wie das bei den männlichen Hauptfiguren fast immer der Fall ist).
Chris Pine bringt noch eine gute Portion Humor mit ein, was das Film-Paket mit einer schönen Schleife abschließt. ;)


 

Astrophysics for People in a Hurry von Neil deGrasse Tyson

Super interessantes Buch vom Astrophysiker und Macher der Serie Cosmos (durch Cosmos bin ich noch nicht durch, aber es sieht so aus, als würde das in einem der folgenden Monate auch hier erscheinen), Neil deGrasse Tyson.
Seine Beschreibung der Erde und des Weltalls ist super faszinierend und begeisternd. Selbst in seinem Buch spürt man ihm sein Charisma ab und sammelt dabei gleichzeitig Wissen über die Welt, die uns umgibt.
Wer sich dafür interessiert: reinlesen! (ist bei mir ausleihbar)


Artemis von Andy Weir

Das zweite Sci-Fi-Buch des Autors von „The Martian“, über den ich hier schon geschrieben habe.

Artemis ist vom Stil etwas anders. Es ist zwar mindestens genau so witzig, dabei aber mehr mit menschlicher Tragik versehen und hat als Grundstory einen Krimi und kein Abenteuer.
Weir enttäuscht aber nicht und liefert wieder ein Buch, das ich innerhalb eines Tages verschlungen habe (wie schon The Martian).


The Exphoria Code von Antony Johnston

Der erste Roman von Antony Johnston, den ich aus dem Podcast-Netzwerk „The Incomparable“ kenne. Wie ich jetzt weiß ist er ein mindestens so guter Autor, wie er Podcaster ist.

In diesem Roman/Thriller geht es um eine Agentin, die im IT-Brereich arbeitet und mit ihren Hacker-Künsten einem Maulwurf in den eigenen Reihen auf die Spur kommt. Spannend, witzig und sehr schön ausgemalte Charaktere.

Ich bin schon sehr gespannt auf Band 2!

Because it’s awesome! – Dezember 2017

Auf das letzte Jahr habe ich schon etwas zurückgeblickt. Wer sich mehr für Pop-Kultur interessiert, kann einfach meine „Because it’s awesome!“-Beiträge des letzten Jahres anschauen.

Was aber noch fehlt ist der Pop-Kultur-Rückblick auf den Dezember 2017. Den will ich euch natürlich nicht vorenthalten:


Star Wars: Die letzten Jedi

Dezember ist jetzt schon im dritten Jahr nicht nur die Adventszeit, sondern für den Nerd in mir auch Star Wars-Monat. Auch wenn andere im Internet (und meinem Freundeskreis) sehr stark anderer Meinung sind, fand ich den Film richtig gut. Er ist wahrscheinlich der Schönste aller bisherigen Episoden und die einzelnen Charaktere fand ich richtig stark. Ich habe allerdings das Gefühl, dass ich ihn noch ein paar Mal sehen muss, bevor ich ihn richtig beurteilen kann.


Hidden Figures

Die sehr bewegende Geschichte von drei Frauen aus der „Negro“-Abteilung der NASA der 60er Jahre. Wir wollten den Film schon lange sehen und jetzt endlich haben wir ihn in einer DVD-Wühlgrube mitgenommen und keinen ausgegebenen Cent bereut.
Starke Charaktere, spannende Geschichte, mitreißende Schicksale. Und natürlich auch viel Humor.
Ich bin sehr dankbar, dass wir mittlerweile nicht mehr so viel Gaben und Potenzial ausgrenzen wie damals mit den Frauen, bzw. des Teils der Erdbevölkerung mit anderer Hautfarbe.


„Couple Thinkes“ auf YouTube

Ich mag spannende Geschichten über interessante Personen. Und ich mag Craig Ferguson.
In dieser kleinen Mini-Serie auf YouTube bekomme ich beides: Craig geht mit seiner Frau und seinem Humor im Gepäck verschiedene interessante Menschen besuchen um sie zu ihren Fachgebieten oder ihrer Lebensgeschichte zu interviewen. Heraus kamen 6 interessante und unterhaltsame 30-Minuten-Folgen, die den Horizont erweitern.


Ahsoka von E.K. Johnston

Warum immer nur Star Wars sehen. Warum nicht auch einmal lesen? Diese Frage habe ich mir im Dezember gestellt und durch die Empfehlung von David Sparks habe ich mir das Buch über eine richtig gute Figur aus der Clone Wars- und der Rebels-Serie von Star Wars rausgesucht.
Genau genommen spielt das spannende und sehr kurzweilige Buch zwischen den beiden Serien und füllt ein paar Lücken in der Biographie von Ahsoka. Für Star Wars Fans eine klare Empfehlung.


Tweet von @_Amanda_Killian

Sinngemäße Übersetzung:
Bibliotheken sind nicht nur ein Ort um kostenlos an Bücher heranzukommen. Sie sind auch einer der wenigen übrigen öffentlichen Orte in unserer Gesellschaft, an dem es erlaubt ist zu sein ohne die Erwartung, dass man Geld ausgibt.

Das war 2017!

In den letzten Wochen ging bei Twitter wieder die Idee rum, dass man einen Tweet schreibt und pro „Like“ dieses Tweets eine Sache nennt, die im aktuellen Jahr gut war.

Weil ja nicht jeder bei Twitter ist und ich viel mehr Dinge habe, als es „Likes“ gab, hier eine unsortierte Liste der guten Dinge des Jahrs 2017:

  • Zwei Wochen Englisch reden und hören und leben im Sommer. Ich wusste nicht, wie sehr ich das wirklich liebe.
  • Ich habe es tatsächlich geschafft, jede Woche ein Buch zu lesen und dabei so viele sehr gute Geschichten und Welten besucht (bei Goodreads könnt ihr sie alle sehen).
  • Hatte zum ersten Mal einen Praktikanten und dabei erleben dürfen: ich bleibe weiter Lernender und kann trotzdem tatsächlich schon Sachen weitergeben.
  • Ich habe endlich eine Spielegruppe gefunden, mit der ich mein Brettspiel-Hobby ausleben kann. Danke gesellschaftsspieler-gesucht.de!
  • Ich habe zum ersten Mal Blut gespendet.
  • William Turner in der National Gallery in London.
  • „Manchester by the Sea“ im Open Air-Kino in Chemnitz.
  • Landeserntedankfest des Landes Sachsen bei uns in Burgstädt.
  • Streetfood in London.
  • Lang ersehntes Treffen mit Felix in Bayreuth.
  • Zum ersten Mal für mehrere Tage im Kloster auf dem Petersberg.
  • Das Antworten mit einem Herz auf Tweets, statt einfach nur zu „Liken“, weil Menschen die extra Taps wert sind.
  • Meine erste Portion „Fisch & Chips“.
  • Ich habe ein iPhone 7 gekauft und finde die 3D-Touch-Technologie immer noch unfassbar erstaunlich und genial.
  • Die Glatze fühlt sich gut an.
  • Von einem Bauern beim Spaziergang einfach so Zucchini, Rote Beete und Gurken geschenkt bekommen.
  • Habe zwei Jobangebote von außerhalb meines eigentlichen Berufs bekommen.
  • Ich habe wieder angefangen zu bloggen.
  • Englische Buchläden!
  • Internationale Freundschaften pflegen und aufbauen (Japan, Papua-Neuguinea, England, USA).
  • Die Maultaschensuppe mit Kartoffelsalat beim Geburtstag meines Opas.
  • „Spider-Man“ in einem englischen Kleinstadtkino.
  • Emotionen. In allen Formen und Farben.
  • D&D mit anderen verrückten Jungs über Teamspeak.
  • Regelmäßig Sport machen, Tagebuch schreiben, Bibel lesen.
  • Pandemic Legacy mit Bine durchspielen.
  • Ausprobieren, scheitern dürfen und sich bei beidem gut fühlen.
  • Mehr Kontakt zu den Twitterern*, denen ich teilweise schon länger folge (z.B. @frauauge, @hannagelb, @preachitbaby, …)

Ich wünsche euch allen einen guten Start ins neue Jahr und viele inspirierende und spannende Erlebnisse darin!

Because it’s awesome! – November 2017

Draußen wird es kalt und morgen zünden wir die erste Kerze am Adventskranz an. Der November scheint schon wieder rum zu sein. Das ging mir dieses Jahr irgendwie etwas zu schnell…

Trotzdem habe ich einige Schmankerl in diesem Monat gehabt, die ich euch nicht vorenthalten möchte:


Star Wars Rebels – Season 3

Ich bin immer wieder erstaunt, wie ausgefeilt doch diese „Kinderserie“ ist. Natürlich ist sie eindeutig auch für Kinder gemacht, aber viele Aussagen und Witze können wahrscheinlich hauptsächlich von Erwachsenen verstanden werden. Und dazu ist die Handlung echt spannend.

Für einen Star Wars-Fan eigentlich ein Muss. ;)


The Assassin’s Apprentice von Robin Hobb

Ich konnte es mal wieder nicht lassen und habe eine weitere Fantasy-Buchserie angefangen. Aber sie ist einfach so gut!

Die Hauptperson ist der uneheliche Sohn eines Prinzen und wird von dem Vater seiner Mutter beim Palast abgegeben mit dem Hinweis: Ich habe ihn bisher durchgefüttert, jetzt könnt ihr euch um ihn kümmern.

Danach beginnt für den Jungen ohne Namen, der von allen nur „Fitz“ oder „Junge“  genannt wird ein sehr abwechslungsreiches Leben als Stallbursche am Hof des Königs, da er parallel im Geheimen eine Ausbildung zum Assassinen genießt.

Die Welt um ihn herum finde ich sehr schön beschrieben und das Buch ist gleichzeitig spannend und unterhaltsam. Reinschauen lohnt sich!

Und wer dann nicht genug hat, kann den Rest der Trilogie lesen oder die ganzen anderen Trilogien, die in der selben Welt verankert sind. Langweilig wird es also erst einmal nicht. ;)


Tweet von @Miss_Schnuck

Minimalismus?!

Schon seit Wochen will ich hier etwas über Minimalismus schreiben, aber irgendwie passen meine Ideen und meine Zeit (oder auch mein gesundheitlicher Zustand) nicht zueinander. Und jetzt dachte ich mir: Fängste halt mal an!

Heute also zur Einführung die Frage: Was ist eigentlich Minimalismus (für mich)?

Ich beschäftige mich schon seit vielen Jahren mit dem Thema Minimalismus, also mit der Frage „Wie viel muss ich wirklich besitzen/in meinem Leben haben um ein schönes und zufriedenes Leben führen zu können?“, beziehungsweise „Welche Dinge sind mir dabei im Weg, frei leben zu können?“.

Dabei habe ich manchmal richtige „Ausräumphasen“ und manchmal beschäftigt mich das Thema monatelang überhaupt nicht. Ich bin bei weitem kein Profi auf dem Gebiet und will es auch überhaupt nicht sein. Mein Ziel ist es nicht, Listen erstellen zu können mit den „einzigen 100 Gegenständen, die ich besitze“ oder Bilder von unserem vollkommen kahlen Wohnzimmer zu posten, weil es so genial ist, endlich kein Sofa mehr zu haben (mal ehrlich, wer glaubt sowas wirklich?!?!?!?).

Ausräumen darf für mich nie auf Kosten der Lebensqualität, sondern muss immer zugunsten der Lebensqualität geschehen. Das Ergebnis ist eine relativ gut aufgeräumte Umgebung, in der sich auch andere Menschen wohlfühlen, weil man bei uns nicht von allem möglichen „Kram“ erschlagen wird.

Man könnte uns (ich bin da ja nicht alleine unterwegs, sondern mit meiner genialen Frau) vielleicht mit Joshua Beckers Worten „rational Minimalists“ nennen. Minimalismus ist für uns der Weg zu einem Ziel, nicht das Ziel an sich.

In den nächsten Tagen und Wochen werde ich (hoffentlich) noch mehr darüber schreiben, wie das für mich, bzw. uns aussieht.

Because it’s awesome! – Oktober 2017

Beinahe hätte ich vergessen, den Monatsrückblick zu schreiben. Dabei gab es im Oktober doch wieder einige richtig starke Dinge aus dem Bereich der Popkultur:


Exit – Das Spiel: Die Grabkammer des Pharao von Inka & Markus Brand

Exit-Rooms sind im Moment ja sehr in. Damit sie auch etwas vom Kuchen bekommen, springen die Spiele-Hersteller mit auf den Zug auf. Inka und Markus Brand haben dafür sogar den Kennerspiel-Preis bekommen (eine der begehrtesten Auszeichnungen der Spielewelt).

Jetzt sind wir endlich dazu gekommen, auch einmal eine der verschiedenen Exit-Ausgaben zu spielen (siehe oben) und es war richtig super. Die Rätsel sind spannend und man muss ein bisschen „out of the box“ denken. Außerdem hatten wir jede Menge Spaß, auch wenn wir nicht so perfekt abgeschnitten haben. :D


The Golem and the Djinni von Helene Wecker

Eine Golem und ein Djinn kommen im New York am Anfang des 20. Jahrhunderts an und versuchen trotz ihrer so unmenschlichen Fähigkeiten doch einen ganz normalen Alltag zu leben. Sehr unterhaltsames und spannendes Buch mit super ausgewogenen Charakteren.

Was auch nicht schadet ist, dass Helene Wecker eine sehr sympathische Frau ist, wenn sie in Folgen des „The Incomparable“-Podcasts auftaucht.


Game of Thrones – Season 7

 


Tweet von @crazyinasia

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Tweet von @ZielKost

Wäre doch ein cooles Tattoo, oder? ;)


Tweet von @DepressedDarth

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